Neuzugänge November 2017

Wie jedes Jahr im November vergeht die Zeit wie im Flug. Kaum hat er begonnen, steht quasi schon Weihnachten vor der Tür. Überall in Deutschland schneit es und ich freue mich schon auf den ersten Schnee hier. Die Vorweihnachtszeit ist definitiv immer die schönste und ich freue mich jetzt schon auf die Glühweinabende mit meinen Freunden und den tollen Weihnachtsmarkt hier.

Diesen Monat sind nur Rezensionsexemplare bei mir eingezogen und ich kann es kaum erwarten, sie euch der Reihe nach zu präsentieren. Über das ein oder andere darf ich noch gar nichts verraten, daher stehen sie hier auch noch nicht drin. Ich wünsche euch viel Spaß beim durchstöbern meiner neuen Schätze.

Mein Herz ist eine Insel von Anne Sanders
Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …

Zauberer und Zwangsneurosen von Rafael Eigner
Den smarten schwäbischen Notfallmediziner Dr. Benny Brandstätter treibt es nach der abenteuerlichen Zeit in Costa Rica zurück nach Stuttgart – im Schlepptau sein neunmalkluger Sohn Tobi. In der alten Heimat trifft er auf liebenswerte Bekannte, wie den Gitarristen Dobro, die Ex-Kollegin Fatima und natürlich Frau Winterberg, die schräge Vermieterin.

Der neue Posten in einer allgemeinmedizinischen Praxis und die Dienste im Notarztwagen bringen erneut skurrile Patientengeschichten mit sich. Der alleinerziehende Vater wäre nicht mehr er selbst, sorgten nicht Begegnungen mit der Damenwelt für Turbulenzen. Ein Trio Infernale stürzt ihn in ein Gefühlschaos. Zum Glück hat sein pragmatischer Sprössling bereits eine Entscheidung getroffen.

Wir sehen uns beim Happy End von Charlotte Lucas
Stell dir vor, Romeo und Julia erleben wunderbare Flitterwochen, die kleine Meerjungfrau bekommt ihren Prinzen und Hannibal Lecter wird zum kinderfreundlichen Veganer – Wie könnte die Welt aussehen, wenn jede Geschichte das Recht auf ein glückliches Ende hätte? Und was würdest du tun, wenn dir das Leben die Verantwortung für einen anderen Menschen gibt? Schenkst du ihm ein Happy End? Selbst wenn du nicht weißt, ob er das will? Ein zauberhafter Roman über das Schicksal, unerwartete Begegnungen – und die Frage, ob erst ein Happy End das Leben lebenswert macht …

Ein Stück vom Winterglück von Abby Clements
Neunundzwanzig Jahre lang waren Hazel und ihre Zwillingsschwester Lila unzertrennlich. Doch nun stehen Veränderungen ins Haus: Lila heiratet – und zieht aus dem gemeinsamen Londoner Apartment aus! Bei Hazel dagegen lässt das Glück noch auf sich warten. Bei ihrem Traummann ist sie abgeblitzt und ihre Chefin legt ihr permanent Steine in den Weg. Aber anscheinend hat das Leben noch etwas anderes für sie geplant – im Job wie in der Liebe.

Das Leuchten am Rand der Welt von Eowyn Ivey
Winter, 1885. Lieutenant Allen Forrester erhält den Auftrag seines Lebens: Er soll im Namen der U.S. Armee den Wolverine River in Alaska erforschen. Seine Expedition verspricht endlich Erkenntnisse über diesen geheimnisvollen, unerforschten Landstrich, doch niemand vermag vorauszusehen, was Allen und seine Männer dort erwartet.
Seine junge Frau Sophie lässt Allen in Vancouver zurück – sie ist schwanger. Leidenschaftich gern hätte die Naturkundlerin ihren Mann in die Wildnis begleitet. Was sie jedoch nicht ahnt: Die Zeit der Trennung wird ihr ebenso viel Mut abfordern wie ihrem Ehemann.
Ein Roman über eine abenteuerliche historische Expedition, eine tiefe Liebe zwischen zwei Forschernaturen und die Geheimnisse einer ungezähmten, spektakulären Natur.

Weihnachtsküsse in White Cliff Bay von Holly Martin
Herzlich willkommen im charmanten Küstenstädtchen White Cliff Bay, wo an Weihnachten Magie und Liebe in der Luft liegen …

Könnte Penny sich bloß den perfekten Mann schnitzen! Dann wäre Weihnachten gerettet. Denn im wirklichen Leben gibt es Mr. Perfect einfach nicht, glaubt die junge Eisschnitzerin. Was sich wieder mal bestätigt, als sie den Anbau ihres gemütlichen Cottages an den Holzkünstler Henry Travis vermietet. Umwerfend sieht er aus, aber er wirkt so abweisend, als sei er immun gegen all die schönen Lichterketten – und gegen Penny. Doch je näher das Fest in White Cliff Bay rückt, desto mehr taut Henry auf. Während die Vorbereitungen für den Eisschnitzwettbewerb und den Weihnachtsball auf vollen Touren laufen, küsst er Penny so zärtlich, dass sie in einer verschneiten Nacht unter seine Decke kriecht. Jetzt kann Weihnachten kommen! Aber leider gibt es noch eine zweite Frau in Henrys Leben …

Das Glück an Regentagen von Marissa Stapley
Wenn Geheimnisse eine Liebe zerstören, kann die Wahrheit sie wieder heilen?
Tausend Inseln unter einem Himmel voller Tropfen. Das ist Maes Heimat, ein kleiner Ort am St. Lorenz Strom. Hier in Alexandria Bay hat Mae nicht nur als Kind ihre Eltern verloren, sondern auch ihre erste große Liebe Gabe. Eines Tages war er einfach verschwunden. Und so ist auch sie gegangen.
Zehn Jahre später: Mae kehrt zurück nach Alexandria Bay, in das Inn ihrer Großeltern, um sich von einer schlimmen Trennung zu erholen. Aber ihre Großeltern haben sich verändert. Geheimnisse werden gelüftet, die ein neues Licht auf Gabes Verschwinden werfen. Lässt sich die Vergangenheit zurückerobern, und damit die Chance auf das Glück?

Der kleine Teeladen zum Glück von Manuela Inusa
Willkommen in der Valerie Lane – der romantischsten Straße der Welt!

Laurie ist glücklich: Als stolze Besitzerin eines kleinen Teeladens in der romantischen Valerie Lane in Oxford, hat sie ihr Hobby zum Beruf gemacht. In Laurie’s Tea Corner verkauft sie köstliche Teesorten aus aller Welt, dort duftet es herrlich, und die Kunden fühlen sich wohl. Denn das gemütliche Lädchen strahlt genau dieselbe Harmonie und Wärme aus wie Laurie selbst. Nur das mit der Liebe wollte bisher noch nicht so richtig klappen, obwohl Laurie seit Monaten von Barry, ihrem attraktiven Teelieferanten, träumt. Das muss sich schleunigst ändern, finden Lauries beste Freundinnen, und schmieden einen Plan …

Herrscherin der Tausend Sonnen von Rhoda Belleza
Eine Prinzessin, so mutig wie Arya Stark

Prinzessin Rhee Ta’an beherrscht das Schwert meisterhaft und will nur eins: Rache. Nachdem ihre Familie ausgelöscht wurde, ist sie für den korrupten Kronregenten lediglich eine Marionette. Jetzt, mit fast 16, wird sie die Kaiserkrone tragen und hofft, endlich die Mörder ihrer Angehörigen zu bestrafen. Doch dann entkommt Rhee selbst nur knapp einem Anschlag und muss untertauchen. Zur gleichen Zeit verschwindet ihr vermeintlicher Mörder – Pilot Alyosha, eben noch galaktischer Superstar, nun von der Regierung gejagter Verbrecher. Aly und Rhee ahnen noch nicht, dass das Schicksal der ganzen Galaxie in ihren Händen liegt: Eine dunkle Macht droht ihre Welt in einen interplanetaren Krieg zu stürzen …

Darf’s ein bisschen Glück sein? von Kristen Proby
Eine Woche Weinverkostung in Kalifornien – hört sich wie der perfekte Urlaub an. Müsste Kat dafür nur nicht ins Flugzeug steigen. Die Weinexpertin hasst es zu fliegen. Wie gut, dass neben ihr der attraktive Mac sitzt. Er lenkt sie ab. Als sie ihn bei der Weinverkostung wiedersieht, funkt es gewaltig. Doch leider ist auch die schönste Woche irgendwann zu Ende. Zurück in Portland versucht Kat, ihren Urlaubsflirt zu vergessen – bis Mac plötzlich vor ihr steht …

Diesen Monat habe ich mir mit 10 Rezensionsexemplaren ganz schön was aufgehalst. Da kommen ein paar schön anstrengende Wochen auf mich zu.
Gelesen habe ich tatsächlich wieder etwas weniger, aber eigentlich bin ich ganz zufrieden, wenn ich jetzt noch meine Leseliste beachten würde, dann wäre das ein Traum.

1. The Last Magician von Lisa Maxwell
2. Simon vs. The Homo Sapiens Agenda von Becky Albertalli
3. Black Heart – Ein Märchen von Gut und Böse von Kim Leopold
4. Mom & Me & Mom von Maya Angelou
5. Die Kleidermacherin von Nuria Pradas
6. Mystic City – Das gefangene Herz von Theo Lawrence
7. Wir sehen uns beim Happy End von Charlotte Lucas

Insgesamt ergibt das knackige 2.499 Seiten auf die ich sehr stolz bin.
Wie bereits im letzten Monat gibt es meine Leseliste morgen, allerdings hat sich da nicht so viel geändert, wie ich gerne hätte.
Ich wünsche euch allen eine tolle und besinnliche Adventszeit und einen schönen ersten Advent am Sonntag ❤

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#NaNoWriMo – Ende

nanowrimo_2016_webbanner_participantAus und vorbei! Den NaNo selbst habe ich geschafft, mein eigentliches Ziel allerdings nicht.

Der Anfang lief etwas schleppend für mich, da ich September und August zum korrigieren und „nichts tun“ verwendet habe. Nachdem ich mich dann aber wieder daran gewöhnt hatte, bin ich recht schnell in einen guten Rhythmus gekommen und war auch schon am 19.11.2016 fertig. Ich lag also absolut im Zeitplan und nach dem Power-Wochenende sogar darüber und hätte meine 70.000 Wörter auf jeden Fall schaffen sollen … Pustekuchen. Kaum sind die 50.000 geschrieben hat die Erkältung, die mich seit Wochen so halb plagt, voll zugeschlagen.
Husten, eine verstopfte Nase und entzündete Nebenhöhlen haben mich einfach komplett lahm gelegt. Das geht jetzt schon seit 8 Tagen so und obwohl es mich ziemlich nervt und ärgert, bin ich eigntlich selber Schuld. Wenn ich die Erkältung beim ersten Ausbruch vor sechs Wochen richtig auskurriert hätte, gäbe es jetzt kein Problem. So sitze ich jetzt abends in meinem Delirium aus Antibiotika und Schmerzmitteln vor dem Laptop und jage durch eine Staffel „The Good Wife“ nach der anderen.

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Wäre das nicht schon genug, hat ein schlauer Arzt festgestellt, dass ich in den Handgelenken sehr schwaches Bindegewebe habe. Zum Glück sind es keine entzündeten Sehnen, weh tut es trotzdem verdammt arg. Also soll ich sowohl auf der Arbeit, als auch Privat nicht mehr so viel am Computer sitzten. An diesem Punkt musste ich mir das Lachen sehr verkneifen 😉

Nichtsdestotrotz habe ich 50.000 Wörter geschrieben. Meine Geschichte neigt sich dem Ende, ist aber natürlich noch nicht fertig ^^ Es fehlen noch 13 Kapitel und 12 Zwischenkapitel 🙂 Wie jedes Jahr freue ich mich sehr, dass es mir gelungen ist, dass ich nicht aufgegeben habe, Meine Handgelenke hätten es mir gedankt 😉 Diese Leistung kann einem niemand nehmen. Ich liebe den Zusammenhalt der Autorencommunity gerade während des NaNos. Die Motivation, das gemeinsame Jammern und die durchzechten Nächte sind jedes Jahr aufs neue schön.

Ich freue mich jetzt schon auf nächstes Jahr. Nicht nur will ich wieder bei den beiden Camps mit machen, sondern auch das zweite Jahr im WriYoBo fängt an. Wir haben neue Gildenmitglieder und alte Hasen. Ein weiteres Jahr werde ich die Weltenweber leiten und hoffentlich so motivieren, dass sie viel mehr schaffen, als in den Jahren zuvor.

Der NaNo ist jedes Jahr eine Chance, zu zeigen, was man schaffen kann. Man holt alles aus sich selbst heraus, gibt sein Bestes und wird am Ende mit einem 50.000 Wörter starken Manuskript belohnt. Obwohl die richtige Arbeit erst danach kommt, viel Überarbeiten, bin ich jedes Mal stolz, wenn ich es geschafft habe. Stürzen wir uns nun in einen Dezember, voller Motivation die Geschichte zu beenden und das nächste Jahr vorzubereiten! Ich bin gespannt, was noch alles auf mich zu kommt!

#NaNoWriMo – Halbzeit

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Vor lauter Schreiben, geht das Bloggen im Moment ganz unter. Das gefällt mir so überhaupt nicht. Normalerweise bin ich für den NaNo besser vorbereitet. Nicht nur habe ich die Rezensionen für den Monat vorbereitet, sondern auch eingeplant und muss eigentlich nichts mehr machen. Diesen Monat war ich etwas verplant, also eigentlich auch im Oktober schon ^^

Der NaNo selber läuft gut im Moment.
Aktueller Wordcount: 32.500 Wörter
Ziel: 70.000 Wörter

Wenn man jetzt nachrechnet, weiß man, dass ich hute 37.000 und ein paar zerquetschte Worte bräuchte, aber ich kann euch gleich sagen, dass schaff ich nicht ^^ Fürs Wochenende habe ich mir das Ziel gesetzt, die 50.000 zu erreichen, mal sehen was das wird. Zusammen mit Lia will ich ein Schreibmarathon-Wochenende überleben 🙂

Meine NaNo-Playlist ist im Moment noch sehr ausgedünnt. Am liebsten höre ich zurzeit das Lied Lieblingslieder von Strandlichter. Obwohl es mir schwerer fällt zu schreiben, wenn ich Lieder mit deutschen Texten höre, finde ich hier die Melodie so schön, dass ich es in meiner Playlist haben musste.

Außerdem habe ich noch ein ziemlich cooles Lied mit dem Titel Hgwrts von Schatten und Helden:

Die Taschen voller Träume
Mom, ich werd zaubern
Muss nur nach Hogwarts
Weck mich nicht auf, denn
Das ist was mir wirklich gefällt
Steig‘ auf mein‘ Nimbus und flieg‘ um die Welt
– Hgwrts von Schatten und Helden

Ich finde den Refrain des Liedes so lustig und schön. Da möchte ich mich auch auf meinen Nimbus schwingen und davon fliegen.

Jetzt freue ich mich auf jeden Fall aufs Wochenende. Gestern bin ich wunderbar in die Geschichte gekommen und die Wörter haben sich nur so von selbst geschrieben ^^ Das hat mir bei der aktuellen Idee etwas gefehlt. Mal sehen wie sich das übers Wochenende entwickelt! Ich versuche euch weiter auf dem laufenden zu halten 🙂

Structure your stories with Beemgee

Bereits auf der Leipziger Buchmesse im März haben Juliana Fabula und ich das Projekt Beemgee entdeckt. Grob gesagt handelt es sich dabei um eine App, die mir als Autor das Plotten erleichtern soll. Abgesehen von einem fantastischen Charakter-Tool arbeitet Beemgee beim Plotting-Tool mit einfachen Karteikarten.

Hinter Beemgee stehen Olaf und Robert:

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Durch sein Studium der Anglistik und Germanistik an der Glasgow Universität, Schottland, und der langjährigen Arbeit bei Rowohlt und Carlsen verfügt Olaf über ein beträchtliches Fachwissen zum Thema Storytelling. Darüber hinaus ist er Allrounder im Marketing, mit langjähriger Erfahrung z.B. in den Bereichen Werbung, Social Media und PR. Er ist gebürtiger Engländer und in der Lage, sowohl Englische als auch Deutsche Werbetexte zu schreiben. Der Beemgee Storytelling-Blog stammt aus seiner Feder.   – Olaf Bryan Wielk

Robert bringt das technische Know-how und die unternehmerische Erfahrung ins Beemgee Team. Seine andere Firma plus B feierte 2014 zehn-jähriges Bestehen und besteht derzeit aus neun Mitarbeitern. Die Agentur baut Webseiten und webbasierte Softwarelösungen. plus B ist die Partnerfirma von Beemgee.   – Robert Becker

Doch fangen wir ganz am Anfang an. Im März 2014 begannen die Gründer Robert Becker und Olaf Wielk ihre Idee auszuarbeiten. Eine der schwierigeren Frage war: Wie mache ich daraus ein Geschäft?

Ihre Devise: Viele Menschen wissen gar nicht, wie viele Menschen das Bedürfnis haben Geschichten zu schreiben.

Meiner Meinung nach haben sie allein damit schon absolut Recht. Beemgee soll ein Organisationstool werden und obwohl es schon ähnliche Programme auf dem Markt gibt, sieht Olaf Wielk die Umsetzung von Beemgee mit der webbasierten Oberfläche als großen Vorteil.

Neben dem Plotting-Tool bietet Beemgee auch ein Charakter-Tool an. Dieses wurde speziell mit Filmemachern entwickelt, da diese eine ganz andere Sichtweise auf Figuren und deren Entwicklung haben. Dementsprechend fand ich gerade die Fragen sehr spannend. Sie haben mir als Autorin eine ganz andere Perspektive auf meine eigenen Figuren eröffnet.

Beemgee 2Ihr könnt in einer Liste eure verschiedenen Charaktere eintragen. Ich habe das hier als Beispiel anhand meines Projektes gemacht, mit dem ich Beemgee getestet habe. Da ich euch nicht alle Fragen zeigen kann, habe ich die spannensten ausgewählt.

Beemgee 3Mit Fragen über innerliche und von außen auf die Figur einwirkenden Problemen, fängt man an, die Handlungen der Figur zu hinterfragen. Nicht nur das sich so eine Motivation herauskristallisiert, man separiert die Probleme des Hauptcharakters und kann so einen noch stärkeren Plot basteln. Besonders hat mir auch die Frage zu den Archetypen gefallen. Man kann aus einer vorgegebenen Liste wählen, oder selbst Begriffe hinzufügen.

Beemgee 6Neben den Problemen, die unsere Hauptfigur bewältigen muss, wird auch nach ihrem emotionalen und intelligenten Status gefragt. Die Vielfalt der Fragen hat mich sehr erstaunt und mit einigen hatte ich nicht gerechnet. Natürlich gibt es auch einige der Standardfragen nach dem Aussehen der Figur und der Augenfarbe. Doch viele Fragen hatte ich mir persönlich so noch nicht gestellt.

Nachdem ich meine drei Hauptcharaktere erstellt hatte, war der nächste Schritt das Plotting-Tool. Dort kann man im Moment nur über eine Einladung arbeiten und testen. Diese Einladung könnt ihr euch praktisch selbst per Email schicken. Ihr erhaltet nun einen Projektlink, unter dem ihr eure Arbeit speichern könnt.

Hier werdet ihr dann ebenfalls mit einem kleinen Menü durch die Anwendung geführt und lernt, wie ihre eure Karteikarten anlegt und diese sowohl in eine chronologische, als auch narrative Ordnung bringt. Das fand ich zu beginn etwas verwirrend, aber mittlerweile liebe ich diese Funktion. Sie eröffnet mir die Möglichkeit, meine Geschichte aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten.

Beemgee bietet mir eine Struktur, mit der ich tatsächlich gut arbeiten kann. Mir persönlich liegt das großartige Plotten nämlich überhaupt nicht. Meistens besteht mein Plot aus Stichpunkten. Diese arbeite ich ab, in dem ich Kapitel für Kapitel in ein bis drei Sätze schreibe, was passieren soll. Die Karteikarten von Beemgee stellen das für mich einfach nur anders dar.

Gemeinsam mit der Schreibnacht haben Lia und ich einen Workshop mit Beemgee für euch organisiert. Gerade für Events wie den bevorstehenden NaNoWriMo ist Beemgee super geeignet. Olaf und Robert können so all eure Fragen beantworten und gemeinsam können wir  das Tool auf Herz und Nieren prüfen.

Merkt euch also den 07.09.2016 – Schreibnacht meets Beemgee!

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Bei Lia könnt ihr auch noch unser extrem spontanes Interview anhören. Ich war sehr aufgeregt und extrem froh, dass Lia das Reden übernommen hat und ich mir nur Notizen machen musste^^

 

 

NaNoWriMo 2015

Der Krieg geht wieder los. Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen mich nicht so zu stressen und Zack hat sich die Muse verabschiedet! Obwohl ich mein Soll bis jetzt immer geschafft habe, lässt die Motivation sehr stark nach.

05.11.2015 Der Tag an dem ich mich selbst mit Büchern besteche um mehr zu schreiben! Was ist nur los mit mir?
Aktueller Wordcount: 8.900 Wörter

07.11.15 Heute muss ich unbedingt das Tagsziel erreichen, weil ich es gestern schon nicht geschafft habe. Und morgen will ich dann wieder noch mehr schaffen. Im Moment (Stand: 11:58 Uhr) bin ich bei 10.150 Wörtern…
Aktueller Wordcount am abend: 15.100 Wörter (Ich habe noch einiges geschafft!)

13.11.15 Die ganze Woche habe ich nicht bzw. nur sehr wenig geschreiben. Heute geht es zur Schreibnacht-Übernachtungsparty bei der lieben und fantastischen Juliana Fabula. Im Zug hab ich mit 1.700 Wörtern mein Soll für heute erfüllt.
Aktueller Wordcount: 23.100 Wörter
Ziel für dieses Wochenende: 35.000 Wörter

14.11.15 Heute wollen wir schreiben bis zum umfallen. Lia hat eine tolle Geschichte für uns geplant, bei der wir mindestens 5.000 Wörter schreiben sollen. Ich will 11.900 schaffen. Es läuft sehr gut und die Atmosphäre ist super kreativ. Wir haben sehr viel Spaß und die Geschichte von Lia ist nicht nur süß, sondern spornt sie uns auch zu Höchstleistungen an! Mein Ziel hab ich noch nicht ganz erreicht, es sind „nur“ 7.300 Wörter geworden.

15.11.15 Lia und ich machen es uns mit Harry Potter gemütlich, nach dem die anderen drei schon früher gehen mussten. Ich habe noch 4600 Wörter vor mir und bin positiv gestimmt das ich es schaffen werde. Im Zug später bin ich dann aber ziemlich müde, so dass ich erst Zuhause richtig zum schreiben komme.
Um 0 Uhr fehlen mir noch 500 Wörter, die ich dann noch schnell schreiben. Somit habe ich das Ziel nicht ganz erreicht.Aktueller Wordcount: 34.500 Wörter

18.11.15 Jetzt will ich unbedingt am Wochenende fertig werden. Mein Ziel ist der Sonntag. Im Zug habe ich normalerweise viel Zeit zum schreiben. Die Euphorie beflügelt mich und es läuft wirklich gut. Ich habe 3.000 Wörter geschrieben.
Aktueller Wordcount: 40.500 Wörter

19.11.15 Heute geht das Power-Writing weiter. Es fällt mir leichter zuschreiben, wenn ich immer 500 Wörter am Stück schreibe. So verbringe ich den Abend und tippe wie eine Irre. Ich will es unbedingt schaffen. Dahin ist die Gelassenheit, mit der ich mir selbst eigneredet habe, dass  ich in es tatsächlich in 30 Tagen machen will.
Hundemüde falle ich schließlich mit insgesamt 45.000 Wörtern ins Bett und schlafe wie ein Stein. Ein sehr erfolgreicher Abend.

20.11.15 16:40 Uhr Ich habe es geschafft. Gerade sitze ich im Zug nach Leipzig, bzw. besser gesagt mein Zug hält dort in weniger als 10 Minuten und da ich das Wochenende mit meiner Freundin verbringen will (und dabei auch Zeit haben möchte), musste ich mich beeilen und die letzten 5.000 Wörter im Zug schreiben. Ich bin ausgelaugt aber sehr glücklich. Mein Zug kommt sogar einige Minuten zu früh und das zusammen packen wird noch etwas stressig. Überglücklich falle ich ihr schließlich in die Arme. Mein Gehirn ist zu keinerlei Leistung mehr fähig. Wir beschließen den Abend gemütlich auf der Couch zu verbringen und Filme zu schauen.

23.11.15 Heute habe ich meinen Text validiert und es sind insgesamt sogar 51.042 Wörter. Ich bin sprachlos und begeistert. Alles was ich jetzt noch schreibe ist ein Bonus für mich. Ich kann es auch gar nicht glauben, dass meine Geschichte noch immer nicht fertig ist. Zu Beginn war ich mir nicht sicher, ob ich überhaupt 50.000 schaffen mit dem Plot, den ich noch habe. Jetzt weiß ich, mir fehlen bestimmt noch einige tausend Wörter, aber ich will keinen weiteren NaNo mehr in diese Geschichte investieren. Nächstes Jahr gibt es wieder etwas neues.

Aktiv habe ich dieses Jahr 16 Tage geschrieben. Nicht immer habe ich mein Tagesziel geschafft und an anderen Tagen habe ich mich selbst um ein vielfaches übertroffen. Es überrascht mich, dass ich nach einem 10 Stunden Tag auf der Arbeit doch noch so motiviert sein kann. Mir ist durchaus klar, dass ich dieses Pensum im Leben nicht durchhalten kann. Nach den 3 Wochen leide ich bereits an massivem Schlafmangel und schaff es kaum noch mich zu erholen, denn es gibt da auch noch soziale Verpflichtungen in meinem Leben. Dabei gebe ich mir jedes Jahr sehr viel mühe im November nichts zu tun zu haben, es klappt nie!

Wie jedes Jahr war ich auch in den letzten Wochen froh, wie viel Verständnis meine Familie und meine Freunde mir entgegengebracht haben (Ich glaube sogar, dass meine Mutter dieses Jahr fast schon mitgefiebert hat <3). Auch bin ich dankbar für all die guten Freunde die mir geholfen haben und mich unterstützen, ganz besonders Tinka und Juliana, die beide einen nicht unwesentlichen Teil zu meinem Sieg beigetragen haben. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr November!

NaNoWriMo – FERTIG

Meine Statistik *___*

Meine Statistik *___*

Mann, und vor allem ich, mag es kaum glauben, aber ich habe es tatsächlich geschafft

Innerhalb von 16 Tagen habe ich 50.000 Wörter geschrieben. Für mich ist das mehr als nur eine Meisterleistung. Letztes Jahr habe ich drei Tage länger gebraucht und damals war es für mich unfassbar anstrengend. Ich musste mich zwingen jeden Tag zu schreiben und hab wohl auch dauernd deswegen gejammert. Noch viel zu gut kann ich mich an die Wochenenden erinnern, an denen ich mir 15.000 Wörter als Ziel gesetzt hatte und beinahe daran verzweifelt wäre. Jeden Tag musste ich mich an den Laptop quälen und es war wirklich hart. Weiterlesen

NaNoWriMo #Woche 2

Ein weiteres NaNoWriMo-Update. Ich hoffe ihr könnt etwas damit anfangen. Bis der NaNoWriMo rum ist, wird es wohl erst mal etwas dauern mit den Rezensionen^^

Die Fragen kommen wieder von der lieben Tinka, die HIER verlinkt ist.

→Wie lief es in dieser Woche? Hast du geschafft, was du dir vorgenommen hast? Bist du noch im Plan?

Bei mir ist es diese Woche richtig gut gelaufen. Ich habe jeden Tag meine 1600 Wörter geschafft, meistes sogar deutlich mehr. Letztes Jahr habe ich viel mehr gejammert, wurde mir gesagt und das kann ich auch nur bestätigen. Dieses Jahr läuft es viel besser und ich bin mehr als nur im Zeitplan. Das gibt mir ein richtig gutes Gefühl und macht mich wirklich glücklich.

→Sträuben sich deine Charaktere oder sind sie brav?

Bis jetzt sind meine Charakter noch sehr lieb. Das Einzige was mir etwas Probleme bereitet ist die Anzahl der Nebencharakter. Diese steigt nämlich rasant und ich werde die meisten davon auch längerfristig behalten müssen.

Auch musste ich schon einige Ideen wieder verschieben, weil meine Portas anderer Meinung waren, aber meistens kam was Gutes dabei raus. Weiterlesen

NaNoWriMo – Playlist

Heute möchte ich euch mal meine NaNoWriMo-Playlist vorstellen. Zum Schreiben höre ich meistens Musik. Oft es ist es eine bunte Mischung. Dieses Mal habe ich mir Mühe gegeben, meine Playlist der Geschichte die ich schreibe anzupassen. Fangen wir einfach mal von oben an:

Wie ich – Kraftklub: Vom neuen Album „In Schwarz“ habe ich mir dieses Lied gemopst. Es geht um Selbstzweifel und darum, dass man weniger wie man selbst sein möchte. Das Lied handelt von Veränderungen der Persönlichkeit. Mir gefällt es sehr gut und ich kann mich auch gut damit identifizieren. Meine Protagonistin kann das auch sehr gut. Kraftklub schafft es einfach immer wieder, uns beiden aus der Seele zu sprechen.  Weiterlesen

NaNoWriMo 2014 #Woche 1

Mein zweiter NaNoWriMo hat letzten Samstag begonnen. Für alle die es nicht kennen, NaNoWriMo steht für National Novel Writing Month und der findet jedes Jahr im November statt. Das Ziel ist es 50.000 Wörter in 30 Tagen zu schreiben, das heißt, jeden Tag muss man 1.667 Wörter schreiben. Es gibt Tage da sind es sehr viele Wörter und dann gibt es Tage, da schafft man doppelt oder dreimal soviele Wörter.

Die liebe Tinka Beere hat diese Fragen in einer Facebook-Veranstaltung gestellt und ich dachte mir, vielleicht interessiert euch dieses Thema auch:

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