[Rezensionsexemplar] Die Chocolaterie der Träume

Infos zum Buch

– Valerie Lane #2
von Manuela Inusa
Erschienen 15. Januar 2018
Ebook 326 Seiten
Verlag blanvalet
ISBN 978-3-734-10501-2

Inhalt

Willkommen in der Valerie Lane – der romantischsten Straße der Welt!

Keira liebt das, was sie tut, über alles: In ihrer kleinen Chocolaterie in der Valerie Lane stellt sie Confiserie in sorgfältiger Handarbeit her – ihre selbstgemachten Pralinen, Kekse und schokolierten Früchte sind bei Jung und Alt beliebt. Bei all den leckeren Sachen kann Keira oft selbst nicht widerstehen. Aber was macht das schon? Sie steht zu ihrer Leidenschaft und zu ihren Kurven. Doch ihr Freund Jordan, mit dem es ohnehin kriselt, sieht das leider etwas anders. Zum Glück stehen Keira ihre Freundinnen immer zur Seite – und dann gibt es noch diesen einen charmanten Kunden, der in letzter Zeit häufiger bei Keira’s Chocolates einkauft …
Bild- und Textquelle: blanvalet

Cover

Dieses Cover passt auf jeden Fall gut zum Buch und zum ersten Teil der Reihe. Ich muss auch zu geben, dass die beiden Bücher nebeneinander wirklich schnuckelig aussehen. Ins Regal stellen würde ich sie mir persönlich aber trotzdem nicht. Gerade dieses hier ist mir einfach zu Pink.

Meine Meinung

Eigentlich hatte ich mir nach dem ersten Teil geschworen, die Reihe definitiv nicht weiter zu verfolgen und trotzdem ist irgendwie der Klapptext zu diesem Buch auf meinem Bildschirm gelandet. Es ging um Schokolade und da konnte ich am Ende dann doch nicht widerstehen. Obwohl ich an dieser Stelle gleich sagen kann, es war nicht die Offenbarung für mich, sondern hat meine Meinung eher bestätigt. Nachdem ich nach dem ersten Buch ja wirklich nicht begeistert war, hatte ich hier kaum Hoffnungen auf eine Besserung. Tatsächlich fand ich den Schreibstil hier etwas angenehmer und die Figuren schienen mir auch nicht mehr ganz so unglaubwürdig und glattgebügelt. Trotzdem hätten ihnen ein paar Macken und Kanten immer noch gut getan.

Keira liebt Schokolade, ihr Freund hingegen liebt Schokolade so überhaupt nicht. Als Zahnarzt hat er nicht nur beruflich etwas dagegen, sondern sein Fitness-Wahn tut noch sein restliches hinzu. Er ist so unausstehlich, dass ich wirklich um jede Seite froh war, auf der er nicht in Erscheinung getreten ist. Unsere weibliche Protagonistin hingegen war mir da schon sympathischer. Sie hat durchaus ihren Charme und packt ihre Probleme auch mal selbst an. Ihre Liebe zu Süßem hat sie mir persönlich etwas näher gebracht.
Gestört hat mich dieses übermäßige Helfersyndrom aber doch. Ehrlich, ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass solche Menschen existiern. Die wären doch so persönlichkeitslos … ich kann mir das einfach nicht vorstellen. Da hat die Autorin mich leider wieder eher davon überzeugt, dass Figuren nicht so ihr Ding sind.

Die Geschichte hinter den Figuren fand ich hier allerdings etwas angenehmer, auch wenn ich mich ungefähr 90% gefragt habe, wo jetzt meine Liebesgeschichte bleibt, die ich eigentlich erwartet hatte. Auf diesem Gebiet hat die Autorin mich tatsächlich überrascht, denn obwohl Keira im ersten Moment nicht in der Lage dazu scheint, geht es die meiste Zeit darum, wie sie sich von ihrem Freund auf eine gesunde Art und Weise löst und die Beziehung beendet. Dafür gab es von mir einen großen Pluspunkt. Auch der Beginn der neuen Beziehung ist der Autorin gelungen, aber sobald Keiras Freundinnen ins Spiel kamen war es für mich wieder vorbei. Die Kombination dieser Frauen finde ich einfach unglaublich anstrengend. Sie sind auf eine wirklich gruselige Art nett und ich weiß nicht. Sie erinnern mich irgendwie an Desperate Housewives, nur bisher ohne Mord und Totschlag und mit anderem Gossip. Mir fällt es gerade sehr schwer das zu beschreiben. Sie hinterlassen einen komischen Nachgeschmack beim lesen und ich finde es einfach nur super anstrengend.

Ob ich den nächsten Teil noch lesen werde weis ich ehrlich gesagt nicht. Vielleicht gibt es wieder diesen Anflug und ich lese es doch, wer weis.
Für diese Geschichte gibt es von mir drei von fünf Monstern. Sie konnte mich nicht ganz überzeugen, hat mir aber wesentlich besser gefallen, als der Vorgänger. Das Ende fand ich etwas sehr seltsam und es ging auch wahnsinnig schnell, aber darüber lässt sich streiten.

Vielen Dank an Blanvalet für das Rezensionsexemplar.

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