Leselaunenbeitrag #59 – Fanfictions, Ideen & Schreiben

Herzlich Willkommen zu meinem Wochenbeitrag.  Hier erzähle ich euch von meiner vergangenen Woche. Entdeckt habe ich diese Beitragsreihe bei Nicci von Trallafittibooks.

(Eine Aktion von Trallafittibooks)

Aktuelle Bücher

Nichts … ich habe absolut kein Buch angefasst diese Woche. Einzig mein Mythologie für Dummies welches ich für die Uni lesen musste, hatte ich in den Händen.

Abgesehen davon bin ich eher in einem Strudel aus Fanfictions im Fandom Haikyuu verschwunden und komme absolut nicht mehr los davon.


Momentane Lesestimmung

Ich bin frustiert, um es nett auszudrücken. Es nervt mich wahnsinnig, dass ich weder die Zeit, noch den Kopf zum lesen habe. Sobald ich mein Bücherregal auch nur ansehe habe ich einerseits ein schlechtes Gewissen und andererseits auch schon gar keine Lust mehr zu lesen, weil ich genau weis. Wie unglaublich unentspannt ich die ganze Zeit sein werde, weil in meinem Kopf nur herumspukt was ich noch alles machen muss, dass ich ja unbedingt noch Latein lernen muss und überhaupt, habe ich mir die Ikonographie-Manuskripte jetzt schon oft genug durchgelesen? Es ist zum verrückt werden.

Einzig die Haikyuu-Fanfictions halten mich im Moment bei einigermaßen guter Laune. Allerdings lese ich die eher „heimlich“ abends vor dem einschlafen unter der Decke und bin dann völlig überrascht, wenn es schon wieder zwei oder halb drei Nachts ist und ich mich morgens aber um sieben aus dem Bett kämpfen darf um zur Uni zu fahren. Es ist also ein sehr zwiespältiges Verhältnis mit dem Lesen gerade. Von meiner Leseliste hab ich auch noch nicht einmal ein Buch angefasst! Frust sage ich euch, es ist purer Frust!


Leseplanung Januar

  1. Everyday Sexism von Larua Bates
    2. My Plain Jane von Cynthia Hand
    3. Das Schloss in den wolken von L.M. Montgomery
    4. The Belles von Dhonielle Clayton
    5. Moxie von Jennifer Mathieu

ungelesen | gelesen | lese ich gerade


Und sonst so?

Man könnte meinen außer der Bibliothek sehe ich kein Gebäude mehr außerhalb meines eigenen Arbeitszimmers von innen. Traurig aber war, ich lebe im Moment in der Uni und das nur, weil ich lernen muss und mir das stellenweise einfach sehr schwer fällt. Ich bin niemand der Dinge beim ersten Mal lesen gemerkt hat, es ist ein langwieriger Prozess und frustriert mich ungemein. Das ist auch mit einer der Gründe warum ich lange nicht studieren wollte und es ist vermutlich der Grund schlecht hin, warum ich manchmal mit mir zu kämpfen haben. Ich lerne viel schneller durch praktische Anwendungen und ich weiß, dass ich in der Praxis um Welten besser bin, was den Frust nicht unbedingt mindert. Jetzt aber genug gejammert!

Anfang der Woche war ich mit einem Kurs auf Exkursion in Erfurt. Zum einen haben wir uns dort das Museum für Thüringer Volkskunde angesehen und zum anderen waren wir bei dem Erinnerungsort Topf & Söhne. Das Volkskunde-Museum war sehr spannend und interessant, vor allem mit einem anderen Blick durch diese Museen zu gehen, fällt immer leichter. Man bemerkt viel mehr, als vorher und ich weis selbst, dass ich mittlerweile mehr darauf achte, wie werden die Objekte präsentiert, anstatt zu gucken, was wird denn hier überhaupt ausgestellt.

Den Erinnerungsort fand ich auf diesem Gebiet schon wesentlich schwieriger, weil er mit wenigen Objekten arbeitet. Es ist aber auch einfach ein schweres Thema, welches mich immer wieder beschäftigt. Die Firma „Topf & Söhne“ hat die Verbrennungsöfen für diverse Konzentrationslager entworfen, gebaut und weiterentwickelt. Ich kann es leider nicht anderes sagen, aber es ist absolut gruselig und wenn ich jetzt nur darüber nachdenke läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken. Dieser Ort ist nicht für die Täter erbaut worden, sondern soll an die Opfer erinnern und ihnen Gedenken. Das ist ihnen meiner Meinung nach auch gelungen. Es haben viele Menschen mitgewirkt und auch heute noch engagieren sie sich für diverse Projekte und kämpfen für ihre Daseinsberechtigung.

Nach diesem eindrucksvollen und zum Denken anregenden Tag ging es dann direkt wieder ins Chaos der Zeit vor den Prüfungen. Jede Vorlesung die man hat scheint auf einmal unnötig, weil man ja dieses oder jenes noch lernen müsste. Es ist zum verrückt werden. Wenn man bedenkt, in 8 Tagen ist das schlimmste für mich schon wieder vorbei und es kommt anderer Stress.

Tatsächlich ist es mir zwischen durch immer mal wieder gelungen ein paar Ideen aufzuschreiben. Allzuviele Gedanken habe ich mir aber noch nicht gemacht. Das Schreiben ist in den letzten eineinhalb Jahren sehr stark hinter allem zurückgeblieben. Ich habe wohlwissentlich oft Projekte nicht begonnen, weil ich ihnen nicht die notwendige Zeit hätte schenken können. Das zählt den Dingen, die ich unbedingt in den kommenden Wochen ändern möchte. Ich vermisse das Schreiben und ich denke ich bin wieder bereit, es ein weiteres Mal zu versuchen, mich ein weiteres Mal in eine Geschichte zu stürzten. Die Euphorie, wenn man im Schreibfluss ist, all das fehlt mir.

Ihr seht also, ich habe mir viele Gedanken gemacht und mir einmal mehr viel vorgenommen. Wir werden in ein paar Wochen sehen, was die Zeit gebracht hat.


Zitat der Woche

“Being weak means that there is room to grow.” – Ittetsu Takeda in Haikyuu!

Lied der Woche

FAKE- Light up the sky


Podcast-Folge der Woche

Crime Junkie – Serialkiller Dr. No

During the 80’s and 90’s, a serial killer was operating out of Ohio, killing sex workers and leaving their bodies along interstates. Could their killer be a truck driver who called himself Dr. No? And could his crimes extend beyond the Ohio state lines?
– Quelle: https://crimejunkiepodcast.com/serial-killer-dr-no/


Weiter inspirierende Leselaunenbeiträge findet ihr bei
Trallafittbooks
Letterheart
The Book Dynasty

Lasst mir gerne euren Link da, dann verlinke ich euch ebenfalls 🙂 Habt eine tolle Wochen ❤

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4 Gedanken zu “Leselaunenbeitrag #59 – Fanfictions, Ideen & Schreiben

  1. Hi!
    Lass dich nicht unterkriegen, du packst das! Diese Phase geht vorbei und dann packt dich wieder die Lust am Lesen. Manchmal ist die Uni einfach erdrückend, fühl dich also gedrückt!

    Liebe Grüße,
    Sandra

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  2. Ich drücke dir die Daumen, dass der Streß irgendwann wieder nachlässt und du dich auch auf andere Dinge, als die Uni konzentrieren kannst. Ich kann dir ein bisschen nachfühlen, wie es ist, denn ich habe mich damals bewusst gegen Uni und für die Fachhochschule entschieden, weil ich vermutlich mit dem System einer Uni nicht klar gekommen wäre. An der FH hat es zwar auch nicht immer Spaß gemacht, aber durch die vorgegebene Struktur bin ich ganz gut klar gekommen. Außerdem hatte ich durch das Duale Studium auch einen Praxisteil, was mir absolut entgegen kam.
    Ich wünsche dir ein entspanntes Wochenende
    LG
    Yvonne
    #litnetzwerk

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  3. Dann wünsche ich dir an dieser Stelle viel Erfolg für die Prüfungen ;). Meine Beste ist gerade genauso im Lernstress wie du und schickt mir immer mal wieder panische Sprachnachrichten. Ich bin da etwas froh, dass bei mir keinerlei Klaususren anstehen, dafür sind aber die kompletten Semesterferien voll, da ich diverse Hausarbeiten und Essays schreiben muss.

    Kann auch verstehen, dass du nicht zum lesen kommst. Das lernen geht aber definitiv vor und danach kannst du dich ja dann auch wieder entspannt einem Buch widmen ;). Eure Exkursion klingt interessant, aber aufgrund des letzten Museums auch sehr schockierend. Das ist bestimmt nicht so leicht zu verdauen.

    Lg Nicole
    #litnetzwerk

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  4. Hey,
    ich hatte auch mal eine große Fanfiction Phase. Ist aber schon Ewigkeiten her. Hab kein schlechtes Gewissen und genieße es 🙂
    Das Schloss in den wolken von L.M. Montgomery kann ich dir aber empfehlen. Ich hab es damals sehr gerne gelesen.
    Viele Grüße
    Chrissi
    #litnetzwerk

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