[Rezension] Professor Feelgood

Infos zum Buch

Masters of Love #2
von Leisa Rayven
Erschienen 16. September 2018
EBook 375 Seiten
Verlag Ovation Productions
ISBN 978-0-995-38473-6

Inhalt

What’s a girl to do when a man who’s countless shades of wrong feels oh-so-right?

Ambitious book editor Asha Tate is a hopeless romantic. Despite her mediocre track record with men, she believes in swooning, sighing, and the everlasting love of true soul mates. Sure, sex is okay, but she’s not someone who’s ever been driven by her animal urges.

Until now.
Bild- und Textquelle: goodreads

Gestaltung

So klischeehaft die Cover von Leisa Rayvens neuer Buchreihe sein möchte, so schön finde ich sie aber auch. Mir gefallen die Farbkombinationen, gerade die leuchtenden Farben vor dem hellen Hintergrund finde ich toll und auch bei diesem Buch wieder sehr gelungen. Für mich müssten auf dem Cover jetzt gar keine Männer abgebildet sein, die Farben würden mir absolut reichen.

Professor Feelgood

Im zweiten Teil der Reihe geht es um Asha, Edens kleine Schwester. Eden durften wir bereits im ersten Band Mister Romance näher kennen lernen. Asha möchte unbedingt eine erfolgreiche Lektorin werden. Dazu muss sie aber nun den nächsten Bestseller an Land ziehen. Das ist schwieriger als Gedacht, dabei hat sie schon jemanden im Auge.

Er nennt sich Professor Feelgood auf Instagram und postet neben sehr attraktiven Bildern auch unglaublich tolle Gedichte. So hat er auch Ashas Aufmerksamkeit erlangt. Sie versucht nun alles, denn Autor für sich zu gewinnen.

ACHTUNG: Ab hier wird gespoilert, weil mich einiges einfach doch sehr gestört hat!

Alte Liebe rostet nicht

Obwohl ich während dem lesen noch dachte, es würde mich doch nicht so sehr stören, war ich am Ende dezent davon genervt, dass sie ihren Professor Feelgood tatsächlich schon kannte und er kein Fremder war, was ich persönlich spannender gefunden hätte. Ich bin absolut der Meinung, aufgewärmt schmeckt nur Gulasch und was Liebe betrifft sollte man da keine Ausnahme machen. Zumal die beiden von Hassen zu sich SEHR mögen innerhalb von Sekunden gesprungen sind, nachdem sie wenigestens Begriffen hatten, dass sich einfach nur mit einander reden müssen. Ich fand es toll, dass sie versucht haben, ihre Probleme mit Gesprächen zu lösen, was leider nicht so ganz geklappt hat. Der Umschwung war mir aber definitiv zu schnell. Man hätte die Spannung ganz anders aufbauen können, wenn Professor Feelgood jemand fremdes gewesen wäre.

Spoiler Ende

Warum einfach, wenn es auch noch einfacher geht. Ja, als Autor muss man das Rad nicht neu erfinden, man kanne s auch gar nicht. Jede Geschichte wurde schon mal irgendwann irgendwie ähnlich geschrieben, aber ein bisschen überraschungseffekt wäre hier schon ganz nett gewesen. Die Handlung war extrem vorhersehbar und die beiden Figuren sehr berechenbar. Ich hätte mir mehr Abwechslung gewünscht. Obwohl ich sagen muss, dass ich Asha zumidnestens mochte. sie war nicht ganz so schlimm wie ich befürchtet habe und ist mir im Laufe der Geschichte ans Herz gewachsen.

Fazit

Die Geschichte war okay, sie hat mich nicht besonderes überrascht, konnte mich während dem ersten Lesen aber durchaus begeistern. Ich habe mich für die Figuren gefreut und etwas mitgefiebert. Für Freunde der Romantik kann ich dieses Buch absolut empfehlen. Wenn ihr etwas mit einem gesicherten Happy End braucht, ist das Buch genau das richtige für euch. Wenn ihr aber eher auf Überraschung steht, dann solltet ihr das Buch mit Vorsicht genießen. Mir hat es zwar gefallen, aber im Nachhinein sind mir doch einige Punkte etwas sauer aufgestoßen, so dass ich nur drei von fünf möglichen Monstern vergeben möchte. Der erste Band hat mir definitiv besser gefallen.

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