[Rezension] The Supervillain and Me

Infos zum Buch

von Danielle Banas
Erschienen 10. Juli 2018
Ebook 310 Seiten
Verlag Swoon Reads
ISBN 978-1-250-15435-4

Inhalt

Never trust a guy in spandex.

In Abby Hamilton’s world, superheroes do more than just stop crime and save cats stuck in trees—they also drink milk straight from the carton and hog the television remote. Abby’s older brother moonlights as the famous Red Comet, but without powers of her own, following in his footsteps has never crossed her mind.

That is, until the city’s newest vigilante comes bursting into her life.

After saving Abby from an attempted mugging, Morriston’s fledgling supervillain Iron Phantom convinces her that he’s not as evil as everyone says, and that their city is under a vicious new threat. As Abby follows him deeper into their city’s darkest secrets, she comes to learn that heroes can’t always be trusted, and sometimes it’s the good guys who wear black.
Bild- und Textquelle: Swoon Reads

Cover

Mich hat das Cover direkt angesprochen. Es passt wunderbar zur Geschichte und obwohl nicht viel zu sehen ist, hat es den Charme der Geschichte durchaus eingefangen. Es ist irgendwie süß und frech und gefällt mir sehr gut.

Meine Meinung

Als ich das Buch vor ein paar Monaten entdeckt habe, wusste ich sofort, dass ich es lesen muss. Ich liebe Superheldengeschichten und kann nie genug davon bekommen. Noch besser als Superhelden gefallen mir natürlich Superbösewichte. An dieser Stelle kann ich euch auch gestehen, dass ich mehr als eine ausgewachsene Schwäche für Tom Hiddlestons Loki habe.

Ein schelmisch grinsender Loki vor der Kulisse einer zerstörten Stadt.

(c) Marvel Studios

Ich meine seht ihn euch an. Ist er nicht einfach wunderbar?

Doch ehe dieser Beitrag jetzt in eine absolute Fangirl-Eskalation ausartet möchte ich euch lieber erzählen, warum mich dieses Buch so glücklich gemacht hat.

Abby lebt in einer Welt, in der es Superhelden wirklich gibt. Noch ist nicht genau geklärt woher sie kommen und wie sie ihre Kräfte erhalten. Oft sind es traumatische Erlebnisse, die für die Erweckung der Kräfte sorgen. Abbys älterer Bruder ist einer dieser Superhelden und hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre kleine Stadt zu schützen. Hin zu kommt das Abbys Vater der Bürgermeister der Stadt ist und ein ähnliches Ziel hat, dieses aber mit anderen Mitteln verfolgt. Als plötzlich ein weiterer junger Mann in Spandex auftaucht, scheint es zu erst, als wäre er der ultimative Bösewicht.

Iron Phantom hat Abby vor einem Überfall gerettet und dafür gesorgt, dass sie sicher nach Hause kommt. Nun möchte er aus ihrer Bekanntschaft etwas Profit schlagen, um es ein wenig netter auszudrücken: Er braucht ihre Hilfe. Den es gibt jemand der Iron Phantom einen Haufen Probleme und Angriffe auf die Stadt in die Schuhe schieben möchte.

Viele von uns haben sich vermutlich schon einmal vorgestellt, wie es wäre in einer Welt voller Superhelden zu leben. Ich für meinen Teil habe jeden Marvel Film schon mehrmals gesehen und fange ganz langsam auch an Comics zu lesen, die von Superhelden handeln. Vielleicht habt ihr, ähnlich wie ich, sogar schon einmal darüber nachgedacht, welche Superhelden-Fähigkeit ihr gerne hättet. Dieses Buch regt den Leser definitiv dazu an. Es spielt in einer Welt, die unserer gar nicht so unähnlich ist, eine Zukunft, die nicht wirklich entfernt erscheint, daher ist es umso leichter sich in Abby hineinzuversetzen.

Als Hauptfigur hat mir Abby gut gefallen. Sie stellt meiner Meinung nach die richtigen Fragen, steht aber gleichzeitig auch gewaltig auf dem Schlauch was sie doch irgendwie niedlich macht. Obwohl sie keine besonderen Fähigkeiten hat, ist sie fest davon überzeugt, sich verteidigen zu können und hat es sogar manchmal satt, das ihr Vater und ihr Bruder sie absolut abschotten wollen. Als Tochter des Bürgermeisters bekommt sie deutlich mehr mit, als andere Jugendliche in ihrem Alter.
Abby hat auch eine tolle beste Freund, Sarah. Ich finde die beiden genial zusammen. Naheliegender Weise reden sie zwar viel über Jungs, aber es scheint nicht all ihre Gespräche zu dominiern. Sie haben einen angenehme Chemie.

Grabbing his snack, Connor left the room.
„What do you think?“ I asked Sarah one we were alone.
She eyed Connor’s fast-food bag. abandoned on the table.
„I think … that there’s one burrito left and I’m going to eat it before your brother does.“
Shaking my head, I ushered her toward the microwave.
„Give me half and I promise I won’t tell him.“
– The Supervillain and Me. Chapter 7.

Abbys Bruder Connor gehört den Superhelden an. Er hat seinen Fähigkeiten nach dem Tod ihrer Mutter entdeckt und versucht seit dem die Stadt zu retten. Auf seinen Schultern liegt eine gewaltige Last, die er sich zum Großteil selbst aufgeladen hat. Trotzdem gelingt es im oft das richtige zu sagen, um die Situation wieder etwas auf zu lockern. Er ist eine unglaublich angenehme und lustige Figur. Ich mochte ihn und seine Dynamik mit Abby sehr gerne.

Manches in dem Buch mag sehr vorhersehbar sein, doch ich finde die Autorin macht das mit ihrem besonders humorvollen Schreibstil wieder wett. Es gelingt ihr mit einem Augenzwinkern selbst die kitschigsten Szenen etwas weniger ausgelutscht klingen zu lassen, als sie es vielleicht sollten. Sie hat mich mit ihrem angenehmen Stil so gefesselt, dass ich das Buch am Ende überhaupt nicht mehr aus der Hand legen konnte und es mit einem wirklich breiten Grinsen zu Ende gelesen habe.

Der Witz und Humor der Figuren zeichnet dieses Buch meiner Meinung nach wirklich aus. Ich habe sehr viel gelacht und ich hoffe sehr, dass es nicht ewig dauert, bis ein möglicher zweiter Band erscheint (mehr Connor?!!). Wie ihr vielleicht vermutet habt, hat mich diese Geschichte völlig überzeugt. Schon lange hat mich kein Buch mehr so gefesselt, begeistert, zum lachen und zum seufzen gebracht. Zu Beginn hatte ich Angst, ich würde es zu sehr mit Renegades von Marissa Meyer vergleichen, doch die Bücher haben wirklich nichts gemeinsam, außer das es Superhelden gibt. Die Autorin konzentriert sich hier viel stärker auf den Aspekt der Liebesgeschichte und lässt noch einige Fragen zu ihren Superhelden offen. Ich hoffe allerdings stark, dass wir auf diesem Gebiet noch mehr in weiteren Büchern lernen werden.

Von mir gibt es volle fünf Monster für ein geniales Buch, welches definitiv zu meinen Jahreshighlights gehört (nicht zuletzt weil ich ein Bild von Loki in den Beitrag einbinden konnte). Ich hoffe sehr, es gefällt euch genau so und kann es euch nur wärmstens empfehlen!

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2 Gedanken zu “[Rezension] The Supervillain and Me

  1. Pingback: Auf Entdeckungstour ∗ Juli – Trallafittibooks

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