Leselaunenbeitrag #32 – Etwas ernster als normalerweise

Herzlich Willkommen. In meinem Leselaunenbeitrag erzähle ich euch von meiner vergangenen Woche, welche Bücher mich begeistern konnten und welche ich verschlungen habe. Außerdem was es sonst noch so Neues bei mir gibt. Entdeckt habe ich diese Beitrags-Reihe bei Nicci von Trallafittibooks.

(Eine Aktion von Trallafittibooks)

Aktuelle Bücher

Ich lese immer noch an Onyx & Ivory von Mindee Arnett und irgendwie komme ich da auch nicht so richtig weiter. Abgesehen davon habe ich mich ein bisschen in Begin Again von Mona Kasten reingelesen, was für mich ein Reread ist. Eigentlich wollte ich auch mit der Throne of Glass-Reihe beginnen, dazu bin ich aber leider nicht gekommen.


Momentane Lesestimmung

Im Moment habe ich tatsächlich weder Lust noch Zeit, großartig zu lesen. Kurzer Hand habe ich beschlossen meine Leseplanung von Mai komplett mit in den Juni zu nehmen und es ist leider nicht wirklich absehbar das ich etwas von dieser Liste schaffen werde.

Diese Woche war ich mit den Gedanken einfach zu oft bei anderen Dingen, als das ich mich auf eine Geschichte hätte konzentrieren können. Hoffentlich wird das in den nächsten Wochen wieder etwas besser.


Leseplanung Mai & Juni

1. Scythe – Die Hüter des Todes #1 von Neal Shusterman
2. Das ewige Feuer von Julia Dippel
3. Herrscherin der tausend Sonnen von Rhoda Belleza
4. Ruin and Rising #3 von Leigh Bardugo
5. Hero at the Fall von Alwyn Hamilton
6. Wicked Like a Wildfire #1 von Lana Popović
7. Empire of Storms – Schatten des Todes von Jon Skovron
8. Gemina #2 von Amie Kaufman & Jay Kristoff
9. Obsidio #3 von Amie Kaufman & Jay Kristoff
10. Nation Alpha von Christin Thomas
11. Frostblood von Elly Blake
12. Riders – Schatten und Licht von Veronica Rossi

ungelesen | gelesen | lese ich gerade


Und sonst so?

Im Gegensatz zur letzten Woche hat diese für mich mit einer sehr traurigen Nachricht begonnen. Ich habe auch lange überlegt, ob ich darüber hier schreiben möchte oder nicht und bin mir bis jetzt noch nicht so ganz sicher. Mein Opa ist im Alter von 90 Jahren nach langer Krankheit verstorben, was mich trotz allem hart getroffen hat. Man sagt zwar immer, es ist besser so und es geht ihm jetzt besser und er wollte so nicht mehr weiter leben, aber das zu akzeptieren ist noch einmal etwas ganz anderes.

Nachdem ich Dienstag dann völlig überstürzt zu meinen Eltern gefahren bin, hatte ich weder Zeit für die Uni, erst recht nicht fürs Lesen oder Bloggen. Mein Kopf war aber auch dazu gar nicht in der Lage. Mir fällt es selbst jetzt schwer, meine Gedanken in Worte zu fassen. Dabei ist es nicht einmal so, als würden sie raßen, oder großartig durcheinander sein, sie fühlen sich eher zähflüssig und matschig an. Wie Treibsand oder frisch umgewältzter Watt-Schlamm. Immer wieder driften meine Gedanken ins leere ab und es fällt mir definitiv schwer mich zu konzentrieren. Ich weiß, dass es so definitiv nicht mehr lange weiter gehen kann. am 10.7. habe ich schon meine erste Prüfung und dafür habe ich noch nichts gelernt, gar nichts.

Kennt ihr dass, wenn euch zusätzlich noch eine Weltschmerz überkommt, den man einfach schlecht erklären kann? Mich überkommt dann tatsächlich eine gewaltige Wut auf die Menschen, die sich in ihrer Engstirnigkeit verrannt haben. Normalerweise neige ich nicht zu Wut oder Aggression, aber in solchen Momenten, schlägt die Machtlosigkeit um.

Die Woche war aber nicht zu 100 % schlecht. Obwohl ich nicht aufs Litcamp fahren konnte, habe ich die Beiträge auf Twitter verfolgt und mich gefreut, dass es ein offensichtlicher Erfolg war.
Gemeinsam mit meiner Mama habe ich Johannisbeeren geerntet und zu Saft verarbeitet. Wir haben auch ein paar Kirschen und die letzten Erdbeeren geerntet und zu Kuchen verarbeitet. Solche Aufgaben sind für mich immer sehr beruhigend und beinahe schon meditativ. Früher hätte ich es gehasst, stundenlang in der Küche zu sitzen und Nüsse zu knacken, mittlerweile mache ich das unglaublich gerne, höre mir dabei ein Hörbuch an und unterhalte mich einfach mit meiner Familie. Ebenso ging es  mit dem Kirschen entkernen, man sieht direkt was man geschafft hat und hat nicht das Gefühl, gegen einen unsichtbaren Berg anzurennen.

Einzug zum wirklichen Abschalten hat mich diese Woche die Serie „Terrace House – Boys & Girls“ in the City gebracht. In der Serie leben immer 3 Männer und drei 3 Frauen zusammen in einem Haus und eine „Jury“ aus ebenfalls 3 Männern und 3 Frauen beobachten ihr Verhalten und kommentieren dies zwei bis drei Mal während der Sendung. Als Zuschauer sieht man natürlich direkt die Bilder. Das ganze könnt ihr auf Netflix finden und ich kann euch sagen, es ist so entspannend. Leider gibt es das nur auf Japanisch mit deutschen Untertiteln, aber nach gut zwei Wochen, in denen ich es schaue, kann ich euch sagen: Es ist irgendwie noch besser, dadurch, dass man mitlesen muss. Man konzentriert sich ganz anderes und das habe ich diese Woche definitiv gebracht. Heute habe ich mit dem nächsten Haus angefangen. Es steht auf Hawaii (nicht mehr in Tokyo) und dort sind nur Halb-Japaner eingezogen, was das ganze wieder neu spannend macht.

Die letzten beiden Tage (und mit ein Grund warum die Leselaune erst Montag erscheint) habe ich mit dem einrichten meines neuen Laptops verbracht. Wer mir auf Twitter folgt, hat mitbekommen, wie ich mit Microsoft Office 365 gekämpft habe, aber schließlich vor knapp einer halben Stunden endlich den Sieg davon getragen habe, so dass nun auch Word und Co.  installiert ist. Jetzt fehlt nur noch ein ordentliches Anti-Viren-Programm und dann kann es wieder richtig los gehen. Es ist immer etwas seltsam, auf neuen Geräten zu arbeiten. Das Mousepad ist noch etwas seltsam und die Tastatur klingt ganz anders. Hinzu kommt, dass ich unbedacht ein größeres Model gekauft habe, so dass der Laptop mich gefühlt noch etwas erschlägt und in meine Rucksack auch nicht mehr ins Laptopfach passt. Nicht gut bedacht von mir, aber das spielt keine Rolle. Mein alter funktioniert ja noch ein bisschen, den kann ich zur Not auch mitnehmen.

Nun habe ich euch wirklich alles erzählt und euch einen erschreckend tiefen Einblick in meine etwas düsteren Gedanken gewährt. Vielleicht ist das einer der persönlichsten Beitäge auf diesem Blog, aber allein alles ein bisschen aufzuschreiben hat mir schon wieder sehr gut getan.
Ich wünsche euch allen eine schöne und erfolgreiche Woche. ❤


Zitat der Woche

Wenn Worte ihre Bedeutung verlieren, verlieren Menschen ihre Freiheit.
– Konfuzius (551 – 479 v. Chr.)

 


Lied der Woche

Slow Down – Lights Follow (Matthew Heath and Grady Griggs)

Dieses Lied hat mich diese Woche so oft beruhigt und mir geholfen, auf andere Gedanken zu kommen. Es ist definitiv eines meiner Lieblingslieder dieses Jahr.


Weiter inspirierende Leselaunenbeiträge findet ihr bei
Trallafittbooks
Sarah Ricchizzi
Letterheart
Beccas Leselichtung
Wiebi Peters
Schwarzbuntgestreift
Umivankebookie
Reading Far Away

Lasst mir gerne euren Link da, dann verlinke ich euch ebenfalls 🙂 Habt eine tolle Wochen ❤

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6 Gedanken zu “Leselaunenbeitrag #32 – Etwas ernster als normalerweise

  1. Was für ein wunderbarer Beitrag 🙂

    Ich hoffe, du wirst das mit den Prüfungen irgendwie geregelt bekommen – und stress dich nicht zu sehr mit dem Lesen, ich habe darüber auf meinem alten Blog mal einen ganzen Beitrag gemacht, weil man so schnell diesem Denken verfällt…
    Danke für den Einblick in dein Leben, kümmere dich gut um dich selbst und ich hoffe, du findest noch mehr Serien und Bücher, die einen positiven, ablenkenden Wert haben – und hast neben deiner Familie tolle, unterstützende Menschen um dich herum.

    Das Format habe ich bei dir gerade zum ersten Mal gelesen, aber finde es total toll! Auch sehr spannend, deine Listen von Büchern zu sehen und dort Themen oder Bücher aus meinem SuB wiederzuerkennen oder welche aus Erzählungen von Freund*innen^^

    Alles Gute!

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    • Liebe Anna,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Auch wenn ich dir erst jetzt antworten kann, hat er mir sehr geholfen.
      Ich bin immer froh, wenn ich von anderen Lesern höre, dass sie ähnliche „Probleme“ haben.

      Ablenkung habe ich definitiv gefunden. Die Woche zuhause bei meinen Eltern hat mir sehr gut getan. Balsam für meine Seele.

      Das Format ist wirklich toll. Ich habe es bei Nicci von Trallafittibooks entdeckt und dachte erst, ich hätte niemals so viel zu erzählen. Mittlerweile ist es aber eine gute Möglichkeit die Woche nocheinmal zu überdenken. Man vergisst oft, was man wirklich geschafft hat .
      Liebe Grüße,
      Marion

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  2. Pingback: [Wochenrückblick] T(h)or! – stars, stripes & books

  3. Liebe Marion,
    oh nein, das tut mir sehr leid ❤
    Ich wünsche dir und deiner Familie ganz viel Kraft.
    So ein Verlust wiegt wahnsinnig schwer, auch wenn es "besser" ist, wenn jemand schlimm gelitten hat. Dennoch fehlt der Mensch ja sehr. Dabei ist es dann schön, dass ihr euch als Familie habt und füreinander da seid. Und es ist klar, dass du da keinen Kopf für andere Dinge hattest/hast. Für die Prüfung drücke ich dir schon jetzt die Daumen, du packst das! Ein bisschen Zeit ist ja noch.

    Liebe Grüße,
    Nicci

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    • Liebe Nicci,

      vielen Dank für deine lieben Worte! Sie haben mir wirklich sehr gut getan. Auch wenn ich erst jetzt darauf antworten kann, habe ich mich darüber gefreut, wenn man das so sagen kann ^^
      Die Woche bei meinen Eltern hat mir definitiv gut getan und war Balsam für meine Seele.

      Die Prüfungen laufen im Moment auch recht gut und ich bin durchaus zufrieden ^^ Mehr als die hälfte ist geschafft und es juckt mir in den Fingern wieder richtig mit dem Bloggen zu beginnen!
      Liebe Grüße,
      Marion

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