Symphonia Culinaria – Ein Koch zum verlieben

Infos zum Buch

von Loki Miller
Originaltitel Symphonia Culinaria
Erschienen 03. April 2017
Ebook 256 Seiten
Verlag Selfpublishing
ISBN 978-3-743-80035-9
Preis 0,99 € (Ebook) / 9,99 € (Taschenbuch)

Inhalt

Eine Straßenmusikerin, die nach den Sternen strebt.

Ein Fernsehkoch auf dem Tiefpunkt seiner Karriere.

Nika steht kurz vor der Erfüllung ihres großen Traums. Schon einmal hatte sie sich diesen verbaut, als sie blind vor Liebe den Versprechungen ihres Freundes folgte. Nun ist für sie die Zeit gekommen, endlich mit der Vergangenheit abzuschließen.

Benedikt Krohs, ehemals gefeierter Sternekoch, muss nach einem Entzug wieder ganz von vorne anfangen. Seine ruppige Art ist ihm dabei leider keine Hilfe. Unverhofft erhält er ein verlockendes Angebot, das ihn auf eine abenteuerliche Reise quer durch Deutschland führt und sein Leben verändern könnte. Aber ist er dazu auch bereit?

Zwei Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Beide verfolgen ihre Träume und müssen sich am Ende fragen, ob sie nicht den falschen Werten hinterherjagen. Das Schicksal hält nämlich so manche Überraschung für sie bereit.
Bild- und Textquelle: goodreads

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#BlognTalk mit Boris Koch

Ich hatte das große Glück vom bloggerportal von Random House für die Interviewrunde beim #BlognTalk ausgewählt zu werden. Darüber habe ich mich nicht nur wahnsinnig gefreut, ich war auch sehr gespannt, auf was für einen Autor ich treffen würde.

#blogntalk

Boris wird mit Fragen bombadiert.

Ein paar Informationen über den Autor:
Boris Koch ist 1973 im bayrischen Schwaben geboren. Er hat in München Alte Geschichte und neue deutsche Literatur. Nach dem er das Studium abgebrochen hatte, lebte er in den letzten Jahren in Berlin und Leipzig. Er betreibt den kleinen Phantastikverlag Medusenblut und hat bereits als Herausgeber des Magazin Mephisto gearbeitet. Er hat nicht nur Fantasyromane geschrieben, sondern auch Kinderbücher und realistische Bücher.

Abgesehen von den beiden Fragen, die uns vom BlognTalk-Team vorgeschlagen worden waren, hatte ich die Möglichkeit mich noch ein wenig mit ihm zu unterhalten. Wir waren uns von Anfang an darüber einig, das die beiden „Standardfragen“ mehr als nur öde sind, trotzdem hat er sie bereitwillig beantwortet.

Was inspiriert Sie zu Ihren Geschichten?
Das Leben, Kunst, Bücher (nicht die eigenen natürlich 😉 ) Filme. Eigentlich alles, was ich selbst erlebt habe. Bei Horrorgeschichten ist es die eigene Angst, beim Kaninchenrennen waren es Sport und Tiere. Auch der Zivildienst den ich abgeleistet habe, trägt maßgeblich dazu bei. Freundschaft ist auch immer ein wichtiges Thema.

Wie lange schreiben Sie schon?
Seit 1993 erste Kurzgeschichten, lange im Selbstverlag.

Wie kamen Sie auf die Ideen für Ihre Kinderbücher?
Meist Parallel zu anderen Geschichten. Es sind oft Impulse aus der eigenen Jugend.

Worin liegt der größte Unterschiend zu anderen Genre (z.B. Horror) bzw. der größte Spaß?
Das Kinderbuch ist wesentlich freier. Man ist nicht so sehr auf ein Genre beschränkt.

Gibt es ein bevorzugtes Genre?
Nein. Ich schreibe ausschließlich das, was mir gefällt bzw. was ich auch selbst gerne lesen würde. Die verschiedenen Genre sind eine Art Ausgleich für mich selbst.

Dürfen sie ihre Cover selbst auswählen?
Nein, der Verlag hat das letzte Wort. Ich darf Vorschläge unterbreiten, ob diese dann verwendet werden, entscheidet der Verlag.

Warum überhaupt Kinderbücher?
Kinderbücher sollen durchaus auch dem Vorleser Spaß machen, nicht nur dem Kind. Es ist eine gewisse Herausforderung, da Kinder mehr verstehen, als wir ihnen oft zu trauen. Aus einem Buch kann man immer etwas lernen. Die Geschichten sollen zum selbst deuten und urteilen animieren.

Vielen Dank für die Zeit und das tolle Gespräch!

Hier geht es noch zur Autorenseite von Boris Koch.

Noch mehr Interviews findet ihr unter #blogntalk auf Facebook, Twitter, Instgram und diversen anderen Sozialen Netzwerken.

Vielen Dank an das Team vom Bloggerportal der Random House Verlagsgruppe für das tolle Treffen mit den vielen Autoren und Bloggern!

1. Internationale Autorenmesse

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Wir schreiben den 4. Juni 2016 es ist 10:00 Uhr und wir irren über das Gelände der Goethe-Universität Frankfurt. Nachdem wir einen tollen Parkplatz in einer Seitenstraße gefunden hatte, waren wir zielstrebig und voller Zuversicht los marschiert. Die Uni war schnell gefunden, doch dann wurde es knifflig. Ich kann nicht sagen, ob wir das Feld vielleicht von hinten aufgerollt haben, aber es war schwerer als gedacht, den Messebereich zu finden. Wir marschierten durch eine Baustelle und „sprengten“ den Alumni-Tag des Instituts für Ethnologie, ehe wir endlich ankamen. Die Beschilderung hätte wesentlich besser sein können, oder teilweise überhaupt erst einmal existent.

Wir waren eine relativ große Gruppe von Mitgleidern des Schreibnacht-Forums, daher teilten wir uns immer wieder auf. Es war ziemlich lustig, in jedem Saal jemand sitzten zu sehen, den man kannte. Doch fangen wir vorne an. Der erste Eindruck war sehr ernüchternd. Obwohl ich kaum Erwartungen hatte, wurde ich dennoch enttäuscht. Es waren vielleicht 20 Aussteller auf der Messe vertreten, von denen mir die meisten suspekt erschienen oder mir gar ganz unsympathisch waren. Da wir etwas verspätet waren, eilten wir zu unserem ersten Vortrag und entschieden dort auch sehr schnell wieder zu verschwinden. 20 Minuten hatten wir es darin ausgehalten. Die Referentin hat ihre Sache nicht einmal schlecht gemacht, doch zu statt zu sagen, was wir alles auf keinen Fall machen sollen, hätte sie auch einige gute Tipps geben können, wie man es denn nun besser macht. Manchmal hatte ich auch das Gefühl, das sie sich sehr von ihren eigenen Vorlieben hat leiten lassen und das ist nun wirklich nicht förderlich für so einen Vortrag.

Von diesem erste Vortrag ging es dann weiter zu Dr. Veit Etzolds Vortrag „Der Bestseller Code – Mit gutem Storytelling nachhaltig begeistern“. Nun was soll ich sagen, der Autor hat mich in keinster Weise nachhaltig begeistert. Statt 20 Minuten über seine Hochzeit und den Artikel dazu in der Bild-Zeitung (Wer bitte ist darauf stolz???), hätte der Autor sich vielleicht vorher einmal über das Thema seines Vortrags informieren sollen. Denn auf mich machte es den Eindruck, als würde er glauben, er solle sein neustes Buch vorstellen. An dem Punkt, an der er eine kleine Pause verkündete (In einem 45 Minuten Vortrag? Ernsthaft?) und versprach, die ersten Kapitel aus dem Buch vorzulesen, standen bestimmt 20 – 30 Leute auf und gingen. Während Herr Etzold noch versuchte die Fassung zu wahren, fragte er etwas salopp nach, ob die „ehemaligen“ Zuhörer das nicht hören wollten. Aus der Menge der Flüchtenden kam nur ein „Nein, wir waren wegen dem Storytelling hier!“ Darauf wusste der Autor nicht mehr viel zu sagen und ich habe beschlossen den Saal ebenfalls zu verlassen, eine herbe Enttäuschung!

In dem darauf folgenden Vortrag ging es darum einen Cocktail zu schreiben, anstatt eines Buches, denn die Autorin sprach die ganze Zeit von Sprudelperlen. Dieses Wort hat sich zu einem der führenden Hashtags des Tages entwickelt. Es war der Beginn des vollkommenen Abstiegs. Im Vortrag danach ging es darum richtig zu Atmen, weiter habe ich nicht mehr zugehört, sondern bin wortlos gegangen. Worauf hatte ich mich da nur eingelassen? Ich konnte bereits zu diesem Zeitpunkt nicht nachvollziehen, was sich der Veranstalter dabei gedacht hatte. Wie eine Freundin gestern (06.06.2016) noch so schön bemerkte: „Ich war das einzige Internationale auf dieser Messe“ (Sie kommt nämlich aus Belgien). Danke Bianca, damit hast du die Messe sehr gut zusammen gefasst! (Hier geht es zu ihrem Beitrag über die Messe.)

Die Messe vollkommen aufgeben hatte ich, als in einem Vortrag gesagt wurde, dass man eigentlich nur für Andere/Verlage/den Markt schreiben würde. Nein kann ich dazu nur sagen, in erster Linie schreibe ich für mich! An diesem Punkt hatte ich bereits alle Hoffnung aufgegeben.
Mit den Worten „Es ist ein Non-Fiction, ein sogenanntes Sachbuch …“ hatte sich der nächste Referent bei mir ins Aus gekickt. Ich frage mich wirklich ob sich die Programme und Bücher dieser Menschen verkaufen? Glauben kann ich es nicht so recht.

Gelernt habe ich auch, dass ich mein Buch nicht beenden darf. Ich sollte jeden Tag schreiben, aber nur morgens. Am Wochende zwei Tage reicht auch… wobei, nein vielleicht doch immer.. Ja was denn nun? Also wirklich, wenn sich die Referenten nur nicht immer selbst so widersprechen würde, wäre das ganze hier wesentlich einfacher, dafür aber auch wesentlich weniger unterhaltsam. Alles in allem war es eine absolute Katastrophe. Einzig die beiden Vorträge die Tanja Steinlechner von Schreibhain gehalten hat, haben mir gut gefallen. Trotz Problemen mit der Technik hat sie alles gegeben. Sie hat versucht die seltsamsten Fragen aus dem Publikum zu beantworten. Hin und wieder tat sie mir sehr leid.

Das Highlight des Tages war definitiv der Abend, nicht nur weil die Messe dann endlich vorbei war, sondern weil wir uns mit ungefähr 20 anderen Mitgliedern des Schreibnacht-Forums im „Das Leben ist schön“, einem herrlichen italienischen Restaurant mit toller Pizza, getroffen haben. Wir hatten eine Menge Spaß, haben viel gelacht und sehr viel gelästert (analysiert). Diese Stunden haben mir den Tag gerettet, daher VIELEN DANK an alle. Besonders an meine liebe Lia, mit der ich es irgendwie geschafft habe, den Tag zu überleben. Auf ihrem Blog könnt ihr einen weiteren Veriss des Tages nachlesen.

Mit Sicherheit war dies meine erste und letzte Autorenmesse. Wenn ich das noch einmal tun sollte, dann nur wegen der Menschen mit denen ich dort zusammen war und auf keinen Fall zum vollen Preis von 44 €, der mehr als nur maßlos überteuert war. Auf der Messe habe ich nichts gesehen, was diese Menge an Geld rechtfertigt! Es war eine einzige Enttäuschung in meinen Augen. Die Veranstalter sollten sich ernsthafte Gedanken über ihr Konzept machen und sich auch die Frage stellen, ob das International im Titel der Messe dort überhaupt stehen darf, oder ob es nicht etwas zu hoch gegriffen war.

Das Musical Elisabeth – Die wahre Geschichte der Sissi

(c) FotLabelle Juliane Bischoff – Roberta Valentini als Elisabeth und Mark Seibert als Tod

(c) FotLabelle Juliane Bischoff – Roberta Valentini als Elisabeth und Mark Seibert als Tod

Der Musical-Welterfolg von Michael Kunze und Sylvester Levay!
Auf Basis der Originalproduktion der Vereinigten Bühne Wien.

Spielzeit in München 26. März – 07. Juni 2015

Pressetext

Dies ist der Stoff, aus dem große Dramen sind. Alles bietet er auf – Liebe, Macht, Ruhm, Schönheit, Verzweiflung, sogar Mord. Und er erzählt die Geschichte entlang einer einzelnen Person der Weltgeschichte – Elisabeth, geboren 1837 in München, erstochen als österreichische Kaiserin 1898 in Genf. Ihr Schicksal füllt Bücher, Filme, Theaterstücke, Museen und ist auch Gegenstand dieses einen sehr besonderen, geradezu rauschhaften Dramas – Elisabeth. Dass es einmal das erfolgreichste deutschsprachige Musical werden würde, durfte zur Uraufführung 1992 durch die Vereinigten Bühnen Wien niemand erwarten. Im Gegenteil, die Presse wehrte sich damals mit gefährlicher Häme gegen diese neue, dunklere Sicht auf die österreichische Nationalheilige.
(c) Semmel Concerts

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