[Rezension] Ship It

Infos zum Buch

von Britta Lundin
Erschienen 1. Mai 2018
EBook 384 Seiten
Verlag Freedom
ISBN 978-1-368-00313-1

Inhalt

CLAIRE is a sixteen-year-old fangirl obsessed with the show Demon Heart. FOREST is an actor on Demon Heart who dreams of bigger roles. When the two meet at a local Comic-Con panel, it’s a dream come true for Claire. Until the Q&A, that is, when Forest laughs off Claire’s assertion that his character is gay.

Claire is devastated. After all, every last word of her super-popular fanfic revolves around the romance between Forest’s character and his male frenemy. She can’t believe her hero turned out to be a closed-minded jerk. Forest is mostly confused that anyone would think his character is gay. Because he’s not. Definitely not.

Unfortunately for Demon Heart, when the video of the disastrous Q&A goes viral, the producers have a PR nightmare on their hands. In order to help bolster their image within the LGBTQ+ community-as well as with their fans-they hire Claire to join the cast for the rest of their publicity tour. What ensues is a series of colorful Comic-Con clashes between the fans and the show that lead Forest to question his assumptions about sexuality and help Claire come out of her shell. But how far will Claire go to make her ship canon? To what lengths will Forest go to stop her and protect his career? And will Claire ever get the guts to make a move on Tess, the very cute, extremely cool fanartist she keeps running into? Ship It is a funny, tender, and honest look at all the feels that come with being a fan.
Bild- und Textquelle:

Gestaltung

Die Gestaltung des Buches hat mir sehr gefallen. Ich bin ein klein bisschen in das Cover verliebt, trotz der grell-pinken Schrift. Auf dem Cover wird einfach so viel von der Nerd-Kultur präsentiert, das man immer wieder erstaunt etwas neues entdeckt. Das ganze Buch schreit ja regelrecht danach.

Achtung Spoiler ahead! Ab hier wird es hässlich, das kann ich euch an dieser Stelle schon versprechen!

Fandom, Fangirl, Fantasy

Das Buch ist mir Aufgrund des Klapptextes nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Ich bin selbst ein wahnsinniges Fangirl. Ich liebe meine shipments und ich bin auf dem Gebiet stellenweise sehr commited. Es gibt Dinge, die für mich schwieriger zu akzeptieren sind und andere, bei denen ich sofort hier schreie. Allerdings ist es eben auch so, dass es nur im Fandom so groß wird. Genau darum geht es hier auch ein bisschen. Claire ist ein großer Fan dieser Fernsehserie und in ihrer Fantasie sind die beiden Hauptfiguren schwul. Die Serie bietet viele fantastische Momente, die mehr dahinter vermuten lassen und die Hauptfiguren haben offensichtlich eine wunderbare Chemie in ihrer Beziehung. Als Claire aber das Thema auf einer Convention anspricht, wird sie ziemlich rüde abgewürgt.

Ich konnte ihre Begeisterung für dieses Fandom so gut nachvollziehen, am Anfang. Der Autorin ist es an dieser Stelle wirklich gelungen, Claire als das Fangirl darzustellen, in das ich mich sehr gut hineinversetzen konnte. Als allerdings alles etwas aus dem Ruder läuft, wurde auch für mich die Sache immer suspekter. Claire ist ein großer Fan und natürlich auch eine großartige Fanfictionautorin. Sie hat viele Fans und fühlt sich irgendwie verpflichtet, dem Autor der Serie ihre Idee aufzudrücken. Sie beginnt tatsächlich eine Art Hetzjagd um dem Autor die Idee einzureden, dass die beiden Hauptfiguren Schwul sein müssen.

Für viele Menschen, die an dieser Serie beteiligt sind, stand das aber nie irgendwie zur Debatte. Claire kommt allerdings nie an den Punkt, an dem sie versteht und begreift, das die Serie einfach nicht so ist und das dort nur eine großartige Freundschaft zu sehen ist. Klar wünscht man sich natürlich auch mehr Repräsentation in den Medien. Mir geht es selbst ja nicht anderes und auch ich habe meine Momente, in denen ich Draco und Harry absolut shippe oder auch Bucky und Steve. Wobei es bei letzteren eher diese unglaubliche Freundschaft ist und bei ersteren färbt die Begeisterung meiner Freundin auf mich ab. Punkt ist aber: Ich verstehe, dass Claire traurig ist. Was ich aber überhaupt nicht verstehe, wie sie sich in eine so unglaublich rücksichtslose Figur verwandeln konnte, die ohne Rücksicht auf Verluste allen aufs Auge drückt, dass die beiden Schwul sein MÜSSEN. Args. Das macht mich einfach so wütend. Ihr Verhalten ist einfach genau das, an was ein Außenstehender denkt, wenn man von Fangirls erzählt. Sie denkt nicht darüber nach, dass ihr Verhalten eine Karriere zerstören könnte, das es ihre Freunde und vor allem auch sie selbst so stark beeinflussen könnte.

Repräsentation

Ich habe mich in vielerlei Hinsicht einfach nur geschämt. Stellenweise dafür ein Fangirl zu sein, selbst Fanfictions zu schreiben und einfach für all die Klischees, die es natürlich gibt, aber hier auf eine sehr unangebrachte und zum Teil einfach abartige Weise verarbeitet werden. Ich hasse einfach alles im weiteren Verlauf des Buches. Warum ich es nicht abgebrochen habe, kann ich mir selbst nicht erklären. Es ist wie ein Autounfall, man will, kann aber nicht wegsehen.

Wirklich alle Figuren verstricken sich in dieser Sache, die Claire da aufziehen will. Vom Schauspieler bis zur Social Media Managerin, die zum Beispiel einfach vertrauliche Informationen weiter gibt. Die PR-Managerin scheint überhaupt nicht daran interessiert zu sein, Claire endlich aus dem Rummel zu bekommen, um nicht noch mehr schlechte Publicity zu bekommen. Claire wüted durch dieses Buch wie ein Tsunami.

Als sie ein Mädchen trifft, dass ebenfalls sehr in dem Fandom ist, sich aber nicht „geoutet“ hat, kann sie das überhaupt nicht nachvollziehen und geht irgendwann im Buch sogar so weit und erzählt es den Freundinnen von Tess, so heißt ihre Flamme. Tess hat darauf natürlich nichts besseres zu tun, als Claire vor ihrer Mutter zu outen und alles wird einfach nur eine gewaltige Katastrophe und ich habe mich einfach nur so geärgert. Es werden in jedem Bereich so viele schlechte Stereotypen verwendet, die beim Lesen einfach nur weh tun. Sowohl Claires Sexualität wird einfach nur schlecht und völlig unnötigerweise dargestellt. Sie setzt sich ja doch nicht wirklich damit auseinander und am Ende ist es halt dann doch irgendwie egal. Klar gibt es Menschen, die nicht unbedingt in eine Box wollen, aber hey, Claire ist einfach nur völlig unaufgeklärt und hat überhaupt keinen Plan und sie bemüht sich nicht einmal, das großartig zu ändern! Das hat mich wirklich sehr aufgeregt.

Zu all dem kommt eben noch die Repräsentation der Nerd-Kultur. Als würde man alles in einen Topf werfen und wir wären nur kreischend Teenager, die völlig Kopflos ihre wildesten Fantasien durchsetzen wollen. Für mich gibt es einfach keinen nachvollziehbaren Grund, warum:

  1. Ein Teenager mit auf die Pressetour der Serie gehen sollte. Warum erlauben die Eltern das? Was ist mit Schule? Warum sollte das gute PR sein, wenn die Person überhaupt erst die Ursache aller Probleme ist.
  2. Warum Claire so völlig besessen davon ist, dass ihre beiden Lieblingsfiguren schwul sein müssen. Warum kann sie es nicht darauf beruhen lassen, dass es eben in ihrer Fantasie so ist? Dafür hat sie doch den Raum in den Fanfictions?
  3. Wieso zur Hölle müssen alle furchtbaren Klischees so dargestellt werden? Diese Frage treibt mich einfach um und macht mich nachhaltig noch so aggressiv. Warum bremst niemand Claire und warum ist ihre Meinung und das was sie sagt auf einmal für so viele Menschen so wichtig? Sie stellt sich dar, als würde sie die Community repräsentieren!

Es liest sich wie …

Zu all dem inhaltlichen kommt nun auch noch der Stil! Es liest sich wie eine schlechte Fanfiction. Ich habe solche Geschichten vor 10 Jahren geschrieben, als ich damit angefangen habe. Claire ist eine Mary Sue wie sie im Buche steht und args! Ich kann gar nicht mehr auf hören, mir die Haare zu raufen. Alles an ihr macht mich aggressiv und je länger ich hier darüber schreibe, desto schlimmer wird es und desto mehr fällt mir tatsächlich auf, wie sehr es mich geärgert hat.

Die Autorin konnte mich zwar auf den ersten 20 – 30 Seiten überzeugen, aber ab dann geht es echt steil bergab. Die Figuren benehmen sich wie vierzehnjährige Teenager, denen man ihre Smartphones weggenommen hat und allgemein das Internet gelöscht hat. Alle Figuren! Das ganze Setting ist einfach nur an den Haaren herbei gezogen und ich kann nicht verstehen, wie Tess Claire toll finden kann.

Claire ist so selbstbezogen, genau so wie Forest (btw WER? nennt seine Figur, sein Kind Forest???? Das macht doch niemand der bei Verstand ist!). Ich habe selten so eine unertragbare Figur erlebt. Seine Verwandlung von fies-schmierig zu schleimig-schmierig ist nicht so beeindruckend wie ich sie mir erhofft hatte.

Fazit

Ich frage mich wirklich, was für ein Lektor über diese Geschichte gegangen ist und wer das alles abgenickt hat. Definitiv für mich die Enttäuschung des Jahres. Nachdem ich jetzt knapp 1500 Wörter puren Rant über diese Geschichte geschrieben habe, fühle ich mich regelrecht ausgelaugt. Ich weiß einfach nicht, wie ich dieses Buch so falsch einschätzen konnte. Meine Erwartungen waren zu gegeben sehr hoch. Ich finde die Idee dahinter eigentlich toll und fand es super, dass es eben mal um ein nerdiges Fangirl geht, dass auch wirklich als solches präsentiert wird, Nach dem lesen frage ich mich nur noch, wie ich so falsch liegen konnte.

Lest dieses Buch einfach nicht, es ist die Zeit nicht wert, die man investiert und schon gar nicht das Geld. Ich bin gerade sehr froh, dass ich es nur als Ebook gekauft habe und nicht das Geld für das Hardcover ausgegeben habe, denn das hätte mich geärgert. Selten habe ich mich so sehr dafür geschämt, tatsächlich ein Fangirl zu sein und auch manchmal dezent zu eskalieren. Das ganze Buch tut einfach nur körperlich weh.

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10 Gedanken zu “[Rezension] Ship It

  1. Ich hab dir schon auf Twitter gedankt aber der Kommentar hier muss trotzdem nochmal sein: DANKE.

    Dieses Buch ist so furchtbar. Allein die Prämisse „hm, dieses 16 Jahre alte Mädchen hat keinerlei Erfahrung im PR-Bereich und ist der Grund, warum wir überhaupt PR-Probleme haben aber HEY sie schreibt VOLL DIE BELIEBTEN Fanfiktions, lass sie mal als Beraterin für LBTQA+-Issues mit ins Team nehmen“ macht mich so wütend.
    Das Buch liest sich wie eine schlechte Fanfiktion und das sagt eigentlich schon alles. Man merkt traurigerweise, zu welchen Fandoms die Autorin gehört, denn diese ganze Diskussion um zwei Figuren die gute Chemie haben und von Fans viel zu heftig geshippt werden hat man zwar (traurigerweise) sehr oft, aber nicht in dieser Intensität. Das hat man eigentlich nur bei 3-4 Fandoms, von denen zwei keine neuen Inhalte mehr haben und deshalb rausfallen.

    Ich war selber lange und gerne in Fandoms unterwegs und habe ab und an auch mal Leute geshippt. Merlin und Arthur waren das für mich, was Steve und Bucky heute für andere sind. Aber alter – dieses obsessive beharren auf Dingen, statt Inhalte zu fördern in denen Repräsentation tatsächlich existiert ist so toxisch. Dazu kommt, dass 90% dieser Extrem-Fangirls keinerlei Ahnung von Homosexualität haben und in ihren Fanfiktions dann unrealistischen Mist verzapfen. Diese Leute wagen es dann, die RegisseurInnen und SchauspielerInnen zu kritisieren und ich sitze in der Ecke und schüttle den Kopf.
    Fankultur im Jahre 2018 ist so toxisch und furchtbar und dieses Buch spiegelt diese Stimmung perfekt. Die Prota ist unsympatisch und will eigentlich nur, dass sich die zwei Personen auf dem Bildschirm küssen, für die sie beschlossen hat, dass sie homosexuell sind. Weil das ja so funktioniert vielen Dank und gute Nacht.

    Bei Figuren, die canon Bi/Pan sind kann ich die Frustration echt verstehen. Ja ich wünschte auch, dass Marvel Deadpool und Cap ein bisschen diverser zeigen würde, aber das erreicht man nicht damit, dass man smutty Fanfiktions schreibt und sich auf Tumblr über die pöhsen Schauspieler aufregt, die – sind wir mal ehrlich – eh nicht wissen was Canon über sie ist und denen es am Ende des Tages einfach auch egal ist.

    „Ich entscheide wer hier schwul ist“ ist der Hauptgrund, weswegen ich mich aus der Fanszene zurückgezogen habe. Ich schaue immer noch gerne Filme und Serien und manchmal denke ich mir, hey die zwei wären ein nettes Pärchen – aber dann entscheide ich mich dazu, Serien zu schauen und Filme zu hypen, in denen es tatsächlich homosexuelle Beziehungen gibt, statt online SchauspielerInnen und RegisseurInnen zu belästigen und hypersexuelle, unrealistische Fanfiktions über zwei Leute zu schreiben, die halt einfach nicht homosexuell sind.

    Sorry, dein Rant hat mich angesteckt. Toller Beitrag, danke dir nochmal dafür.

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    • Ich Danke dir für deinen unglaublich tollen Kommentar, der glaube ich mit Abstand der längste hier ist!
      Tatsächlich wusste ich bis vor einer Stunde nicht zu welchem Fandom die Autorin gehört, habe das aber vorhin in einer tollen Rezension auf Goodreads gelesen und war im ersten Moment etwas geschockt. Ich meine, ich habe nie viel Supernatural geschaut, finde aber auch, dass diese Schauspieler eine tolle Chemie zusammen haben. Aber was da so abgeht neben her im Fandom ist ja echt krass.

      Mir erschien es recht schnell genau wie dir, dass dieses Buch einfach wie eine schlechte Fanfiction geschrieben ist. Alles ist so an den Haaren herbeigezogen und unrealistisch. Völlig ohne jegliche Konsequenz. Noch dazu ist Claire auch einfach wirklich unerträglich. Dieser Glaube, als Fan hätte man jedes Recht über den Inhalt der Serie mitzubestimmen ist so furchtbar überheblich auch. Toxisch wie du ganz richtig sagst.
      Auch was Diversity angeht bin ich voll auf deiner Seite. Klar wäre es bei Marvel toll, aber ich finde auch, dass wir gerade durch aus in einer Zeit des Umbruches sind und es gibt ja langsam immer mehr Serien und Filme (auch Bücher) die sich damit auseinandersetzen.

      Dieses alle Figuren Homosexuell zu machen und jeden zu shippen der irgendwie zu lange auf der gleichen Leinwand zu sehen ist, finde ich auch sehr schlimm. Auf der anderen Seite sind gerade dafür ja Fanfictions da. Nur sollte diese Erwartungshaltung dort auch eben bleiben. Es stimmt auch absolut was du sagst, dass die wenigsten Fanfictionautoren sich je intensiv mit Homosexualität und allem was dazu gehört auseinander setzen und die Geschichten zu 95% sehr unrealistisch sind. Es ist einfach ein sehr extremer Teil dieser Fanszene, den ich manchmal durchaus etwas beängstigend finde.

      Vielen Dank noch einmal für deinen tollen Kommentar, ich bin gerade einfach nur überwältigt davon. ❤

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  2. Ich hatte sowas schon durch den Klappentext erwartet und deshalb gespannt, ob ich mit der Vermutung richtig liegen würde. Das tue ich ja leider. Die ganze Sachen mit dem Shippen ist im Fandom ja eh ein großes Problem, was da teilweise abgeht. Leute werden beschimpft, wenn sie nicht die gleichen Pairings toll finden und die Produzenten/innnen angegriffen bzw. möchte man ihnen vorschreiben wie sie doch ihre Serie zu schreiben haben. Habe ich alles noch nie verstanden. Es ist nicht so das ich keine Lieblingspairings habe oder das es nicht auch Figuren gibt die fände als Pairing toll, auch wenn sie es nicht sind, aber dafür gibt es ja diese unglaublich schöne Möglichkeit das online via Fanfiction, Fanvideos oder durch einen eigenen Blog auszuleben. Da sagt auch niemand was dagegen und man freut sich ja auch über das Engagement, aber diese Denke dass die eigene Ansicht die einzig wahre ist und nun muss das so sein, finde ich ganz schrecklich – nicht nur m Bereich Serien. Zumal es am Ende in einer Serie nicht um die Pairings gehen sollte, denn die Storyline ist das allerwichtigste.

    Das Buch trägt da ja jetzt leider nichts Positives bei, es hätte eher aufzeigen sollen, dass Claire während dieser PR-Tour dazu lernt und auch andere Meinungen akzeptiert, als ihre eigene. Denn am Ende macht doch genau der Punkt ein Fandom aus: Dass man eine Gemeinschaft ist, in der jeder für die gleiche Serie schwärmt ,egal wen man nun shippt oder welche Figuren man gut oder halt nicht gut findet.

    Zur Repräsentation von homosexuellen Paaren: Ich finde das auch extrem wichtig und würde mich da noch über mehr Paare freuen, aber es gibt auch schon einige Serien die das gut hinbekommen. Mir hat das in „Teen Wolf“ immer gut gefallen und obwohl die Darstellung schon sehr gelungen war und man mehr homosexuelle Paare hatte und das ganz normal war, gab es da dann auch wieder die Sterek Shipper die komplett durchdrehen, weil Stiles und Derek kein Paar sind. Das war aber halt nur nie vorgesehen und das ist auch bei jeder Convention Thema und alles was die Darsteller sagen wird auf die Goldwaage gelegt. Finde ich schwierig, zumal es ja mit Danny und Ethan, Jackson und Ethan und Corey und Mason drei tolle Paare gibt.

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    • Lieder ja 😦 Ich hatte einfach die Hoffnung, das der Klapptext täuscht 😦
      Absolut ich finde auch, dass die Storyline über allem steht und das geht hier leider total verloren. Eigentlich sollte man sich doch freuen, wenn die beiden Schauspieler in ihren Figuren so eine tolle Chemie haben, es bereichert die Serie ja nur. Mir tut es auch immer sehr weh zu sehen, wie da bei manchen die Sicherung durch brennt. Ich habe erst wieder ein Video von einer Comic Con gesehen, wo Fans völlig die Distanz verloren haben. Die beiden Mädels waren ziemlich fies und ich glaube gerade durch das Internet ist es für manche einfach schwierig zu verstehen oder zu sehen was ist jetzt noch echt und vor allem auch zu begreifen, das da am anderen Ende eine Person ist, ein Mensch mit Gefühlen, Meinungen und vor allem auch einem Leben abseits von Instagram und was weiß ich. Das hat mir sehr zu denken gegeben.

      Absolut nichts positives 😀 je öfter ich es tatsächlich irgendwo sehe, desto aggressiver macht es mich xD Traurig aber wahr

      Teen Wolf habe ich selbst leider noch nicht gesehen, aber was du beschreibst klingt ziemlich cool ^^ Und genau wie du beschreibst, so ist es auch im Buch, man kann einfach nichts mehr sagen, ohne das es fünf Mal im Mund umgedreht wird.

      Vielen Dank für deinen so ausführlichen Kommentar 🙂 Ich hab mich sehr gefreut und werde Teen Wolf jetzt mal auf meine Watch-Liste setzen ^^

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  3. Hi Marion 🙂
    das Buch hatte mich sehr interessiert. Ehrlich gesagt, hat mich der Klappentext bereits etwas skeptisch gemacht, aber trotzdem wollte ich es gerne lesen, da es eben um Fangirls und Fandoms geht. Aber nach deiner Rezension will ich das glaube ich nicht mehr… Das scheint ja echt durchtbar gewesen zu sein. Urghs. Der Ansatz mag ja gut gewesen sein, aber die Umsetzung nicht. Schade!
    LG
    Katja 🙂

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    • Hey Katja,

      die ursprüngliche Idee, mal ein Buch über Fangirls und Fandoms zu schreiben mag gut gewesen sein, aber das Endergebnis überzeugt leider überhaupt nicht. Daher kann ich dir nur sagen, dass dieses Buch die Zeit nicht wirklich wert ist, die man zum Lesen braucht.

      Alles Liebe,
      Marion

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  4. Liebe Marion,
    auch wenn ich kein Fan von Rants bin, da bin ich ganz ehrlich, finde ich deine Rezension (noch) angemessen, haha. Soll gar nicht doof klingen oder so.
    (Ich finde viele Rants einfach unangemessen, letztendlich hat da weder Autor noch Verlag was von, zumal viele eher lästern, statt konstruktive Kritik anzubringen)

    Schade, dass das Buch so vieles falsch macht und rüber bringt.
    Das Cover ist wirklich super cool, aber scheinbar ist das wirklich das einzige.
    Gut zu wissen, dass man sich das Buch sparen sollte.
    Und echt krass, dass ein Fangirldasein so falsch dargestellt wird. Ich bin echt sprachlos.
    Dieses Shipen nimmt generell manchmal komische Ausmaße an, wieso wollen Fans den Charakteren (Autoren, Produzenten etc) bitte einreden dass jemand schwul sein sollte? Da ist doch nix tolles, besonderes dran. Schwer zu erklären, ich hoffe du verstehst wie ich das meine. Nur weil es dann süß ist? Oh man ey.

    Liebe Grüße,
    Nicci

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    • Liebe Nicci,

      da bin ich absolut bei dir. Rants sind für mich auch keine Kritik mehr, weil es einfach oft nur noch gebashe ist, das niemandem weiter hilft. Dieses Buch hat das schlimmste in mir hervorgebracht ^^

      Ich versteh auch absolut was du meinst. Repräsentation ist wichtig, aber sie soll eben auch richtig gemacht werden und nicht jedem aufs Auge gedrückt werden. Es ist sehr schade, das manche Fans da einfach völlig den Bezug zur Realität verlieren.
      Liebe Grüße,
      Marion

      Gefällt 1 Person

      • Manchmal muss man aber auch mal schimpfen 🙂

        Ja, das ist wirklich schade. Vor allem sorgt sowas dann wieder dafür, dass alle über einen Kamm geschert werden (heißt das Sprichwort so? Ich kann sowas nie gut 😀 )

        Gefällt mir

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