[Rezension] The Fragile Ordinary

Infos zum Buch

von Samantha Young
Erschienen 26. Juni 2018
EBook 304 Seiten
Verlag Harlequin Teen
ISBN 978-1-335-01674-4

Inhalt

I am Comet Caldwell.

And I sort of, kind of, absolutely hate my name.

People expect extraordinary things from a girl named Comet. That she’ll be effortlessly cool and light up a room the way a comet blazes across the sky.

But from the shyness that makes her book-character friends more appealing than real people to the parents whose indifference hurts more than an open wound, Comet has never wanted to be the center of attention. She can’t wait to graduate from her high school in Edinburgh, Scotland, where the only place she ever feels truly herself is on her anonymous poetry blog. But surely that will change once she leaves to attend university somewhere far, far away.

When new student Tobias King blazes in from America and shakes up the school, Comet thinks she’s got the bad boy figured out. Until they’re thrown together for a class assignment and begin to form an unlikely connection. Everything shifts in Comet’s ordinary world. Tobias has a dark past and runs with a tough crowd—and none of them are happy about his interest in Comet. Targeted by bullies and thrown into the spotlight, Comet and Tobias can go their separate ways…or take a risk on something extraordinary.
Bild- und Textquelle: goodreads

Gestaltung

Das Cover gefällt mir sehr gut und ich finde es hebt sich deutlich von anderen Buchcovern aus dem Genre ab. Die Farben sind leicht und der Titel passt einfach perfekt. Über die Innengestaltung lässt sich bei Ebooks ja leider immer so schlecht etwas sagen, daher nur einige wenige Sätze.

Achtung Spoiler ahead! Wer das Buch noch lesen möchte, sollte sich vom zweiten Abschnitt über Tobias fernahlten!

Fragile Protagonistin

Comet ist schüchtern, wird von ihren Eltern nicht wirklich geleibt und hat es auch sonst in der Schule nicht leicht. Als dann Tobias King an ihrer Schule auftaucht, ist es quasi um sie geschehen. Comet ist mehr oder weniger ein wandelndes Klischee auf zwei Beinen. Ihre Eltern sind Künstler und lieben sich gegenseitig weit mehr, als ihre Tochter und niemand wird es wirklich müde, das hervorzuheben. Sie fahren gemeinsam in den Urlaub, ignorieren ihre Tochter eigentlich den ganzen Tag und widmen sich lieber ihrer Kunst. Nur ihre alte, etwas schrullige Nachbarin kümmert sich wirklich um Comet.

Ich weiß gar nicht mehr genau, was ich schlimmer fand. Die völlig überzogenen Eltern, die einfach schlimmer kaum hätten sein können, oder das sie einfach so furchtbar waren. Hätte es sie aber nicht gegeben, würde die Hälfte der Geschichte vermutlich nicht funktionieren. Comet war so etwas wie ein Unfall und ihre Mutter straft sie dafür mit Gleichgültigkeit, während ihr Vater stellenweise wenigstens versucht ihr Zuneigung zu zeigen. Sobald Comets Mutter das aber mitbekommt, wird sie sehr eifersüchtig und kann absolut nicht damit umgehen. Manchmal waren die Eltern wirklich mehr eine Karikatur von schlechten Eltern. Mit Sicherheit kann man sagen, das Comet sehr darunter leidet und  sich mit unter auch deswegen so von ihren Mitschülern abschottet. Sie ist eben einfach anderes, das wird definitiv klar.

Bad Boy incoming in 3 .. 2 .. 1

Tobias King ist das Klischee #2 in diesem Buch. Seine düstere Vergangenheit umgibt ihn wie ein Nebelschleier, er gibt sich nur mit fiesen Typen ab, unter anderem auch dem, der Comet ziemlich fies mobbt stellenweise. Als dann aber sein Iteresse für das junge mÄdchen aufkeimt, ändert sich alles. Die Beiden kommen sich näher und gemeinsam mit Tobias Cousin bilden sie ein Dreiergespann, dass ich wirklich interessant fand. Die Dynamik hat sich komplett verändert. Mich hat am Ende tatsächlich auch die Geschichte und der Werdegang mehr interessiert. Aus verschiedenen Gründen kam es natürlich nicht dazu. Ich wollte nicht mal unbedingt, dass er und Comet zusammen kommen, ich fand ihn einfach die spannendere Figur, während mir Tobias zu eindimensional war und zu perfekt unperfekt. Ich kann mir wirklich gut vorstellen, dass er und Comet ein richtig langweiliges Pärchen sind.

Natürlich kommt es irgendwann zum Burch mit Tobias Cousin. Er schottet sich ab, beziehungsweise wendet sich von Comet und Tobias ab, weil er sich verraten vorkommt (wenn ich jetzt noch alles richtig im Kopf habe). Er verliert sich vor allema ber weiter in seiner Drogensucht und seinem schlechten Umgang. Es kommt wie es kommen muss und er stribt, was darauf hin dazu führt, dass sich Comet und Tobias trennen. Sehr spektakulär. Er gibt sich die Schuld an allem und sie versucht ihn zu trösten, was er aber nicht zu lässt. Alles wie man es erwartet.

Wo bleibt das Außergewöhnliche? – Fazit

Die ganze Zeit habe ich mich geragt wann endlich etwas ungewöhnliches passiert, doch leider kam es nie wirkich dazu. Alle Handlungen waren super vorhersehbar und so einfallslos, dass ich am Ende einfach nur enttäuscht war. Samantha Young hat mit ihrer Dublin-Street-Reihe etwas so tolles und wirklich außergewöhnliches geschaffen, meiner Meinung nach. Mit allen nachfolgenden Büchern ist ihr das aber nicht mehr gelungen. Die Charaktere waren mir einfach zu eindimensional zu klischeebeladen und schlicht weg langweilig. Comet fand ich die Hälfte der Zeit unausstehlich und Tobias hätte ich am Ende am liebsten getreten so hat er mich aufgeregt.

Nicht einmal der sonst so gute Schreibstil der Autorin kam hier zum vorschein. Die gesamte Geschichte machte auf mich einen recht lieblosen Eindruck und ich bin insgesamt sehr enttäuscht. Mittlerweile fühlt es sich für mich als Leserin so an, als würde Samantha Young immer nach dem selben Schema schreiben, als wäre alles die selbe Geschichte. Auch in ihrem neusten Buch war es ähnlich. Ich bin mittlerweile an einem Punkt angelangt, wo ich beinahe keine Lust mehr habe ihre Bücher zu lesen, weil sie einfach immer das gleiche schreibt. Ich würde mir wieder etwas mit liebenswerteren Charakteren wünschen, zum Beispiel das die Hart’s Boardwalk – Reihe endlich weiter geht, deren Charaktere ich wenigstens mochte, auch wenn die Handlung dort auch bereits sehr platt und vorhersehbar war.

Für mich war das leider ein Griff ins Klo, wen die Klischees aber nicht stören und wer eine Young Adult Geschichte lesen möchte, die durchaus andere Themen aufgreift, wenn sie sich mit diesen auch nicht zu 100 % auseinandersetzt, der ist hier richtig.

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