[Rezension] Accidental Tryst

Infos zum Buch

von Natasha Boyd
Erschienen 6. März 2018
EBook 346 Seiten
Selfpublishing
ISBN 978-1-985-66483-8

Inhalt

Emmy:
What a disaster! I only just made my flight to New York to help my uncle, and the phone I’m holding is not mine! It seems to belong to some commitment-phobic serial dater who’s never made it past four dates (according to the constant notifications he’s getting from his fake dating profile…) And worse? I have a sinking feeling it’s that hot suit-monkey with the arctic grey eyes I just had a run-in with at the airport. Somehow I have to persuade him not to get a new phone until I get back. My whole life is on that phone. It’s only a few days. Surely we can handle it.

Trystan :
This is a joke, right? My life could not get more f*cked up. I’m in the middle of selling my company and on my way to a funeral and that hot mess hippie-chick stole my freaking phone. I’m not sure how she convinced me not to immediately walk into a smart phone store and get a new one, but now she’s going to have to play stand in and distract me while I deal with my long-avoided and estranged family. I don’t have my dating apps after all, and frankly she’s pretty funny. And sexy. And why can’t I stop texting her? And now we’re talking. And … look, I’ll admit that I usually run for the hills the morning after, but the morning after phone sex? That’s not really real, right?
Bild- und Textquelle: goodreads

Gestaltung

Das Cover ist zwar definitiv sehr schön bunt und leuchtend, aber ich würde das Buch deswegen vermutlich nicht kaufen, dafür ist es mir beinahe etwas zu pink. Trotzdem gefällt mir, dass keine echten Menschen abgebildet sind, sondern nur Umrisse und Schatten.

Von unausstehlichen Typen

Ob es nun Pech oder Glück ist, dass Emmy nach dem falschen Handy gegriffen hat sollte wohl der Leser selbst entscheiden. Für Emmy scheint es zu Beginn ganz großes Pech zu sein, denn Trystan ist absolut unausstehlich. Damit meine ich auch wirklich extrem unausstehlich. Es hat für mich sogar fast soweit gereicht, dass ich das Buch kurz weglegen wollte. Letztendlich habe ich es doch weiter gelesen. Denn ich glaube nicht an Zufälle und wenn wir ehrlich sind, weiß man als Leser von Anfang an, wie dieses Buch enden wird.

Während ich mich langsam mit Emmy angefreundet habe und sie als wirklich sympatischen Charakter wahrgenommen habe, hat es sehr lange gedauert, bis ich Trystan so richtig leiden konnte oder eher gesagt, ertragen konnte. Seine verbitterte Art empfand ich als sehr anstrengend

Von Verbindungen und Beziehungen

Emmy und Trystan lernen sich als nur über ihre Handys kennen. Wenn man im Zuge dessen einmal selbst sein Smartphone betrachtet, kann man verstehen, warum es den beiden so leicht gefallen ist, denn immerhin befindet sich beinahe unser ganzes Leben auf diesem kleinen Gerät. Damit meine ich gar nicht, dass Menschen ständig auf den Bildschirm starren müssen, sondern eher dass wir viele unserer wichtigen Nachrichten darüber kommunizieren, sei es über Messenger-Apps oder Textnachrichten. Vermutlich ist es bei euch ähnlich, ich habe mehrere hundert Bilder auf dem Ding und bunkere sie dort. Die sagen vermutlich sehr viel über mich und mein Leben aus. Auch Emails und was weiß ich was noch alles. Mir hat es sehr gefallen, dass genau das auch mit einbezogen wurde in ihrem Prozess des kennenlernens.

Tatsächlich wurden viele Probleme aufgegriffen, viele Kleinigkeiten, was mir sehr gut gefallen hat. Die Autorin hat auf viele Details geachtet und obwohl ich mich mit Alzheimer nicht so gut auskenne, finde ich, dass sie es sehr gut dargestellt hat.

Fazit

Für mich hatte diese Geschichte ganz klar Höhen und Tiefen. Obwohl ich gerade das Auge für Details sehr mochte, fand ich die zweite Hälfte der Geschichte deutlich weniger ansprechend. Emmys und Trystans Chemie schien für mich nach dem Aufeinandertreffen irgendwie verloren gegangen zu sein. Ich fand die beiden fast besser, als sie nur übers Handy kommuniziert haben. Das Buch bedient viele Klischees und ist sehr vorhersehbar. In diesem Fall habe ich es aber für mich zur richtigen Zeit gelesen, denn dass war genau das was ich gebraucht habe. Daher gibt es von mir drei von fünf Monstern. Die Geschichte hat mir gefallen, konnte mich aber nicht zu hundert Prozent überzeugen. Ihr solltet keine tiefgründigen Charaktere erwarten und auch keine abwechslungsreiche Handlung, dann kann euch das Buch definitiv nicht enttäuschen.

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