[Rezension] The Hating Game

Infos zum Buch

von Sally Throne
Erschienen 9. August 2016
Taschenbuch 387 Seiten
Verlag William Morrow
ISBN 978-0-349-41426-3

Inhalt

Lucy Hutton and Joshua Templeman sit across from each other every day . . . and they hate each other. Not dislike. Not begrudgingly tolerate. HATE. Lucy can’t understand Joshua’s joyless, uptight approach to his job and refusal to smile. Joshua is clearly baffled by Lucy’s overly bright clothes, quirkiness, and desire to be liked.

Now they’re up for the same promotion and Lucy, usually a determined people-pleaser, has had enough: it’s time to take him down. But as the tension between Lucy and Joshua reaches its boiling point, it’s clear that the real battle has only just begun . . .

Bild- und Textquelle: William Morrow Verlag

Mein Meinung

Lucy hasst Joshua und andersherum genau so. Tatsächlich habe ich zu Beginn eines Buches, selten von Figuren gelesen, die sich so kindische und alberne Streiche spielen, obwohl sie doch sonst so erwachsen sind.

Lucy liebt ihren Job eigentlich, wäre da nicht Joshua, der ihr nicht nur genau gegenüber sitzt, sondern nun auch ihr stärkerer Konkurrent in dem Kampf um eine höher gestellte Position wird. Sie gibt ihr bestes, um alles über ihn herauszufinden, was ihr einen Vorteil im Kampf um diese Position verschaffen könnte.

Doch mit der Zeit stellt sich heraus, dass Joshua vielleicht doch nicht ganz so hassenswert ist, wie Lucy geglaubt hat.

Für mich war klar der Titel der Grund dieses Buch zu kaufen. Ich mag Geschichten, in denen es erst einmal etwas zwischen den Figuren knistert und sie dann feststellen, dass sie vielleicht doch ganz gut zusammen passen und sich eigentlich ganz gut ergänzen.

Genau nach diesem Prinzip läuft auch die Geschichte. Obwohl ich das Verhalten von Lucy und Joshua zu Beginn schon recht kindisch empfand, haben sie es geschafft, mich voll und ganz auf ihre Seite zu ziehen. Ich konnte über die Streiche lachen und habe schnell einen Bezug zu ihnen gefunden.
Sowohl Lucy, als auch Joshua, waren mir sehr schnell sympathisch. Ich mochte sie und habe natürlich auch mitgefiebert, wie es mit den beiden zu weiter geht.

Der Autorin gelingt es, ein durchweg amüsantes und sehr lebhaftes Buch zu schreiben, bei dem man das Gefühle hat, direkt neben den Figuren zu stehen. Ich mochte den Schreibstil sehr gerne und selbst das Englisch ging sehr leicht zu lesen. Für mich ist es in absolutes Sommerbuch (obwohl ich es bereits im Januar oder so gelesen habe).

Man kann durchaus sagen, dass diese Geschichte vorhersehbar ist, sie endet nämlich genau so, wie man vermutet. Für mich ist das an dieser Stelle etwas durchweg positives, es heißt nämlich so viel wie: Ich bekomme genau das, was ich möchte/erwarte. Die Autorin überzeugt durch tolle Charaktere, die in ihrem Verhalten durchaus noch überraschen können, selbst wenn das Endergebnis natürlich vorher klar ist. Ein reines Feelgood-Buch in meinen Augen und diese Sache macht es auch sehr gut.

Von mir gibt es von daher eine klare Leseempfehlung und vier von fünf möglichen Monstern. Ich hatte viel Spaß mit der Geschichte und werde sie definitiv noch ein paar Mal öfter lesen. Einfach ein Buch für warme Sommertage, das gelungen unterhält und sehr amüsant ist.

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