Mein Summer Breeze 2016

Summer Breeze 2016Auch 2016 habe ich das Summer Breeze Open Air in Dinkelsbühl besucht. Ich kann es doch nicht lassen. Obwohl ich dieses Jahr die Bands nicht sonderlich berauschend fand, konnte ich es doch nicht sein lassen. Zusammen mit Titania habe ich mich auf die weite und beschwehrliche Reise begeben… 20 Minuten lang, dann waren wir da ❤ Zu ihrem Beitrag geht es HIER!

Wir sind bereits Dienstags angereist, nach dem es ein paar kleine Probleme mit unserem reservierten Campingplatz gab. Diese konnten recht schnell gelöst werden und ich muss sagen, wir hatten wirklich Glück mit unserem Platz. Er lag am Zaun zum VIP-Camping unterhalb des unteren Ausgangs. Die relativ kurzen Wege sind, neben den Dixis, immer wieder ein gutes Argument, um einen Platz zu reservieren.

Am nächsten Morgen ist unsere restliche Gruppe angreist und das große Aufbauen begann. Wie sollte es auch anders sein, hatte ich mir schon morgens einen furchtbaren Sonnenbrand eingefangen. Nachdem der Pavillon endlich stand, waren wir wieder etwas geschützter und es sind auch nicht mehr ständig Menschen durch unser Camp gelaufen.

Dieses Jahr möchte ich weniger über die Bands erzählen, die ich mir angesehen habe. Das liegt zu einen daran, dass es sehr wenige waren und noch weniger, die ich wirklich sehen wollte. Die Auswahl war dieses Jahr wirklich sehr schlecht und mehr als einmal hatte ich mir im vorhinein überlegt, gar nicht mehr zu fahren. So viel kann ich aber schon verraten, die Tickets für 2017 werden auf jeden Fall bestellt, immerhin ist nächstes Jahr das zwanzigjährige Jubiläum.

Die Atmosphäre auf den ganzen Festival war sehr entspannt. Am Eingang zum Campingplatz sind wir das erste Mal etwas strenger kontrolliert worden. Wenn man zu den Bühnen wollte, wurde man aufgeteilt in zwei Reihen: Mit Tasche und ohne Tasche“. Selbst mein Bauchbeutel galt hin und wieder als „Tasche“.
Ich fand es verwirrend, dass sich die Security dabei nicht einig war und man mal zu der einen Schlange geschickt wurde und dann wieder zur anderen. Waren im Vergleich zu Wacken dort die Kontrollen sehr streng, wurde ich am Summer Breeze kaum abgetastet. Entweder sehe ich so vertrauenswürdig aus, oder es hat ihnen gereicht einmal in meinen Beutel zu spitzen, denn wirklich geguckt hat da auch niemand. Der Sicherheitscheck war in meinen Augen zum Großteil für die Katz. Das hätte man besser organisieren können und meiner Meinung nach auch müssen. Natürlich ist nichts passiert, das mag richtig sein, aber man weiß eben nie.

Das Bühnengelände mit den ganzen Ständen war aufgebaut wie immer. Ich glaue nur das Zelt war um 90 Grad gedreht worden, aber da bin ich mir gerade nicht mehr so sicher. Neu ist auf jeden Fall das Zirkuszelt gewesen in dem es die unterschiedlichsten Veranstaltungen gab. Freunde aus meinem Camp waren ganz begeistert von der Kindervorstellung am Samstag nachmittag mit dem „Hardrock-Hasen Harry“.

Summer Breeze 2017Ein großer Vorteil zu Wacken war hier auf jeden Fall das Wetter. Bis Samstag abend hat es sich ja ganz gut gehalten, dann wurden wir doch noch recht nass. In den letzten Stunden hat es sich ziemlich eingeregnet, leider.
Etwas verwirrend fand ich auch, das noch gar keine Bands für 2017 bekannt gegeben wurden. Dabei hatte ich mich da so drauf gefreut. Jetzt geht das sehnsüchtig warten weiter. Wir werden sehen was sie sich für ihr Jubiläum überlegen.

Nächstes Jahr werden wir vom 16.08. – 19.08.2017 Dinkelsbühl wieder unsicher machen.

Werbeanzeigen

Summer Breeze 2015 – Kurz und schmerzlos!

Summer Breeze 2015
Jetzt ist es schon wieder eine Woche her, dass ich auf dem Summer Breeze 2015 angekommen bin. Arbeitsbedingt konnte ich dieses Jahr leider nur Freitag und Samstag da sein. Irgendwie hat das auch meine ganze Planung vernichtet. Normalerweise habe ich wenigstens den Hauch einer Ahnung, was für Bands spielen … dieses Jahr NICHT! Insgesamt habe ich auch nur 4 oder 5 Bands gesehen, was ich aber überhaupt nicht bedauere. Ich habe eine tolle Zeit mit Freunden verbracht, die ich nur einmal im Jahr sehe. Außerdem habe ich es geschafft sowohl alte Freunde, als auch Festivalbekannte zu treffen und das in nur zwei Tagen. Ich bin wirklich stolz auf mich. Zu den Bands, die ich gesehen habe, will ich gar nicht viel sagen, weil es dieses Jahr wirklich wenig war, daher dieses Jahr nur ein kurzer „Tagebucheintrag“:

Freitag bin ich völlig verschwitz und beinahe „etwas“ gestresst (ich war sehr gestresst) angekommen. Die armen Leute am Tages-Tickets-Stand haben mich wahrscheinlich für völlig verrückt gehalten, weil ich irgendwie total neben der Spur war… Naja…. ich bin trotzdem aufs Gelände gekommen. Bis zum unteren Eingang und zu den reservierten Flächen habe ich noch gefunden, nur leider hatte meine Gruppe dieses Jahr irgendwie keinen wirklich markanten Punkt, den man festmachen konnte, also stand ich da und wusste nicht wohin. Dank eines überraschend guten Handynetzes, konnte ich dieses Problem aber schnell lösen. Ich wurde abgeholt und zum Zelt gebracht. Da hab ich erst einmal alles von mir geworfen und mir mein erstes Glas Barcardi-Sprite eingeschenkt. Es war unglaublich toll alle wieder zu sehen, nach dem ich leider nicht mit nach Wacken konnte (Arbeit …) hab ich mich riesig gefreut. Wir saßen bis zum Abend zusammen, haben uns viel unterhalten und richtig viel Spaß gehabt. Irgendwann war ich dann auch bei Powerwolf, von denen ich aber nicht wirklich viel mitbekommen habe. Wenn ich ehrlich bin, war ich froh, Freitagnacht im Bett aka Schlafsack und Zelt zu liegen.

Samstag war ich dann recht früh wach und habe darauf gewartet, meinen kleinen Bruder abholen zu können. Dieser hatte es sich in den Kopf gesetzt bei Nightwish in der ersten Reihe zu stehen und verbrachte so die meiste Zeit des Tages vor der Bühne (Es war sein erstes Festival.). An dieser Stele möchte ich mich auch einmal selbst als tolle, große Schwester loben, denn ich hab ihn und einen seiner Kumpel mit Essen und Trinken versorgt. Allerdings wird das nicht zur Gewohnheit, das sei hier gleich festgehalten!

Am Samstag hab ich mir folgende Bands angeschaut (das ist der Moment, in dem ich zum ersten Mal mein Programmheft aufschlage.. ich bin wirklich ein lausiger Festivalbesucher …): Kataklysm, Knorkator, Paradise Lost & Nightwish.

Da ich mich mit Kataklysm nicht wirklich anfreunden konnte und ich von Knorkator nur die letzten 3 Lieder gehört habe, werde ich dazu nichts schreiben, weil ich einfach nichts sagen kann *seufz*

Paradise Lost fand ich ganz in Ordnung. Allerdings haben sie mich jetzt auch nicht vom Hocker gehauen. Bei Gelegenheit werde ich sie mir aber definitiv noch einmal ansehen.

Nightwish…. ja… Darauf habe ich mich richtig gefreut und sie waren auch der Grund, warum ich überhaupt aufs Festival gegangen bin…. sonst hätte ich mir das vielleicht ganz gespart dieses Jahr. Ich bin ein großer Fan von Floor Jansen. Meiner Meinung nach passt sie toll zu Nightwish und ihre Stimme ist super, aber irgendwie fand ich ihre Show ziemlich nichtssagend. Man konnte Floor kaum hören und irgendwie fand ich die Auswahl der Lieder nicht so toll. Da ich kein eingefleischter Fan bin (ich mag nur ein paar der alten Alben), kannte ich die meisten Lieder nicht. Die neuen Sachen fand ich ziemlich Popig und nicht wirklich mehr schön. Wäre es nur ein Nightwish Konzert gewesen, ich wäre sehr enttäuscht und würde es bereuen Geld dafür ausgegeben zu haben. Das finde ich immer noch sehr schade.

Alles in allem war es trotzdem ein sehr schönes Festival. Zum Schluss hat es Sonntag dann noch ziemlich stark geregnet, was mehr nervig als wirklich schlimm war.

Eines kann ich mit Gewissheit sagen: Ich freu mich auf nächstes Jahr!

Summer Breeze 2016