[Messe] BuchBerlin 2019 – Eindrücke, Erfahrungen & Abenteuer

One of many firsts this year. Ich war das erste Mal auf der Buch Berlin. Der drittgrößten Buchmesse Deutschlands, auf der hauptsächlich Kleinverlage und Selfpublisher ausstellen. Mit über 300 Ausstellern, ist sie größentechnisch aber nicht zu unterschätzen. Das Besondere dieses Jahr für mich, abgesehen davon, dass es das erste Mal war, war auch, dass ich als Ausstellerin dort war. Besser gesagt, ich habe meine beste Freundin unterstützt, die gemeinsam mit ihrem Autorencollektiv Tintengold dort einen eigenen Stand hat. Dort hat Juliana ihr Buch Beastsoul verkauft, zu meiner Rezension findet ihr hier.

Anreise & Aufbau

Gemeinsam sind wir Freitag im Lauf des Tages in Berlin angereist. Unser größtes Problem war definitiv die Parkplatzsuche. Uns war klar, dass wir vermutlich nicht direkt etwas finden, aber als wir nach über 45 Minuten völlig entnervt schließlich fast einen Kilometer von der Ferienwohnung entfernt endlich einen Parkplatz gefunden hatten, war es für uns vorbei mit Lustig. Wir waren müde, entnervt und gestresst. Nachdem wir dann vier Stockwerke erklommen hatten, waren wir aber endlich in unserem Domizil für die nächsten zwei Nächte. Dieses war dafür umso schöner und wir waren direkt wieder etwas milder gestimmt.

Wir konnten zum Glück schon nachmittags das Auto mit all den Büchern und dem Dekomaterial im Parkhaus des Hotels parken und haben uns dann noch ein paar schöne Stunden im Naturkundemuseum Berlin gegönnt. Darauf habe ich mich ja schon sehr gefreut. Obwohl ich erst im Sommer dort war, konnte ich es kaum er warten ein weiteres mal vorbei zu schauen. Ich liebe die Sammlung der Nasspräperate und auch die Dinosaurier in der Eingangshalle sind unglaublich faszinierend. Besonders angetan hat es mir jedoch Tristan, der schwarze T-Rex. Er ist nicht nur ein ganz besonderes Ausstellungsstück, sondern auch toll präsentiert. Der dunkle Raum mit den wenigen Lichtspots gibt dem ganzen eine gefährliche und düstere Atmosphäre. Auch wenn wir im Schnelldurchlauf durch die Räume sind, konnte ich auch Lia für das Museum begeistern.

Nachdem wir gemeinsam mit Lily Wildfire und Jana Tomy essen waren, ging es ans aufbauen. Wir hatten einen gemütlichen Stand an einer Kreuzung, was uns am nächsten Tag sehr zu gute gekommen ist. Die Tische standen schon und mit Hilfe einer Sackkarre des Hotels hatten wir auch die ganzen Bücher und Dekosachen schnell aus dem Auto geholt. Der Tisch erleuchtete in strahlendem Gold und sattem Dunkelblau. Wir waren wirklich fertig mit der Welt nach dem Aufbau aber so stolz!

Nachdem wir uns durch den Großstadtjungle der Ubahn zurück gekämpft hatten, haben wir uns in der Sushibar unter der Ferienwohnung noch etwas Sushi und Matchaeis gegönnt, die beste Entscheidung des Tages! Hätte ich gekonnt, wäre ich dort eingezogen. Während Lia wie eine vernüftige Erwachsene irgendwann schlafen ging, bin ich bis halb zwei oder noch länger wach geblieben und bin mal wieder in K-Pop-Videos versumpft bin.

1. Messetag

Pünktlich waren wir am Messestand, völlig aufgeregt und aufgedreht, etwas übermüdet (zumindest ich), aber wir haben uns bereit gefühlt, irgendwie. Was wir nicht ahnen konnten war der Ansturm. Obwohl uns von mehreren Seiten versichert wurde, das Sonntag der verkaufsstärkere Tag ist, wurden wir bereits Samstag überrannt. Mit am meisten habe ich mich dabei auf meine GRMY-Mädels Dorina, Ena und Kira gefreut. Die drei waren mir eine unglaubliche Unterstützung. Nicht nur haben sich mich hin und wieder rausgezogen aus der Hektik und dem Stress, wir hatten tolle Gespräche, eine dringendbenötigte Gruppenumarmung und eine jede Menge Spaß.

Mit Lia, Kathi und Lily gemeinsam die Messe zu bestreiten war definitiv eines der größten Abenteuer dieses Jahr. Wir haben es geschafft an einem Tag über vierzig Bücher zu verkaufen, was unglaublich viel ist. So ganz verarbeitet haben wir das auch immer noch nicht. Ich durfte unglaublich viele tolle Menschen kennenlernen, alte Freunde und Bekannte wieder sehen und unzählig aufregende Gespräche führen.

Ganz besonders sind mir die K-Poppies im Gedächtnis geblieben, und damit meine ich nicht nur mein GRMY Squad, sondern auch alle anderen K-Poppies die ich finden konnte. Euch zu treffen, war etwas ganz besonderes. Bisher hatte ich nur sehr wenige Berührungspunkte mit anderen K-Pop-Fans, umso mehr habe ich mich darüber gefreut, dass jetzt ändern zu können.

Lieder haben wir es nicht geschafft an dem Tag durch die Halle zu gehen und wenn ich ehrlich bin erinnere ich mich nur noch an wenig vom ersten Messetag. Da ist vor allem Lia, mein Babesquad, der leckere Bananenkuchen und die Menschenmenge! Es hat mich einfach maßlos überfordert.

2. Messetag & Abreise

Da uns alle gesagt haben, wie unglaublich krass der Sonntag die letzten Jahre immer war, hat mir ehrlich gesagt schon etwas davor gegraut. Der Samstag war für uns schon unglaublich aufregend, wie sollte der Sonntag das noch toppen können?

Beinahe zum Glück war es dann auch nicht so. Es waren verhältnismäßig wenige Menschen in den Gängen. Wir hatten zwar immer noch viel zu tun und es war fast immer etwas los bei uns, aber deutlich ruhiger als am Vortag. Wir konnten längere und ausführlichere Gespräche mit Freunden und anderen Messebesuchern haben. Nachdem wir alle Bücher verkauft hatten, sind Lia und ich gemeinsam ein bisschen durch die Halle geschlendert. Es war schon ziemlich spät und nicht mehr viel los. Das gab uns allerdings die Gelegenheit mit ein paar Menschen ausführlicher zu reden. Ich muss sagen, dass gerade diese Momente mich beflügelt und mir unglaublich viel Energie zurückgegeben haben.

Umso trauriger war es für uns dann,als wir abbauen mussten. Dadurch das wir fast alles verkauft hatten, waren die Kisten auf zwei Mal ins Auto getragen und wir somit schon abreise bereit. Lia hat die Nacht von Sonntag auf Montag noch bei mir geschlafen, damit sie nicht die ganze Strecke von Berlin nach Würzburg in einem Stück fahren musste. Der Abend hat uns auch noch mal richtig gut getan. Die Messe nochmal Revue passieren zu lassen, war so zwar nicht einfacher, aber es war auch nicht so überfordernd. Die Heimfahrt war entspannter als die Hinfahrt, das steht fest. Wir hatten aber zum Glück auch keine zweite böse Parkplatzsituation, weil die sind auch in Leipzig etwas begrenzt. Den Abend haben wir gemeinsam ausklingen lassen und damit auch das Ende einer fantastischen Messe für uns eingeleitet.

Wart ihr auch auf der Buch Berlin? Wie hat es euch dort gefallen? Ich bin gespannt auf eure Gedanken und Meinungen zu dieser Messe!

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