Neuzugänge Mai 2017

Anfang Mai war es endlich soweit! Der sehnlichst erwartete, dritte Band von A Court of Throns and Roses ist erschienen. Ich habe ihn sofort gekauft und innerhalb eines Tages verschlungen, weil ich nicht aufhören konnte zu lesen. Abgesehen davon war mein Lesemonat recht durchwachsen. Ich habe einige sehr gute, aber auch sehr schlechte Bücher gelesen. Hoffentlich wird das im Juni besser. Außerdem habe ich mein erstes Buch für dieses Jahr bewusst abgebrochen. Ich konnte es einfach nicht weiter lesen, das Ganze hat vor Klischees nur so getrieft und ich war echt sehr enttäuscht.

Durch die Auflösung einer Büchersammlung bin ich diesen Monat allerdings an ein paar Reihen und Bücher gekommen, die ich schon sehr lange lesen will. Hoffentlich schaff ich das jetzt auch zeitnah. Gerade die Seiten der Welt lachen mich schon ewig an und die Bücher sind in einem so guten Zustand gewesen, ich konnte mein Glück kaum glauben.

Ich weiß gar nicht, ob ich euch das schon mal erzählt habe, aber seit einer ganzen Weile schreibe ich auch Artikel für das Schreibmeer. Dort dreht es sich weniger um Bücher die ich gelesen habe, sondern eher um Schreibtipps und Erfahrungen dich ich gemacht habe. Gerade diesen Monat ist ein Artikel von mir erschienen, in dem ich mir vieles von der Seele reden konnte. Meiner Meinung nach ist dafür auf diesem Blog kein Platz, denn hier soll es um Bücher gehen und die Welten, in die sie uns entführen.
Auch Tinka hat einen tollen Artikel geschrieben, in dem es darum geht, dass man nicht immer jeden Tag schreiben kann. Mit dem WriYoBo versuche ich das jetzt seit eineinhalb Jahren und scheitere kläglich. Dieses Jahr ist eine volle Katastrophe, aber zum Glück sind wir noch nicht einmal bei der Hälfte.
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Fantasywoche – Interview mit I.Reen Bow

fantasywoche_bannerZusammen mit Susi von Booklovers Bücherblog und Eva von Bücherfanseite durfte ich ein wunderbares Interview mit I.Reen Bow für die Fantasywoche führen.

Heute ist sogar schon der letzte Tag und ihr habt sicherlich schon wahnsinnig viele tolle Aktionen von all unseren Fantasyautoren zu sehen bekommen. Unglaublich was da alles auf die Beine gestellt wurde ❤

Auf I.Reens Blog Verlasse die Realität könnt ihr vieles über ihre Arbeit als Autorin und Gestalterin erfahren. Ich wünsche euch viel Spaß, mit dem Interview.

ireen-bow-_-autorenbild1. Ich habe gelesen, dass du in Kasachstan geboren wurdest und bis zu deinem 11. Lebensjahr dort warst. Was ist deine liebste Kindheitserinnerung an damals?

Da ich das Land seit meiner Auswanderung nicht mehr besucht habe, kralle ich mich an jede Erinnerung fest. Sie sind mir lieb und kostbar, selbst die schlimmen Erfahrungen. Die drei tollen, die mir in den Sinn kommen, möchte ich mit euch teilen.

Ferienlager
Diese Erinnerung ist erst cool geworden, seit ich die Ferienlager in Kasachstan mit denen in Deutschland verglichen habe. In Kasachstan waren die gewaltigen Anlagen, irgendwo weit außerhalb der Städte, in den Bergen, Wäldern oder Steppen. Die Einrichtungen waren gut ausgebaut und hatten Platz für ein paar Tausend Kinder im Schulalter. So ein Aufenthalt dauerte meist einen Monat und man kam für eine Woche nach Hause um in das nächste Ferienlager zu fahren. Mein Bruder und hatten unsere Sommer gerne so verbracht. Das war definitiv die schönste Zeit in meiner Kindheit.

Schuluniform-Rebellion
Als ich in die Schule kam, wurden die Pioniere langsam abgeschafft, dennoch musste ich noch Schuluniform tragen. Die Pflicht wurde in meinem dritten Schuljahr etwas gelockert, aber am Schuleingang hatte die Pausenaufsicht unsere Kleidung weiterhin überprüft. Da ich aber keine Lust mehr auf die Uniform hatte, habe ich irgendwann mit ein paar Freunden begonnen, das Gebäude durch das Klassenzimmerfenster zu betreten.

Die ewige Baustelle
In Kasachstan wurden die Häuser früher nicht so nach strengem Plan gebaut, wie man es in Deutschland gewohnt ist. Wenn das Geld alle war, konnten die Anlagen Jahre lang unfertig herumstehen. Neben unserem Haus wurde ein gewaltiges Bürogebäude oder so gebaut. Und obwohl der Zutritt verboten war, haben wir Kinder ständig dort gespielt und sind auf Baukräne und große Gipsplatten geklettert. Im Nachhinein stockt mir der Atem, wenn ich daran denke, wie viele Kinder sich damals böse verletzt hatten und es dennoch keinen davon abgehalten hat, da einfach weiterzuspielen. Ich möchte diese verrückte Zeit nicht missen. Und wenn jetzt die Mütter unter euch sich fragen, wo unsere Eltern waren: Wir haben sie ausgetrickst, so wie alle Kinder das bei ihren Eltern machen. Und mal so nebenbei, das war bei weitem nicht das Schlimmste, was ich damals angestellt habe, aber das ist eine ganz andere Story.

2. Dein Lieblingsgericht aus deiner Heimat?

Früher waren es definitiv Pelmeni (Teigtaschen mit Fleisch). Sie stammen nicht wirklich aus Kasachstan, aber da ich russischer Abstammung bin, gehörte das für mich zum Lieblingsessen, bis ich mit 16 Vegetarierin und mit 30 Veganerin geworden bin. Was ich noch sehr gerne mag, sind die nährstoffreichen Salate, die meine Mama noch für mich macht. Ich bin zu faul, sie für mich selbst zuzubereiten, weil man dafür viel schnibbeln und kochen muss.

Eine Speise direkt aus der kasachischen Küche macht mich sehr sentimental. Es ist mehr eine Nascherei und heißt Kurt. Das ist gesalzener, getrockneter Quark, dem man das Wasser komplett entzieht. Es wird so eine Art weißer Stein daraus, an dem man eine Weile herumknabbern kann. Seit meinem 11. Geburtstag habe ich es nicht mehr gegessen und trotz, dass ich Veganerin bin, vermisse ich den Geschmack sehr, weil es mich an Heimat und meine Kindheit erinnert.
Wer es mal probieren will, kann Kurt übrigens hier kaufen (http://www.magasin.de/marktplatz/marktplatz_anzeige,2302,Kasachischer-Kurt—-200-g.htm)

Nebelring - Das Lied vom Oxean3. Designst du deine Cover selber? Habe gesehen, du bist gelernte Grafikdesignerin.

Ja, alle meine Cover stammen aus meiner Hand. Ich bin die Tochter zweier Künstler, die in Kasachstan in einer Kunstschule unterrichtet und kleine DaVincis herangezogen haben. Ich war damals zu jung für die Schule und meine Eltern haben die harte Ausbildung mit meinem Bruder und mir leider nicht durchgezogen (weil ich in so ein zickiges Alter gekommen war, in dem man so wenig Zeit mit Eltern verbringen wollte, wie es nur ging) und deswegen ist aus mir leider kein DaVinci geworden. Verflucht sei das Teenageralter! Eine Grafikerausbildung habe ich zwar absolviert, aber nur, weil ich in diesem Bereich unbedingt arbeiten wollte. Photoshop, Illustrator und InDesign habe ich mir vor und nach der Ausbildung größtenteils selbst beigebracht, denn in der Schule hatten wir nur die absoluten Grundlagen vermittelt bekommen. Das reicht meiner Meinung leider nicht aus, um ein Verständnis für Farben, Komposition und Technik zu erlernen.

4. Lässt du deine Geschichten von deiner Familie vorab lesen? Und änderst du ggf. Textstellen, wenn die jemand nicht so optimal findet?
Da mein Papa mein größter Kritiker ist und sofort sagt, was scheußlich ist, ist er der einzige aus der Familie, der längere Romane vorab liest. Sonst habe ich aber genug Testleser, die nicht mit mir verwandt sind. Früher habe ich angekreidete Textstellen geändert, heute sind das keine großen Änderungen und haben fast immer mit dem Ausdruck zu tun (den ich natürlich korrigiere 🙂 ).

5. Wie gehst du mit negativer Kritik um?

Ich gehe aus Prinzip keine Blogger an, denn jeder darf seine Meinung äußern, selbst wenn 3 Sterne wehtun. Meist werden ganz komische Dinge angekreidet, die keinen so hohen Wert im Buch haben, dass man einen oder sogar zwei Sterne abzieht. Das nagt dann schon an mir. Wirklich ärgerlich sind aber die Ein-Stern-Rezis, die aus Trotz oder Neid oder aus Prinzip vergeben und unbegründet per Copy und Paste auf alle meine Bücher verteilt werden. Aber so etwas hatte ich noch nie von Bloggern erhalten, mit denen ich direkt zu tun habe. Ich muss zugeben, dass ich fast nur noch 5-Sterne-Rezis lese, weil sie mich motivieren. Die anderen lese ich nur kurz nach der Veröffentlichung, um eventuell konstruktives Feedback abzugreifen. Danach wiederholt sich das Meiste sowieso und ich muss mir meinen Tag nicht mit Kritik versauen. Es bringt nichts, sich darüber zu ärgern, denn sobald die Rezensionen online gehen, sind sie nun mal da. Mit dem Wissen, dass meine Bücher nicht jedem gefallen können, schreibe ich einfach weiter und mache die glücklich, die sie lieben 🙂

6. Hast du noch andere Schreibprojekte neben der Phönixakademie? Wenn ja, welche und worum wird es gehen??

Noch vor der Phönixakademie arbeite ich an meinem Herzensprojekt – der Nebelring-Reihe. Am 26. Februar 2017 erscheint endlich der dritte Band und ich bin schon wahnsinnig aufgeregt.
In der Schubladenphase befinden sich ebenfalls ein Dutzend Projekte, die nur darauf warten, dass ich Nebelring und die Phönixakademie abschließe. Viel möchte ich nicht verraten, aber es geht wie immer um coole Alternativwelten voller Magie und Hightech. Gegenwartsliteratur ist bei mir ebenso in Planung, nur wann ich das an die Oberfläche bringe, ist momentan schwer zu einzuschätzen. Vielleicht wenn ich von Fantasy die Nase voll haben sollte … vermutlich also nie.

7. Was machst du in deiner Freizeit, wenn du gerade nicht an deinen Projekten arbeitest?

Tut mir leid, ich verstehe diese Frage nicht. Freizeit? Im Moment kann ich so etwas tatsächlich nicht vorweisen, aber als selbstständige Autorin hat man einfach immer viel zu tun. Ich nehme mir in der Woche zwei, drei Stunden Zeit, um ein paar Serien anzuschauen oder ein Buch zu lesen. Ich kann erzählen, wozu ich Freizeit gerne verwenden würde: Zocken, Kino, Singen, Musik machen, Basteln, Wandern, Reisen, Freunde treffen, Reisen, Faullenzen, … Also die Wünsche sind schon mal da.

8. Wie ist das, wenn du ein Buch beendest? Hast du dann auch so ein freudig aufgeregtes Gefühl oder bist du eher traurig, dass es jetzt zu Ende ist?

Bei den Nebelring-Romanen hüpfe ich durch die Wohnung und rufe als erstes meine Eltern an. Meistens habe ich nix in der Küche, was ich zur Feier des Tages verspeisen oder trinken kann, dann schmolle ich über mich selbst, weil ich nichts Passendes eingekauft habe 😀

Bei der Phönixakademie beende ich jeden Monat eine Folge, was so zur Routine geworden ist, dass ich danach meist nur erschöpft ins Bett falle und endlich durchschlafe.

phoenixakademie-funk-19. Die Phönixakademie ist mittlerweile eine relativ lange Reihe, hattest du das von Anfang an so geplant oder hat sich das auch so entwickelt?

Ich habe gehofft, dass es diese Entwicklung nimmt! Die Serie war ein Experiment. Ich hatte neben der Option des Erfolgs auch mit dem Versagen gerechnet: Dass keiner etwas von Phönixen lesen wollte, dass das Serien-Konzept nicht ankommt, dass ich nach der zweiten Folge wieder anhören würde, … Und obwohl einigen die Länge der Episoden missfällt, sind doch viele von der Geschichte begeistert. Darüber freue ich mich sehr.

10. Plottest du deine Bücher von A – Z oder schreibst du eher drauf los und schaust, wie deine Figuren und Geschichten sich entwickeln?

Ich plane von A bis Z und lasse jeden dritten Buchstaben aus. Am Ende suche ich, was noch fehlt und ergänze. Eigentlich schreibe ich in Schichten. Zuerst mache ich einen groben Entwurf, was passieren soll, danach lege ich eine zweite Ebene mit Nebenhandlungen darüber. Später kommen noch die Schichten mit Dialogen, Details und verknüpften roten Fäden. Erst wenn die Geschichte stimmig ist, arbeite ich an dem Text – ebenfalls in mehrere Ebenen. Das System ist bei Künstlern sehr beliebt und da ich Künstler als Eltern habe und aus der Grafikerbranche komme, kann ich mir keine andere Arbeitsweise vorstellen.

11. Warum bist du Selfpublisherin geworden?

Weil ich meine eigenen Cover für meine Geschichten haben wollte. Gestaltung ist mein Steckenpferd. Ich glaube, in diesem Fall gebe ich ungern die Kontrolle ab. Lektorat und Co gebe ich sehr gerne in andere Hände, nur das Coverdesign nicht, da kralle ich mich wie eine Klette fest. Und als Selfpublisherin kann ich in diesem Punkt zum Glück frei entscheiden.

12. Schreibst du immer nur eine Geschichte, oder wechselst du zwischen mehreren Geschichten hin und her?

Früher habe ich ständig hin und her gewechselt, doch dadurch ist nie etwas fertiggeworden. Heute mache ich nichts anderes und werde seltsamerweise fertig! Was sich verändert hat, ist meine Kontinuität. Ich habe sie kultiviert. Vor allem durch die Phönixakademie-Serie muss ich mich an Deadlines halten, die mich konzentriert an dem Projekt arbeiten lassen, das gerade brennt. Bei meinen Schubladengeschichten plotte ich lediglich die ganze Zeit und spiele die Story im Kopf durch. Ich weiß, dass wenn ich bereits Szenen dafür schreibe, sie später keinen Sinn mehr für mich ergeben, denn in zwei Jahren denke ich vielleicht anders oder verändere mein Schreibstil.

Ich wünsche euch viel Spaß bei den restlichen Veranstaltungen der Fantasywoche. Schaut euch auch auf Ireens Facebookseite um, dort erhaltet ihr immer die neusten Informationen und Bilder.

Mein Jahr 2016

Was für ein … denkwürtiges (?) Jahr 2016. Mit Sicherheit kann ich sagen, dass es ein sehr verlustreiches Jahr war, was Schauspieler und Musiker betrifft. Hoffen wir, dass es nächstes Jahr weniger schlimm wird.

Auch dieses Jahr habe ich wieder eine Statistik darüber geführt, was ich gelesen habe. Ich finde es immer etwas Schade, dass man bei Goodreads die Bücher nur einmal zählen lassen kann^^

Dieses Jahr habe ich an keiner Challenge teilgenommen, da es letztes Jahr so überhaupt nicht funktioniert hatte. Mein einziges „Ziel“ war es, alleine meine Bücher aus dem Vorjahr zu rezensieren. Nun ja, daran bin ich kläglich gescheitert. Von den ca. 118 Büchern die noch gefehlt haben, konnte ich ungefähr 25 Bücher rezensieren. Das mag gar nicht so wenig sein, aber im Vergleich zu dem was ich mir vorgenommen habe, ist es wenig. Ich werde im nächsten Jahr definitiv damit weiter machen. Vielleicht setzte ich sogar die noch fehlenden Bücher von diesem Jahr auf die Liste^^ Mal sehen wie motiviert ich bin.

Banner-WriYoBo

Der WriYoBo, den ich zusammen mit Juliana Fabula gestartet habe, war ein voller Erfolg! Nicht nur ich habe ein komplettes Manuskript geschrieben und ein weiteres zur Hälfte fertig, sondern auch viele andere haben ordentlich was erreicht dieses Jahr. Ich bin sehr stolz auf all unsere Mitglieder, denn sie haben sich wirklich ins Zeug gelegt. Am 1.1. starten wir mit dem WriYoBo in ein neues Jahr und haben viele neue, aber auch alte Gesichter an Bord. Ich finde es toll zu sehen, wie die Teilnehmer Kontakte knüpfen und großartige Erfolge erzielen. Ich freue mich wahnsinnig auf ein weiteres Jahr, auf die vielen Gespräche, die Duelle und Turniere und auf die Geschichten, die wir zusammen gestalten.

In diesem Jahr habe ich neben der Leipziger Buchmesse auch noch die Frankfurter Buchmesse besucht. Obwohl die Frankfurter Messer größer ist, hat mir Leizpig wesentlich besser gefallen. Es ist irgendwie nicht ganz so vollgestopft und nicht so gedrängt alles. In Frankfurt war ich die meiste Zeit in einer Halle und es gibt Bereiche, die ich nicht einmal gesehen habe, was aber an unserem etwas straffen Programm liegen könnte. Trotzdem freue ich mich jetzt schon wieder auf die Leipziger Messe nächstes Jahr und werde die Frankfurter wohl wieder außen vorlassen. Es war richtig schön, all die bekannten Gesichter wieder zu sehen. Die meisten trifft man hauptsächlich auf Messen und unter dem Jahr hat man nur online Kontakt, umso schöner und besser ist es, wenn man sich dann sieht.

Als guten Neujahrsvorsatz für diesen Blog möchte ich mit meinem Rythmus weiter machen. Zwei Mal die Woche finde ich ganz gut und das ist auch zu schaffen. Mit dem kleinen Experiment, im Dezember jeden Tag etwas zu veröffentlichen, habe ich meine Leser glaube ich etwas überfordert und mich ehrlich gesagt auch. Es macht sehr viel Spaß, aber gerade dann, wenn ich besuch habe, schaffe ich das nicht. Abgesehen davon kann selbst ich keine 30 Bücher im Monat lesen ^^ Das übersteigt dann meine Zeit etwas.

Kommen wir nun zu den Highlights des Jahres. Ich habe sehr sorgfltig einige für euch ausgewählt.
court-of-thorns-and-roses a-court-of-mist-and-furyA Court of Thornes and Roses von Sarah J. Maas
When nineteen-year-old huntress Feyre kills a wolf in the woods, a beast-like creature arrives to demand retribution for it. Dragged to a treacherous magical land she only knows about from legends, Feyre discovers that her captor is not an animal, but Tamlin—one of the lethal, immortal faeries who once ruled their world.

As she dwells on his estate, her feelings for Tamlin transform from icy hostility into a fiery passion that burns through every lie and warning she’s been told about the beautiful, dangerous world of the Fae. But an ancient, wicked shadow grows over the faerie lands, and Feyre must find a way to stop it . . . or doom Tamlin—and his world—forever.

illuminaeIlluminae von Amy Kaufman und Jay Kristoff
This morning, Kady thought breaking up with Ezra was the hardest thing she’d have to do.

This afternoon, her planet was invaded.

The year is 2575, and two rival megacorporations are at war over a planet that’s little more than an ice-covered speck at the edge of the universe. Too bad nobody thought to warn the people living on it. With enemy fire raining down on them, Kady and Ezra—who are barely even talking to each other—are forced to fight their way onto an evacuating fleet, with an enemy warship in hot pursuit.

But their problems are just getting started. A deadly plague has broken out and is mutating, with terrifying results; the fleet’s AI, which should be protecting them, may actually be their enemy; and nobody in charge will say what’s really going on. As Kady hacks into a tangled web of data to find the truth, it’s clear only one person can help her bring it all to light: the ex-boyfriend she swore she’d never speak to again.

Told through a fascinating dossier of hacked documents—including emails, schematics, military files, IMs, medical reports, interviews, and more—Illuminae is the first book in a heart-stopping, high-octane trilogy about lives interrupted, the price of truth, and the courage of everyday heroes.

Scarlet CressScarlet von Marissa Meyer
Zwei ganze Wochen ist Scarlets Großmutter nun schon verschwunden. Entführt? Tot? Die Leute im Dorf sagen, sie sei sicher abgehauen. Sie sei ja sowieso verrückt. Aber für Scarlet ist Grandmère alles – von ihr hat sie gelernt, wie man ein Raumschiff fliegt, Bio-Tomaten anbaut und seinen Willen durchsetzt.
Dann trifft Scarlet einen mysteriösen Straßenkämpfer – Wolf. Er fasziniert sie; doch kann sie ihm trauen? Immerhin: Die reißerischen Berichte über Cinder und das Attentat auf Prinz Kai hält Wolf ebenso wie sie für Quatsch. Aber irgendein Geheimnis verbirgt der Fremde …

Daughter of Smoke and Bone.deDaughter of Smoke and Bones – Zwischen den Welten von Laini Taylor
Es war einmal, da verliebten sich ein Engel und ein Teufel ineinander. Es ging nicht gut aus.

Karou ist etwas Besonderes. Sie hat blaue Haare so glänzend wie Seide und filigrane Tattoos. Sie ist in den düsteren Gassen Prags genauso zuhause wie auf den Märkten von Marrakesch, und sie spricht fast alle Sprachen der Welt, nicht nur die der Menschen. Doch Karou hat ein Geheimnis. Manchmal verschwindet sie für Tage, ohne jemandem zu sagen wohin. Außerdem kennt nicht einmal sie selbst ihre wahre Herkunft.
Bis eines Tages auf der ganzen Welt mysteriöse schwarze Handabdrücke an Türen erscheinen. Geflügelte Fremde, die durch einen Spalt im Himmel geschlüpft sind, brennen sie in Holz und Metall. Einen von Ihnen trifft Karou in der pulsierenden Altstadt von Marrakesch – und eine Liebe beginnt, deren Wurzeln tief in eine gewalttätige Vergangenheit reichen.
Am Ende wird sie mehr über sich erfahren, als sie sich jemals hätte vorstellen können.

elias-laia-eine-fackel-im-dunkel-der-nachtElias & Laia – Eine Fackel im Dunkeln der Nacht von Sabaa Tahir
Lang erwartete Fortsetzung von Elias & Laia – Die Herrschaft der Masken: Das Schicksal hat Elias und Laia zueinander geführt und im Kampf gegen das Imperium geeint. Laia hat Elias vor der Hinrichtung bewahrt, und als Gegenleistung hilft Elias ihr, durch die Tunnel unterhalb von Schwarzkliff zu fliehen. Der Plan: Sie wollen die Stadt verlassen und den weiten Weg durch die Wüste bis nach Kauf einschlagen. Dort sitzt Laias Bruder im Gefängnis. Um ihn zu befreien, braucht Laia Elias‘ Hilfe. Auf ihrer Flucht bleibt kaum Zeit für die Frage, was sie außer dem gemeinsamen Feind noch miteinander teilen. Doch noch immer ist da dieses Gefühl, das sie vom ersten Moment zueinander hingezogen hat …

WeltascheWeltasche – Über das Gift an Quallenmembranen von Marie Graßhoff
Sprechen wir die Sprache der Gedanken, schmecken wir die Schwere des Kosmos.

Die Erde 2639. Auf der Suche nach ihrer Qualle durchquert Mara gefallene Kontinente und tote Städte. Gemeinsam mit der Welt ist sie an ihre Grenzen geraten. Doch während sie noch um ihren Begleiter trauert, droht ihr und dem System bereits eine weitere Gefahr: Ihre Anwesenheit hat einen alten Gott geweckt, der das Gleichgewicht der Dimensionen aus den Fugen treibt.
Gebrochen vom Geist der Zeit, versucht die junge Frau, eine Welt zu retten, die ihr Recht auf Rettung schon vor Langem verspielt hat. Eine Welt, die schon immer ihren Tod wollte. Wird es ihr gelingen? Oder wird die Zweiteilung des Universums am Ende auch sie zerbrechen?

Hier habe ich noch eine kleine Auswahl an Covern von Büchern, die mir ebenfalls sehr gut gefallen haben.

Gerade der Dezember hat meine Lesestatistik definitiv nach oben getrieben. Obwohl ich dieses Jahr auch wieder viele Bücher gelesen habe, die mir überhaupt nicht gefallen, waren doch auch einige Überaschungen dabei. Ich freu mich jetzt schon auf die Bücher, die ich nächstes Jahr lesen werde.
Hier erst die Zahlen ^^

Gelesene Seiten insgesamt: 51.968 Seiten
Gelesene Bücher insgesamt: 133 Bücher
Durchschnittliche Seitenzahl: 391 Seiten pro Buch

Wie immer ist Goodreads anderer Meinung als ich 🙂

Gelesene Seiten insgesamt: 45.546 Seiten
Gelesene Bücher insgesamt: 118 Bücher
Durchschnittliche Seitenzahl: 385 Seiten pro Buch

Beide Statistiken sehen allerdings nicht schlecht aus muss ich gestehen ^^

Mit diesen herrlichen Zahlen verabschiede ich mich und wünsche euch einen guten Rutsch nach 2017 🙂 ❤ Wir sehen uns auf der anderen Seite.

#NaNoWriMo – Ende

nanowrimo_2016_webbanner_participantAus und vorbei! Den NaNo selbst habe ich geschafft, mein eigentliches Ziel allerdings nicht.

Der Anfang lief etwas schleppend für mich, da ich September und August zum korrigieren und „nichts tun“ verwendet habe. Nachdem ich mich dann aber wieder daran gewöhnt hatte, bin ich recht schnell in einen guten Rhythmus gekommen und war auch schon am 19.11.2016 fertig. Ich lag also absolut im Zeitplan und nach dem Power-Wochenende sogar darüber und hätte meine 70.000 Wörter auf jeden Fall schaffen sollen … Pustekuchen. Kaum sind die 50.000 geschrieben hat die Erkältung, die mich seit Wochen so halb plagt, voll zugeschlagen.
Husten, eine verstopfte Nase und entzündete Nebenhöhlen haben mich einfach komplett lahm gelegt. Das geht jetzt schon seit 8 Tagen so und obwohl es mich ziemlich nervt und ärgert, bin ich eigntlich selber Schuld. Wenn ich die Erkältung beim ersten Ausbruch vor sechs Wochen richtig auskurriert hätte, gäbe es jetzt kein Problem. So sitze ich jetzt abends in meinem Delirium aus Antibiotika und Schmerzmitteln vor dem Laptop und jage durch eine Staffel „The Good Wife“ nach der anderen.

nanowrimo

Wäre das nicht schon genug, hat ein schlauer Arzt festgestellt, dass ich in den Handgelenken sehr schwaches Bindegewebe habe. Zum Glück sind es keine entzündeten Sehnen, weh tut es trotzdem verdammt arg. Also soll ich sowohl auf der Arbeit, als auch Privat nicht mehr so viel am Computer sitzten. An diesem Punkt musste ich mir das Lachen sehr verkneifen 😉

Nichtsdestotrotz habe ich 50.000 Wörter geschrieben. Meine Geschichte neigt sich dem Ende, ist aber natürlich noch nicht fertig ^^ Es fehlen noch 13 Kapitel und 12 Zwischenkapitel 🙂 Wie jedes Jahr freue ich mich sehr, dass es mir gelungen ist, dass ich nicht aufgegeben habe, Meine Handgelenke hätten es mir gedankt 😉 Diese Leistung kann einem niemand nehmen. Ich liebe den Zusammenhalt der Autorencommunity gerade während des NaNos. Die Motivation, das gemeinsame Jammern und die durchzechten Nächte sind jedes Jahr aufs neue schön.

Ich freue mich jetzt schon auf nächstes Jahr. Nicht nur will ich wieder bei den beiden Camps mit machen, sondern auch das zweite Jahr im WriYoBo fängt an. Wir haben neue Gildenmitglieder und alte Hasen. Ein weiteres Jahr werde ich die Weltenweber leiten und hoffentlich so motivieren, dass sie viel mehr schaffen, als in den Jahren zuvor.

Der NaNo ist jedes Jahr eine Chance, zu zeigen, was man schaffen kann. Man holt alles aus sich selbst heraus, gibt sein Bestes und wird am Ende mit einem 50.000 Wörter starken Manuskript belohnt. Obwohl die richtige Arbeit erst danach kommt, viel Überarbeiten, bin ich jedes Mal stolz, wenn ich es geschafft habe. Stürzen wir uns nun in einen Dezember, voller Motivation die Geschichte zu beenden und das nächste Jahr vorzubereiten! Ich bin gespannt, was noch alles auf mich zu kommt!

#NaNoWriMo – Halbzeit

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Vor lauter Schreiben, geht das Bloggen im Moment ganz unter. Das gefällt mir so überhaupt nicht. Normalerweise bin ich für den NaNo besser vorbereitet. Nicht nur habe ich die Rezensionen für den Monat vorbereitet, sondern auch eingeplant und muss eigentlich nichts mehr machen. Diesen Monat war ich etwas verplant, also eigentlich auch im Oktober schon ^^

Der NaNo selber läuft gut im Moment.
Aktueller Wordcount: 32.500 Wörter
Ziel: 70.000 Wörter

Wenn man jetzt nachrechnet, weiß man, dass ich hute 37.000 und ein paar zerquetschte Worte bräuchte, aber ich kann euch gleich sagen, dass schaff ich nicht ^^ Fürs Wochenende habe ich mir das Ziel gesetzt, die 50.000 zu erreichen, mal sehen was das wird. Zusammen mit Lia will ich ein Schreibmarathon-Wochenende überleben 🙂

Meine NaNo-Playlist ist im Moment noch sehr ausgedünnt. Am liebsten höre ich zurzeit das Lied Lieblingslieder von Strandlichter. Obwohl es mir schwerer fällt zu schreiben, wenn ich Lieder mit deutschen Texten höre, finde ich hier die Melodie so schön, dass ich es in meiner Playlist haben musste.

Außerdem habe ich noch ein ziemlich cooles Lied mit dem Titel Hgwrts von Schatten und Helden:

Die Taschen voller Träume
Mom, ich werd zaubern
Muss nur nach Hogwarts
Weck mich nicht auf, denn
Das ist was mir wirklich gefällt
Steig‘ auf mein‘ Nimbus und flieg‘ um die Welt
– Hgwrts von Schatten und Helden

Ich finde den Refrain des Liedes so lustig und schön. Da möchte ich mich auch auf meinen Nimbus schwingen und davon fliegen.

Jetzt freue ich mich auf jeden Fall aufs Wochenende. Gestern bin ich wunderbar in die Geschichte gekommen und die Wörter haben sich nur so von selbst geschrieben ^^ Das hat mir bei der aktuellen Idee etwas gefehlt. Mal sehen wie sich das übers Wochenende entwickelt! Ich versuche euch weiter auf dem laufenden zu halten 🙂

Meet & Greet with Colleen Hoover

datei-27-09-16-09-08-26Wow…. Colleen Hoover ist eine meiner Lieblingsautorinnen. Mit Weil ich Layken liebe hat sie für mich ein Buch geschaffen, das mich so tief berührt hat, wie noch nie ein anderes zuvor. Ungefähr ab Seite 10 konnte ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten und als der Damm erst einmal gebrochen war, konnte ich gar nicht mehr aufhören zu weinen, furchtbar. Zu erfahren, dass Colleen selbst eigentlich gar kein emotionaler Mensch ist, hat mich dann doch amüsiert. Sie selbst sagt, sie würde immer noch ein bisschen mehr und noch ein bisschen mehr Traurigkeit und Drama hinzufügen, weil sie selbst bei normalen Büchern nicht weint oder sonderlich traurig ist. Da wundert es mich nicht mehr, dass ihre Leser einen Taschentuch verbrauch haben, der sich beinahe ins Unermessliche steigert.

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Ihre Geschichten verzaubern Unmengen von Lesern und begeistertn diese langfristig. Colleen hat uns verraten, dass sie überhaupt keine Planerin ist. Stattdessen hat sie eine Idee, ein paar Figuren und skiziert die Geschichte grob. Sie kennt ihre Plottwist und weiß wo sie hin möchte, doch den Rest entscheiden die Figuren. Sie hat die gleichen Probleme beim schreiben wie wir auch. Das hat sie in meinen Augen noch viel sympathischer gemacht. Sie hat während der Fragerunde ziemlich aus dem Nähkästchen geplaudert und auch verraten, dass sie ihr nächstes Buch beginnen möchte, wenn sie von ihrer Reise durch Europa zurückkommt. Wir dürfen also gespannt sein, was CoHo neues für uns zaubert.

datei-27-09-16-09-09-00Ich fand es wahnsinnig toll wie locker und entspannt sie war. Sie hat viel gelacht und fröhlich erzählt. München scheint ihr sehr gut zugefallen. Colleen fand es auch sehr niedlich, wie schüchtern wir alle waren. Als es dann darum ging, Fotos zu machen und zu signieren haben die ersten ihre Koffer und Kisten ausgepackt. Sie hat das jedoch nur mit einem Lachen abgewunken und gemeint: „Das schaffen wir, ich unter schreibe sehr schnell.“ Dann hat sie losgelegt. Innerhalb kürzester Zeit waren die ersten 20 Bücher signiert und die ersten Fotos gemacht.

datei-27-09-16-09-09-50Nachdem alle ihre Autogramme und Bilder bekommen hatten, wurden wir noch durch das Verlagsgebäude von dtv geführt. Die Mitarbeiter haben sich viel Zeit für uns genommen, alle ihre Aufgaben erklärt und unsere Fragen beantwortet. In meinen Augen ein gelungener Nachmittag und das Beste: Wir durfte CoHo treffen ^^ (Ich glaube so langsam realisiere ich das erst so richtig *kreisch*)

Ganz herzlichen Dank an den dtv der das für uns mögliche gemacht hat ❤

Structure your stories with Beemgee

Bereits auf der Leipziger Buchmesse im März haben Juliana Fabula und ich das Projekt Beemgee entdeckt. Grob gesagt handelt es sich dabei um eine App, die mir als Autor das Plotten erleichtern soll. Abgesehen von einem fantastischen Charakter-Tool arbeitet Beemgee beim Plotting-Tool mit einfachen Karteikarten.

Hinter Beemgee stehen Olaf und Robert:

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Durch sein Studium der Anglistik und Germanistik an der Glasgow Universität, Schottland, und der langjährigen Arbeit bei Rowohlt und Carlsen verfügt Olaf über ein beträchtliches Fachwissen zum Thema Storytelling. Darüber hinaus ist er Allrounder im Marketing, mit langjähriger Erfahrung z.B. in den Bereichen Werbung, Social Media und PR. Er ist gebürtiger Engländer und in der Lage, sowohl Englische als auch Deutsche Werbetexte zu schreiben. Der Beemgee Storytelling-Blog stammt aus seiner Feder.   – Olaf Bryan Wielk

Robert bringt das technische Know-how und die unternehmerische Erfahrung ins Beemgee Team. Seine andere Firma plus B feierte 2014 zehn-jähriges Bestehen und besteht derzeit aus neun Mitarbeitern. Die Agentur baut Webseiten und webbasierte Softwarelösungen. plus B ist die Partnerfirma von Beemgee.   – Robert Becker

Doch fangen wir ganz am Anfang an. Im März 2014 begannen die Gründer Robert Becker und Olaf Wielk ihre Idee auszuarbeiten. Eine der schwierigeren Frage war: Wie mache ich daraus ein Geschäft?

Ihre Devise: Viele Menschen wissen gar nicht, wie viele Menschen das Bedürfnis haben Geschichten zu schreiben.

Meiner Meinung nach haben sie allein damit schon absolut Recht. Beemgee soll ein Organisationstool werden und obwohl es schon ähnliche Programme auf dem Markt gibt, sieht Olaf Wielk die Umsetzung von Beemgee mit der webbasierten Oberfläche als großen Vorteil.

Neben dem Plotting-Tool bietet Beemgee auch ein Charakter-Tool an. Dieses wurde speziell mit Filmemachern entwickelt, da diese eine ganz andere Sichtweise auf Figuren und deren Entwicklung haben. Dementsprechend fand ich gerade die Fragen sehr spannend. Sie haben mir als Autorin eine ganz andere Perspektive auf meine eigenen Figuren eröffnet.

Beemgee 2Ihr könnt in einer Liste eure verschiedenen Charaktere eintragen. Ich habe das hier als Beispiel anhand meines Projektes gemacht, mit dem ich Beemgee getestet habe. Da ich euch nicht alle Fragen zeigen kann, habe ich die spannensten ausgewählt.

Beemgee 3Mit Fragen über innerliche und von außen auf die Figur einwirkenden Problemen, fängt man an, die Handlungen der Figur zu hinterfragen. Nicht nur das sich so eine Motivation herauskristallisiert, man separiert die Probleme des Hauptcharakters und kann so einen noch stärkeren Plot basteln. Besonders hat mir auch die Frage zu den Archetypen gefallen. Man kann aus einer vorgegebenen Liste wählen, oder selbst Begriffe hinzufügen.

Beemgee 6Neben den Problemen, die unsere Hauptfigur bewältigen muss, wird auch nach ihrem emotionalen und intelligenten Status gefragt. Die Vielfalt der Fragen hat mich sehr erstaunt und mit einigen hatte ich nicht gerechnet. Natürlich gibt es auch einige der Standardfragen nach dem Aussehen der Figur und der Augenfarbe. Doch viele Fragen hatte ich mir persönlich so noch nicht gestellt.

Nachdem ich meine drei Hauptcharaktere erstellt hatte, war der nächste Schritt das Plotting-Tool. Dort kann man im Moment nur über eine Einladung arbeiten und testen. Diese Einladung könnt ihr euch praktisch selbst per Email schicken. Ihr erhaltet nun einen Projektlink, unter dem ihr eure Arbeit speichern könnt.

Hier werdet ihr dann ebenfalls mit einem kleinen Menü durch die Anwendung geführt und lernt, wie ihre eure Karteikarten anlegt und diese sowohl in eine chronologische, als auch narrative Ordnung bringt. Das fand ich zu beginn etwas verwirrend, aber mittlerweile liebe ich diese Funktion. Sie eröffnet mir die Möglichkeit, meine Geschichte aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten.

Beemgee bietet mir eine Struktur, mit der ich tatsächlich gut arbeiten kann. Mir persönlich liegt das großartige Plotten nämlich überhaupt nicht. Meistens besteht mein Plot aus Stichpunkten. Diese arbeite ich ab, in dem ich Kapitel für Kapitel in ein bis drei Sätze schreibe, was passieren soll. Die Karteikarten von Beemgee stellen das für mich einfach nur anders dar.

Gemeinsam mit der Schreibnacht haben Lia und ich einen Workshop mit Beemgee für euch organisiert. Gerade für Events wie den bevorstehenden NaNoWriMo ist Beemgee super geeignet. Olaf und Robert können so all eure Fragen beantworten und gemeinsam können wir  das Tool auf Herz und Nieren prüfen.

Merkt euch also den 07.09.2016 – Schreibnacht meets Beemgee!

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Bei Lia könnt ihr auch noch unser extrem spontanes Interview anhören. Ich war sehr aufgeregt und extrem froh, dass Lia das Reden übernommen hat und ich mir nur Notizen machen musste^^

 

 

#WirYoBo – Juli

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Es ist Juli und ich habe es doch tatsächlich geschafft. Mein Buch ist beendet! Eigentlich war mein Camp Ziel mit 60.000 Wörter nicht nur utopisch hoch, sondern es war auch klar, dass ich nicht mehr ganz so viele Wörte für meine Geschichte brauchen würde, trotzdem wollte ich es versuchen. Nun bin ich bei 42.000 Wörtern und das letzte davon war Ende. Abgesehen davon, dass ich in den letzten Tagen fast nur geschlafen habe, nachdem schlaflosen Wochenende war ich einfach am Ende, fehlen mir gerade auch etwas die Ideen um das Pensum aufrecht zu erhalten, daher habe ich beschlossen, das Camp zu beenden. Alles was ich jetzt schreibe ist noch ein Bonus und mein Monatsziel von 20.000 Wörter habe ich definitiv erreicht. Auch bei meinem Jahresziel bin ich mehr als nur gut dabei.

Von den 194.300 Wörtern, die ich dieses Jahr geschafft habe, gehören 155.000 zu der Geschichte die ich jetzt beendet habe. Sie hat nach sechs Monaten noch immer keinen Titel und ich glaube, das wird auch noch eine Weile dauern. Meistens nenne ich sie entweder „Die Selkie-Geschichte“ oder „Das Monster, dass meine Freizeit frisst“. Beides ist nicht so passend.

In diesem Monat konnte ich mich das erste Mal nicht von Verzweiflungsanfällen retten. Je näher ich dem letzten Kapitel kam, desto schlimmer wurde es. Ich weiß gar nicht, wie oft ich meinen Freunden und Mitschreibern die Ohren vollgejammert haben, dass ich keine Ideen habe und wie furchtbar das Buch und die Idee doch ist. Während sie mir versichert haben, dass alles okay ist, habe ich mich tausend Mal dafür entschuldigt, dass ich so anstrengend bin. Es war eine anstrengende und eine schöne Zeit. Jetzt fühle ich mich auch ziemlich ausgelaugt und freue mich auf die Überarbeitung.

Meine Woche in Zahlen

* Schreibtage: 109/366
* höchtes Tageswortziel: 5.000 Wörter (16. Juli 2016)
* Montaswortziel gesamt: 42.000/20.000 Wörter
* Monatsziel prozentual: 210 %
* Wörter bis zu den 240.000: 194.300 Wörter
* Jahresziel prozentual: 80,96 %
* angefangene Schreibtouren: 0
* beendete Schreibtouren: 0
* geschriebene Wordwars: 0
* heiße Schokolade: 0 Liter
* Alkoholhaltige Getränke: 0 Gläser
* spontan neu erfundene Charaktere: 0
* getötete Charaktere: 1
* Spontanänderung innerhalb der Geschichte: 2
* Verzweiflungsanfälle: 20
* Heulanfälle: 1
* Plot-Änderungen: 0
* Plot-Bunnys: 0

#WriYoBo – Woche 9 – 16

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In den letzten beiden Monaten, muss ich ehrlich gestehen, ist mir das Schreiben sehr schwer gefallen. Während ich im März mit Ach und Krach meine 20.000 Wörter geschrieben hab, wusste ich ehrlich gesagt Anfang April nicht, wie ich das Camp NaNo überstehen sollte. Mein Ziel sind, wie auch im November, 50.000 Wörter. Dieses Wochenende habe ich Freitag und Samstag einen kleinen Schreibmarathon hingelegt und innerhalb von 2 Tagen 15.000 Wörter geschrieben um für Sonntag auf den Soll-Stand von 40.000 Wörtern zu gelangen. So motiviert wie an den beiden Tagen war ich schon lange nicht mehr und vor allem: Das Schreiben hat mir schon lange nicht mehr so viel Spaß gemacht. Freitag habe ich zusammen mit einigen Weltenwebern eine Schreibtour gemacht und die ersten 5.000 Wörter geschrieben, das lief noch etwas schleppend. Samstag hatten wir dann wieder ein Duell vom WriYoBo und während ich bis zum Duell schon 1.500 Wörter geschrieben hatte, war ich Abends dann bei 7.000 und aus einem etwas irrsinnigen Ehrgeiz heraus, wollte ich die 10.000 knacken. Als das geschafft war, bin ich hundemüde ins Bett gefallen. Eigentlich war der Plan dann auch am Sonntag noch einmal 5.000 zu schreiben, doch dazu konnte ich mich nicht mehr aufraffen… Ich bin gespannt, wie die letzte Aprilwoche noch so mit sich bringt. Mein Ziel ist jetzt in greifbarer Nähe und ich weiß, das ich es schaffen kann. Meistens lass ich mich leider zu sehr stressen von so hohen Zielen, dabei war ich mir eigentlich zu Beginn des Jahres sehr sicher, dass ich es schaffen kann, den der NaNoWriMo fällt mir immer leicht. Ich habe noch nie länger als 20 Tage für mein Ziel gebraucht und könnte ihn den letzten 10 Tagen meistens sogar noch etwas mehr schreiben, wenn ich mich aufraffen könnte. Die Motivation ist, wie so oft, der springende Punkt. Doch das soll ja dieses Jahr alles anders werden!

Ende des Monats will ich noch einmal einen großen, abschließenden Beitrag zum April-Camp schreiben, darin erfahrt ihr dann mehr über meine Probleme in den letzten drei Wochen.

Meine Woche in Zahlen

* Schreibtage: 36/366
* höchtes Tageswortziel: 10.000 Wörter (23. April 2016)
* Montaswortziel gesamt: 40.800/50.000 Wörter
* Monatsziel prozentual: 80 %
* Wörter bis zu den 240.000: 121.700 Wörter
* Jahresziel prozentual: 49,29 %
* angefangene Schreibtouren: 0
* beendete Schreibtouren: 5
* geschriebene Wordwars: 0
* Tee: 6 Liter
* Alkoholhaltige Getränke: 7 Gläser
* spontan neu erfundene Charaktere: 8
* getötete Charaktere: 0
* Spontanänderung innerhalb der Geschichte: 2
* Verzweiflungsanfälle: 4
* Heulanfälle: 0
* Plot-Änderungen: 2
* Plot-Bunnys: 0

#WirYoBo – Woche 8

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Der zweite Monat ist vorbei. Heute habe ich mir das Ziel, die 30.000 zu knacken vorgenommen. Mir fehlen noch 1.200 Wörter und die schaffe ich heute auch auf jeden Fall noch. Am Wochenende hatten wir das Turnier zum Thema Valentinstag. Ich glaube so viel habe ich schon lange nicht mehr geschrieben. Samstagabend war ich so gefangen in meiner Geschichte, dass ich das Turnier abbrechen musste, um einfach so weiter zu schreiben, weil ich nicht mehr aufhören konnte. Es war richtig gut. In diesem „Run“ habe ich auch die ersten Figuren getötet und ehrlich gesagt, ich dachte nicht, dass ich so schnell an diesen Punkt komme. An der Szene werde ich aber noch ein bisschen arbeiten müssen um sie noch ein wenig auszubauen!

So, jetzt starten wir frisch und voller Energie in den neuen Monat! Ich bin schon gespannt, wie es mit meiner Geschichte weiter geht! Für mich heißt es jetzt noch etwas fleißig sein 🙂

Meine Woche in Zahlen

* Schreibtage: 36/366
* höchtes Tageswortziel: 5.600 Wörter (27. Februar 2016)
* Montaswortziel gesamt: 28.800/20.000 Wörter
* Monatsziel prozentual: 144 %
* Wörter bis zu den 240.000: 182.900 Wörter
* Jahresziel prozentual: 23,8 %
* angefangene Schreibtouren: 0
* beendete Schreibtouren: 3
* geschriebene Wordwars: 0
* heiße Schokolade: 1 Liter
* Alkoholhaltige Getränke: 0 Gläser
* spontan neu erfundene Charaktere: 4
* getötete Charaktere: 3
* Spontanänderung innerhalb der Geschichte: 0
* Verzweiflungsanfälle: 1
* Heulanfälle: 0
* Plot-Änderungen: 0
* Plot-Bunnys: 0