Verliere mich. Nicht.

Infos zum Buch

– Luca & Sage #2
von Laura Kneidl
Erschienen 26. Januar 2018
Taschenbuch 469 Seiten
Verlag LYX
ISBN 978-3-736-30549-6
Preis 9,66 € (Ebook) / 12,90 € (Hardcover)

Inhalt

Sie fürchtet sich vor der Liebe. Doch noch mehr fürchtet sie, ihn zu verlieren …

Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage‘ dunkle Vergangenheit sie eingeholt – und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Doch wie soll es für sie beide eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?
Bild- und Textquelle: LYX

Cover

Das Cover ist für mich definitiv eine ganz große Liebe. Es gefällt mir, nicht zu letzt wegen der Farben, so viel besser als der erste Teil der Reihe. Es sieht auch einfach im Laden immer toll aus, gerade wenn die beiden Bücher nebeneinander stehen verliebe ich mich jedes Mal ein kleines bisschen.

Meine Meinung

Leider muss ich sagen, dass das Cover nicht alles raus reisen kann. Wie man vielleicht in meiner Rezension zu „Berühr mich. Nicht.“ gemerkt hat, ist es mir sehr schwer gefallen, den zweiten Teil nicht in meine Bewertung für den ersten mit einfließen zu lassen. Während ich nämlich nach dem ersten Band ein sehr positives Gefühl für die Reihe hatte, wollte ich unbedingt weiterlesen.

Für mich war das Besondere an dieser Reihe die Vielfalt der Themen die Angesprochen wurden. Es gab nicht nur Sages Probleme, sonder auch die Nebenfiguren hatten ihre Schwierigkeiten, mit denen sie zu kämpfen hatten. Diese Vielfalt hat meine Hoffnungen natürlich für den zweiten Band in die Höhe getrieben. Es gibt sie einfach viel zu selten: Die wirklich diversen Jugendbücher, die nicht nur eine verkappte und vor Klischees nur so triefende Protagonistin haben, sondern zeigen, dass es eben auch anders geht.
So ein Buch habe ich erwartet.

Leider versinkt Sage während des zweiten Bandes in ihrem Selbstmitleid und ihrer Verzweiflung. Sie wurde mir noch unsympathischer und ich konnte sie am Ende kaum noch ertragen und habe mich wirklich gefragt, was Luca und die anderen an ihr finden. Sie war ziemlich anstrengend und nervtötend.
Während ich sowohl Luca, April und auch Megan weiterhin als das positivste an der Geschichte empfinde, hat mir Sage regelrecht Bauchschmerzen bereitet.

Die oben bereits erwähnten Themen wie Sages Thearpie, die unterschiedliche Sexualität und auch so „banale“ Dinge wie die Lese-/Rechtschreibschwäche einer Figur wurden zum Zweckmittel und haben aber eigentlich kaum noch etwas für die Handlung getan. Habe ich am ersten Teil noch gelobt, das Liebe nicht als Allheilmittel dargestellt wird, passiert leider genau das in diesem Band. Je mehr man über Sages Probleme erfährt, desto unglaubhafter finde ich ihr Verhalten und die Entwicklung der Beziehung von Luca und Sage.

Gerade auch das Ende hat mich doch sehr enttäuscht. Ich hatte nicht wirklich erwartet das es großartig spannend, abenteuerlich oder aktionreich wird, aber das war ja schon etwas lahm. Auf der anderen Seite hätte ich ein Actionreicheres Ende vermutlich gerade deswegen kritisiert, dass es zu unrealistisch ist. Mir persönlich ging am Ende alles einfach zu schnell, es lief zu glatt. Je näher ich dem Ende kam, desto aufgeregter habe ich diesem letzten Plotttwist entgegen gefiebert, der nur leider nicht kam.

Trotz all dieser Kritikpunkte muss ich sagen, das Lauras Schreibstil unverändert gut geblieben ist. Ich finde es liegt auch nicht daran, sondern eher das diese Geschichte und ich einfach keinen Draht zueinander gefunden haben. Mich konnte sie leider so überhaupt nicht abholen mit dem Ende der Duologie und ich war wirklich enttäuscht und verwirrt, als ich das Buch beendet hatte. Meiner Meinung nach sind einfach zu viele Fragen und Probleme unbeantwortet geblieben und im Nichts verlaufen. Das fand ich persönlich sehr schade.

Von mir gibt es daher nur zwei traurige Monster und die Hoffnung auf Lauras nächstes Buch.

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4 Gedanken zu “Verliere mich. Nicht.

  1. Liebe Marion,

    Deiner Meinung kann ich mich leider nur vollkommen anschließen- mir ging es da wie dir.
    Zu viele Aspekte, die angerissen wurden, nur um behaupten zu können, in der Geschichte thematisiert worden zu sein Und dann nie weiter ausgeführt.
    Und auch das Ende…puh, leider gar nicht meins.
    Aber eine sehr schöne und ehrliche Rezension!

    Liebste Grüße ❤ Jill

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Jill,

      vielen Dank!
      Es war ein Versuch, der noch nicht so gut funktioniert hat, aber vielleicht wird das ja mit der Zeit.
      Am Ende waren wir glaube ich (auch Sarah und Nicci) alle einer ähnlichen Meinung ^^

      Liebe Grüße,
      Marion

      Gefällt mir

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