[Rezension] Leah on the Offbeat

Infos zum Buch

von Becky Albertalli
Erschienen 24. April 2018
EBook 343 Seiten
Verlag Blazer + Bray
ISBN 978-0-062-64380-3

Inhalt

Leah Burke—girl-band drummer, master of deadpan, and Simon Spier’s best friend from the award-winning Simon vs. the Homo Sapiens Agenda—takes center stage in this novel of first love and senior-year angst.

When it comes to drumming, Leah Burke is usually on beat—but real life isn’t always so rhythmic. An anomaly in her friend group, she’s the only child of a young, single mom, and her life is decidedly less privileged. She loves to draw but is too self-conscious to show it. And even though her mom knows she’s bisexual, she hasn’t mustered the courage to tell her friends—not even her openly gay BFF, Simon.

So Leah really doesn’t know what to do when her rock-solid friend group starts to fracture in unexpected ways. With prom and college on the horizon, tensions are running high. It’s hard for Leah to strike the right note while the people she loves are fighting—especially when she realizes she might love one of them more than she ever intended.
Bild- und Textquelle: goodreads

Gestaltung

Das Cover ist einfach ein absoluter Hingucker! Ich habe das Buch damals mitunter deswegen schon vorbestellt. Die knallige Farbe passt perfekt zu Simons Buch und ich finde es toll, dass das abgebildete Mädchen eben auch aussieht wie Leah und auf mich einen ziemlichen badass Eindruck macht.

Einzig der Simon-Aufkleber hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen, der ist doch recht unsexy, zumal der Titel des ersten Bandes bereits oben erwähnt wird.

Leah als starke Frauenfigur

Leah ist Simons beste Freundin. Doch das ist nicht, was sie definiert. Sie möchte nicht nur die Freundin des Schwulen sein, um es jetzt mal krass auszudrücken. Ihre Freunde sehen das besondere in ihr, welches vielen anderen verborgen bleibt. Ich mochte Leahs bestimmte Art, wie sie sich von nichts unterkriegen zu lassen scheint. Trotzdem merkt man, dass sie durchaus unsicher ist. In vielen Bereichen läuft es eigentlich gar nicht so, wie sie sich das wünscht. Sie ist im letzten Jahr der Highschool vor ihr liegt ihre ganze Zukunft. So viele Entscheidungen müssen getroffen werden und die meisten von uns kennen das Gefühl vermutlich. Es sind einfach wichtige und im ersten Moment Entscheidungen, die sich nur schwer wieder verändern lassen und unser Leben sehr langfristig beeinflussen. Leah muss noch lernen, dass es eben nur Entscheidungen sind und dass man diese auch wieder ändern kann.

Sexualität

Auch diese spielt hier wieder eine große Rolle. Ähnlich wie in Simon vs. the Homo Sapiens Agenda dreht sich vieles um Leahs Sexualität und wie sie sich selbst auf diesem Gebiet definiert. Ich finde es schön, dass in letzter Zeit solche Bücher häufiger auf meinem Radar erscheinen und dass sie auch populärer werden, zumindest macht es auf mich den Eindruck. Gerade nach Love, Simon als Film hoffe ich sehr, dass Leah auch noch einiges an Aufmerksamkeit bekommen, immerhin ist ihre Geschichte ebenfalls sehr spannend und auch wichtig für so viele Menschen. Es ist einfach toll, wenn man sich selbst in einem Buch repräsentiert sieht und sich so noch besser mit den Figuren identifizieren kann. Ich wünschte, es gäbe noch mehr Vielfalt in Büchern, denke aber, dass wir durchaus auf dem richtigen Weg dahin hin sind.

Überraschende Wendung? Klischee?

In manchen Punkten konnte die Geschichte mich durchaus überraschen, während sie in anderen etwas klischeelastig war und mich hin und wieder dazu gebracht hat, meine Augen zu verdrehen. Trotzdem gab es auch genügend Aspekte, Punkte und vor allem Ideen, die mich sehr begeistern konnten. Leahs Geschichte ist fesselnd und ich fand es toll, dass Simon nicht unbedingt eine so überragende Rolle gespielt hat, auch wenn ich mir mehr beste Freunde-Action gewünscht hätte.

Es gab gerade im Bezug auf Leahs Beziehungen einen Punkt, der mich doch sehr … ich will nicht sagen gestört hat, aber ich hätte mir gewünscht, dass es irgendwie anders ist. Auf der anderen Seite ist die Realität eben manchmal doch auch sehr kitischig und hin und wieder nicht sonderlich einfallsreich. Trotzdem gefiel mir das Buch sehr gut und ich hatte wirklich viel Freude beim Lesen.

Fazit

Wie ich bereits erwähnt habe, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es ist ein richtiger Schritt in Richtung Diversität im Buchhandel. Ich konnte es kaum erwarten, dieses Buch in Händen zu halten und habe es direkt verschlungen. Es hat mich sehr gut unterhalten und ich kann es euch nur von ganzem Herzen empfehlen, aber ihr solltet wirklich den ersten Teil vohrer gelesen haben. Dieses Buch verrät euch quasi alles über Simon vs. the Homo Sapiens. Ihr solltet euch Leah on the Offbeat auf keinen Fall entgehen lassen, es ist wirklich ein spannendes und faszinierendes Buch. Von mir gibt es vier von fünf möglichen Monstern.

 

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Ein Gedanke zu “[Rezension] Leah on the Offbeat

  1. Liebe Marion,
    nachdem mir Love Simon so wahnsinnig gut gefallen hat freue ich mich natürlich sehr auf Leah on the Offbeat 🙂
    Dein Fazit klingt echt super, jetzt bin ich erst recht neugierig auf die Umsetzung, besonders bezüglich der Diversität.
    Zum Glück steht das Buch schon (seit einer Weile) im Regal. Und das Cover gefällt mir richtig gut. ❤

    Liebe Grüße,
    Nicci

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