[Augenschmaus] Captain America – The Winter Soldier

Staring: Chris Evans als Captain America / Steve Rogers | Sebastian Stan als James Buchanan „Bucky“ Barnes | Scarlett Johansson als Natasha Romanoff / Black Widow | Robert Redford als Alexander Pierce | Samuel L. Jackson als Nick Fury

 

Kinostart: 2014

ACHTUNG Dieser Beitrag enthält Spoiler zum Film Captain America – The First Avenger und auch zu Captain America – Return of the First Avenger!

Inhalt

Zwei Jahre sind vergangen, seit Steve Rogers alias Captain America gemeinsam mit den Avengers in New York einen außerirdischen Angriff zurückgeschlagen hat. Zurück in Washington kämpft er im Auftrag von Nick Fury gemeinsam mit Natasha Romanoff alias Black Widow erfolgreich in neuen Geheimoperationen. Als bei einem Einsatz ein S.H.I.E.L.D.-Agent unter Beschuss gerät, wird Rogers plötzlich in ein Netz von Intrigen hineingezogen, das zu einer Gefahr für die ganze Welt zu werden droht. Gemeinsam mit seinen Verbündeten steht er schon bald einem ebenso unerwarteten wie höchst gefährlichen Gegner gegenüber – dem Winter Soldier.

Teamwork

Ich bin ein absoluter Fan von dem Teamwork zwischen Captain America, Falcon und Black Widow. Die drei sind einfach fantastisch zusammen. Während Captain und Black Widow lernen, sich zu vertrauen und ein gemeinsames Ziel verfolgen. Bringt Falcon den Humor in die Geschichte. Er ist herrlich lustig und von Anfang an unglaublich Loyal gegen über Captain America er akzeptiert ihn vollkommen als Anführer und scheint sehr froh darüber zu sein, dass er aus seinem Leben gerissen wurde und dort wieder etwas Action stattfindet. Seine Fähigkeiten sind sehr beachtlich, finde zumindest ich. So einfach mit Flügeln umgehen zu können, stelle ich mir nicht einfach vor. Er und Steve ergänzen sich wunderbar und auch Black Widow fügt sich erstaunlich gut in dieses kleine Team ein. Es macht mich einfach ziemlich glücklich, die drei zusammen zu sehen.

Freundschaft

In allen Superhelden-Filmen spielt Zusammehalt, Vertrauen und auch Freundschaft eine große Rolle. In diesem Film geht es vor allem um die Freundschaft zwischen Bucky und Steve. Sie haben gemeinsam so viel zusammen erlebt und vor allem durch gemacht. Nun ist es so, dass sie eigentlich verfeindet sind, doch Steve weigert sich, dass hinzunehmen. Er kann nicht glauben, dass sein bester Freund, sich so verändert haben soll und das er ihn nicht mehr erkennt. Nach dem großen Verlust im ersten Band hat es mich als Zuschauerin sehr geschockt, als die Maske abgefallen ist und ich erkannt habe, wer dort so energisch kämpft. Mit jedem Mal, mit dem ich diesen Film sehe, kann ich Steves Beziehung zu Bucky aber auch besser verstehen. Immerhin ist das der letzte Mensch, der auch nur annähernd seine Lebenserfahrung teilt und noch so jung dabei ist. Sie haben ähnliches hinter sich, Bucky ist einfach nur letztet und gebrochen, während Steve ihm helfen möchte. Obwohl er hier wie ein Wahnsinniger wütet, nun ja, Soft spot sage ich nur. Ich hatte ein ähnliches Bedürfnis ihm zu helfen und ihm zu retten.

Zerstörungswut

Wie in allen Marvel-Filmen herrscht auch hier eine totale Zerstörungswut. Kein Gebäude bliebt heil und das gesamte Equipment wird zerstört. Captain will Shield unter gehen sehen, damit sie unter einer  neuen Organisation sich neu aufbauen können, um sich nun wirklich um das Wohl der Menschen zu kümmern. Einerseits finde ich ja auch, dass es durchaus ein sehr drastisches Mittel ist, zumal auch sehr viele Menschen in Mitleidenschaft gezogen werden. Sie kämpfen beinahe ohne Rücksicht auf Verluste und ich frage mich schon lange, auch bei anderen Filmen, ob und wie sie das mit ihrem Gewissen vereinbaren können. Immerhin geht es doch darum Menschen zu retten? Wie viel ist dann aber der tatsächliche Mensch wert? Ich finde es gerade in den großen Filmen doch immer sehr heftig. Umso schöner sind dann Filme wie Ant-Man, die in einem kleineren Rahmen spielen. Natürlich ist es spannend wenn man so Actionreiche und auch hochwertige Szenen sehen kann, trotzdem finde ich es manchmal etwas übertrieben.

Fangirlmomente

Bucky, ganz klar. Ihr habt es sicher oben schon mitbekommen. Ich liebe Bucky! Irgendwie hat er sich zu einem meiner absoluten Lieblingscharaktere entwickelt. Neben Loki natürlich, aber auch hier zeigt sich schon meine persönliche Tendenz zu Bad Boys. Obwohl ich mich selbst dafür manchmal hasse, weil es doch zu klischeehaft ist und ich eigentlich Bad Boys als stellenweise durchaus Problematisch empfinde, aber dann ist Bucky eben wieder ganz anderes. Er ist eine völlig gebrochene und innerlich zerstörte Figur. Er ist eine Marionette, mehr als ein Mensch, zumindest die meiste Zeit des zweiten und durchaus ein Teil des dritten Teiles. Ich will gar nicht wissen, was in seinem Kopf vorgeht und wie viel Angst er auch gehabt haben muss. Die Verwirrung ist ihm regelrecht ins Gesicht geschrieben.

An dieser Stelle muss man, wieder, eine große Lanze für Sebastian Stan brechen. Trotz  nur wenigen Sätzen schafft er es, die ganze tragweite seiner Figur und all ihren Schmerz nur mit Blicken und seiner Körpersprache zu vermitteln. Zu meiner Verteidigung es gibt aber auch einfach zu viele schöne Gifs im Internet von ihm und zu viele tolle Interviews von Sebastian Stan und Anthony Mackie. Ich könnte sie mir stundenlang ansehen. Hier habe ich erst mal eine kleine Kostprobe für euch.

Innerlich shippe ich Black Widow irgendwie auch ein bisschen mit dem Winter Soldier. Vor einen halben Jahr habe ich zwei Comics zu dem Thema gelesen und seit dem schwebt diese Geschichte in meinem Kopf herum, allerdings gehört Natasha immer noch zu Bruce, wenn wir mal ehrlich sind.

Fazit

Ich glaube dieser Film hat viele Fans mit großen Fragezeichen in den Köpfen hinterlassen. So ging es mir zumindest, hätte ich nicht viele von den späteren Filmen vor der Captain America – Reihe gesehen. Ich finde die Entwicklung der Figuren ist deutlich spürbar. Steven wird mehr zu einem Anführer, der sich durchsetzen kann. Er behält dadurch seine durchaus stoische Art und seine Loyalität gegenüber seinen Freunden. Der Film konnte mich echt überraschen und begeistern, auf eine ganz neue Art und Weise. Mein Crush für Bucky hat bestimmt auch seinen Teil dazu beigetragen!

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[Augenschmaus] Captain America – The First Avenger

Staring: Chris Evans als Captain America / Steve Rogers | Hayley Atwell als Peggy Carter | Sebastian Stan als James Buchanan „Bucky“ Barnes | Hugo Weaving als Johann Schmidt / Red Skull

Kinostart: 2011

Inhalt

Obwohl er ausgemustert wurde, will der schwächliche Steven Rogers seinem Land dienen und stellt sich für eine Testreihe des Supersoldatenprogramms zur Verfügung. Captain America ist geboren. Um den wertvollen Prototypen nicht im Kampf zu verschleißen, wird er während des Zweiten Weltkriegs nach Europa geschickt, wo er in seinem unverkennbaren Stars-and-Stripes- Kostüm die Moral der Truppe heben soll. Als die Nazis mit einem verheerenden Plan gegen die US-Truppen vorgehen, opfert sich Captain America und wird im ewigen Eis eingefroren – sechzig Jahre lang.

Superhelden – Yeah!

Sie sind in aller Munde. Marvel hat sich da wirklich etwas großes und gigantisches aufgebaut. Das MCU ist seit langem völlig ungeschlagen in allem was es versucht. Captain America ist einer der früheren Filme aus 2011 und erzählt die Geschichte von Steve Rogers, einem jungen Soldaten, der mit Hilfe eines Superhelden-Seriums übermenschliche Kräfte erlangt hat und nun die Nation erst einmal motiveren soll. Als Versuchskanninchen darf er zu Beginn des Filmes noch nicht mit nach Deutschland um dort Nazis zu jagen, wie sie es in dem Film immer so schön ausdrücken.

Ich bin selbst ein großer Fan von Superhelden und könnte Geschichten oder Filme dazu ohne Ende lesen bzw. ansehen. Mit Captain America habe ich aber immer noch so meien Probleme. Gerade im ersten Teil wird Amerika als die Nation der Retter und Beschützer der Welt gefeiert. Ein Weltbild auf dem Amerika sich seit nun mehr 70 Jahren ausruht. Ob davon heute noch so viel übrig ist, bezweifle ich stark. Trotzdem finde ich, dass die Filme um Steve Rogers ihren eigenen Charme haben. Ich sehen in mir gerne an, auch wenn er niemals mein Lieblingssuperheld werden wird.

Patriotismus – No!

Wie oben schon erwähnt bin ich kein großer Fan von diesem ganzen „Amerika an erste Stelle“ und „Wir sind ja die tollest“ – Gerede. Ich finde es einfach unglaublich selbstverliebt, einen Superheld nach dem eigenen Land zu benennen. Wenn man nun auch noch den Hintergrund betrachtet, vor dem Captain America entstanden ist, wird mir ein kleines bisschen Schlecht. Nationalismus ist von Patriotismus nämlich überhaupt nicht mehr so weit weg. Gerade im ersten Captain America lobt sich Amerika als Land selbst in höchsten Tönen, während Deutschland als ein eben eher „minderwertiges“ Land.

Die Figur des Captain America entstand während des zweiten Weltkriegs, daher kann ich vieles etwas leichter akzeptieren, zumal es ja durchaus eine starke Entwicklung in den folgenden Filmen gibt.

Als Mensch muss ich sagen, dass es für mich gedauert hat, Steve Rogers zu verstehen, doch mittlerweile tue ich es. Für ihn ist Freundschaft und Vertrauen schlicht und ergreifend das wichtigste. Während er sich im ersten Film für einige Aktionen noch nicht wirklich einen Plan ausdenkt, wachsen seine Strategischen Fähigkeiten mit jedem Auftrag, den seine Gruppe abschließt.

Gelungene Umsetzung?

Ich finde ja! Obwohl ich die Comics natürlich nicht alle gelesen habe, ist der erste Film sehr spannend und abenteuerlich. Genau das, was ein Superheldenfilm eben braucht. Gerade die Charaktere erscheinen mir wesentlich viel schichtiger, als ich zu erst erwartet hatte. Sie sind nicht so platt, wie man vermutet. An dieser Stelle allen voran Steve. Auch Red Skull ist wesentlich vielschichtiger als man vielleicht vermutet. Ich möchte an dieser Stelle kein Foreshadowing betreiben und auch niemanden Spoilern, der die Filme noch nicht gesehen hat (ja auch diese Menschen gibt es noch).

Mir gefällt die Umsetzung. Die Kostüme sind toll und machen für mich zumindest einen realistischen Eindruck. Die moderne Technik, gerade bei den Waffen, hat mich hin und wieder etwas verwirrt, aber gerade dadurch zeichnen sich auch die späteren Filme eben auch noch aus. Es wird viel mit Lasern gekämpft, von denen man glaubt, sie werden erst viele Jahrzehnte später entwickelt. Trotzdem gelingt es den Soldaten sich effektiv zu verteidigen. Es scheint ausgewogen zu sein und niemand wirkt sonderlich bevorteilt.

Fangirlmomente

Es hat eine Weile gedauert, aber ich habe einen gewaltigen Crush für Bucky entwickelt. Begonnen hat das allerdings erst im zweiten Captain America, deswegen werde ich mich hier kurz fassen. Bucky und Steve sind ein tolles Team. Ich shippe sie war nicht direkt so, aber sie sind ein sehr erfolgreiches Gespann. Steve würde alles für Bucky tun und schlägt sich weit hinter die feindlichen Linien, um ihn zu retten, während Bucky bis zum Ende nicht von Steves Seite weicht. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, diesen Krieg zu beenden. Bucky hat sich definitiv in mein Herz geschauspielert und ich wünsche mir einfach, noch so viel mehr von Sebastian Stan zu sehen, der in dieser Rolle einfach nur glänzt.

Fazit

Wenn man über den Patriotismus hinweg sehen kann und Superhelden mag, dann wird man vermutlich auch diesen Film mögen. Mir gefallen die geschichtlichen Verwicklungen mit der Realität und wie geschickt sie alles in den Plot eingefädelt haben. Die Freundschaft zwischen Bucky und Steve ist definitiv etwas besonderes.

An dieser Stelle möcht ich auch eine Lanze für Peggy Carter brechen, die ziemlich Badass sein kann. Bereits in ihrer ersten Szene schlägt sie einen der neuen Soldaten zu Boden. Als einzige Frau konnte sie sich einen Namen in der Armee machen. Sie ist stark und unabhängig, trotzdem hat sie eben auch eine gewaltige Schwäche für Steve. Die Mischung finde ich sehr angenehm und die beiden sind einfach zu putzig.

Ich kann euch nur empfehlen den Film anzuschauen, falls ihr es noch nicht getan habt! Es wird wirklich höchste Zeit.

 

 

[Film] Black Panther

Kinostart: 15. Februar 2018
Dauer: ca. 135 Minuten

 

Besetzung

Regie: Ryan Coogler
Drehbuch: Joe Robert Cole & Ryan Coogler

T’Challa / Black Panther – Chadwick Boseman
Erik Killmonger – Michael B. Jordan
Nakia – Lupita Nyong’o
Okoye – Danai Gurira
Shuri – Letitia Wright
Everett K. Ross – Martin Freeman
W’Kabi – Daniel Kaluuya
Ulysses Klaue – Andy Serkis

Trailer

(c) Marvel Entertainment

Inhalt

Nach den Ereignissen von „The First Avenger: Civil War“ begibt sich T’Challa alias Black Panther (Chadwick Boseman) zurück in seine afrikanische Heimat Wakanda. Er bereitet sich darauf vor, seinen rechtmäßigen Platz als König des isolierten, aber technologisch höchst fortschrittlichen Staates einzunehmen, obwohl er das nicht geplant hatte. Der Söldner Erik Killmonger (Michael B. Jordan) will ihm die Regentschaft jedoch streitig machen und sucht sich für sein Vorhaben Unterstützung beim zwielichtigen Waffenschieber Ulysses Klaue (Andy Serkis). Um das Erbe seines Vaters und seine Position als König zu bewahren, tut sich der Held mit CIA-Agent Everett K. Ross (Martin Freeman) zusammen. Außerdem unterstützt von den Mitgliedern der Dora Milaje (unter anderem Danai Gurira), einer exzellent ausgebildeten Kriegerinnentruppe, und seiner Exfreundin, der Spionin Nakia (Lupita Nyong’o), nimmt der Black Panther den Kampf gegen die beiden Schurken auf…
Quelle: Filmstarts.de

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[Film] Doctor Strange

Kinostart: 27. Oktober 2016
Dauer: ca. 115 Minuten

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Besetzung

Regie: Scott Derrickson
Drehbuch: Jon Spaihts, Scott Derrickson, C. Robert Cargill
Marvel comics: Steve Ditko

Dr. Stephen Strange – Benedict Cumberbatch
Christine Palmer – Rachel McAdams
Mordo – Chiwetel Ejiofor
Wong – Benedict Wong
Kaecilius – Mads Mikkelsen
The Ancient One / Die Älteste – Tilda Swinton
Dr. Nicodemus West – Michael Stuhlbarg

uvm.

Trailer

(c) Kino Check

Inhalt

doctor-strange-3Doctor Stephen Strange (Benedict Cumberbatch) ist ein arroganter, aber auch unglaublich talentierter Neurochirurg. Nach einem schweren Autounfall kann er seiner Tätigkeit trotz mehrerer Operationen und Therapien nicht mehr nachgehen. In seiner Verzweifelung wendet er sich schließlich von der Schulmedizin ab und reist nach Tibet, wo er bei der Einsiedlerin The Ancient One (Tilda Swinton) und ihrer Glaubensgemeinschaft lernt, sein verletztes Ego hinten anzustellen und in die Geheimnisse einer verborgenen mystischen Welt voller alternativer Dimensionen eingeführt wird. So entwickelt sich Doctor Strange nach und nach zu einem der mächtigsten Magier der Welt. Doch schon bald muss er seine neugewonnenen mystischen Kräfte nutzen, um die Welt vor einer Bedrohung aus einer anderen Dimension zu beschützen.

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