[Rezension] Alex, Approximatley

Infos zum Buch

von Jenn Bennett
Erschienen 27. Juli 2017
Ebook 392 Seiten
Verlag Simon & Schuster Children’s UK
ISBN 978-1-474-92132-9

Inhalt

The one guy Bailey Rydell can’t stand is actually the boy of her dreams—she just doesn’t know it yet.

Classic movie fan Bailey “Mink” Rydell has spent months crushing on a witty film geek she only knows online as Alex. Two coasts separate the teens until Bailey moves in with her dad, who lives in the same California surfing town as her online crush.

Faced with doubts (what if he’s a creep in real life—or worse?), Bailey doesn’t tell Alex she’s moved to his hometown. Or that she’s landed a job at the local tourist-trap museum. Or that she’s being heckled daily by the irritatingly hot museum security guard, Porter Roth—a.k.a. her new archnemesis. But life is a whole lot messier than the movies, especially when Bailey discovers that tricky fine line between hate, love, and whatever it is she’s starting to feel for Porter.

And as the summer months go by, Bailey must choose whether to cling to a dreamy online fantasy in Alex or take a risk on an imperfect reality with Porter. The choice is both simpler and more complicated than she realizes, because Porter Roth is hiding a secret of his own: Porter is Alex…Approximately.
Bild- und Textquelle: goodreads

Gestaltung

Das Cover sieht wirklich toll aus. Ich mag die Farben, die Idee mit der Vespa finde ich genial. Natürlich wusste ich *nicht* dass es dieses Buch bereits auf deutsch gibt, sonst wäre ich vermutlich ganz anders an die Geschichte heran gegangen. An dieser Stelle muss ich auch sagen, dass mir das deutsche Cover sogar noch besser gefällt. Ich liebe die helle Farbe einfach, die Palme am Rand und die Vespa unten in der Mitte. Es strahlt genau die Stimmung aus, die ich erwartet hatte.

 

Annähernd Genial

… fand ich die Grundidee der Geschichte, die in meinen Augen viel Konfliktpotenzial bietet.

… mochte ich Alex, der zwar oft ein Idiot ist und es nicht auf die Reihe bringt, mal zu sagen was Sahce ist, aber auf diesem Gebiet ist auch Bailey nicht besonders gut.

… fand ich das Setting, das mich mit seiner Lebhaftigkeit und den schönen Beschreibungen der Orte völlig in seinen Bann gezogen hat.

… überzeugt hat mich das Museum, als angehende Museologien liegt das aber auch ziemlich nah, daher weiß ich nicht, wie viel dieses Argument zählt.

Klischees und andere Vorhersehbarkeiten

Man muss ehrlich sagen, dass dieses Buch nicht gerade vor Orginalität übersprüht. Es ist relativ schnell klar, wer hier eigentlich der geheime Email-Freund ist und es ist mir immer noch ein Rätsel, wie Bailey da so lange nicht darauf kommen konnte. Ich hätte mir an dieser Stelle einen etwas anderen Plottwist gewünscht. Alex war mir in manchen Dingen einfach etwas zu … nicht hartherzig, das wäre das falsche Wort. Er schien mir von manchen Dingen einfach zu unberührt zu bleiben. Außerdem konnte ich einfach nicht verstehen, warum er Bailey nicht direkt auf manches angesprochen hat, wo er doch wusste, was Sache ist. Ich habe mich einfach viel zu sehr aufgeregt während ich diese Geschichte gelesen habe.

Neben der unglaublichen vorhersehbaren Handlung kam für mich erschwerend die Oberflächlichkeit der Charaktere hinzu und auch die Vorurteile, mit denen sie gekämpft haben. Letzteres nicht unbedingt im positiven Sinn. Um Probleme zu schaffen wurden gerade diese Vorurteile für die weniger netten Charaktere genutzt, damit diese noch unliebsamer wirken. Auf diesem Gebiet konnte die Autorin mich leider gar nicht überzeugen. Ich  mag es, wenn man mit Klischees spielt, werden diese allerdings einfach nur langweilig aneinander gereiht bin ich eher weniger begeistert.

Fazit

Ich bin sehr zwiegespalten was dieses Buch betrifft, einerseits hat mir die Idee wirklich gut gefallen. Gerade in Zeiten des Internets dachte ich, diese Geschichte könnte mich begeistern. Ich habe selbst so viele Freunde über das Internet gefunden. Menschen, mit denen ich einen großen Teil meines Lebens teile und auch irgendwie euch, meine Leser und Bloggerkollegen. Daher hatte ich einfach mehr erhofft von diesem Buch, mehr Tiefe und ein besseres Auseinandersetzen mit der Thematik.

Die Figuren haben es mir stellenweise sehr schwer gemacht sie sympathisch zu finden. Trotzdem kann ich nicht sagen, dass die Geschichte mich mit einem völlig schlechten Gefühl zurück gelassen hat. Es aht mir trotzdem gefallen, hat mir stellenweise Spaß gemacht und war durchaus sehr kurzweilig. Von mir gibt es daher drei von fünf möglichen Monstern.

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