Jane Austens Geheimnis

Infos zum Buch

von  Charlie Lovett
Originaltitel First Impressions
Erschienen 18. Juli 2016
Ebook 345 Seiten
Verlag Goldmann
ISBN 978-3-641-17719-5
Preis 8,99 € (Ebook) / 10 € (Taschenbuch)

Inhalt

Sophie Collingwood liebt Bücher, vor allem die von Jane Austen. Ihrer Leidenschaft kann sie auch beruflich nachgehen: als Angestellte in einem Londoner Antiquariat. Dort versucht sie für ihre Kunden noch die obskursten Werke aufzutreiben – wie beispielsweise „Ein kleines Buch allegorischer Geschichten“. Für diese Sammlung erbaulicher Erzählungen aus dem Jahr 1796 gibt es gleich zwei Interessenten. Was Sophie nicht ahnt: Das schmale Bändchen birgt den Schlüssel zu einem Geheimnis um Jane Austens Meisterwerk “Stolz und Vorurteil”. Und plötzlich wird aus der Suche nach einem vergessenen Buch ein höchst gefährliches Abenteuer … Ein bezaubernder Roman um alte Bücher, junge Liebe und den Charme von Jane Austen!
Bild- und Textquelle: mtb

Cover

Abgesehen von der Farbgestalltung finde ich das Cover eigentlich echt toll. Es passt ziemlich gut zu der Geschichte und hat mich persönlich auch sehr angesprochen. Trotz meiner Abneigung gegen rosa, bin ich wirklich begeistert.

Meine Meinung

 

Genau wie Sophie, bin ich auch ein großer Fan von Jane Austen. Als sie für einen Kunden ein ganz besonderes Buch suchen muss, gerät sie immer weiter in einen Strudel aus Ereignissen, der erschreckend abenteuerlich war und wesentlich aufregender, als ich es persönlich erwartet hatte. Sie jagt Schatten und Geheimnissen hinterher, die nicht immer unbedingt gesund für sie sind. Doch zu viel möchte ich auch noch nicht verraten.

Sophie war für mich eine wirklich sympathische Figur, in die ich mich sehr gut hineinversetzten konnte und die mich wirklich angesprochen hat. Neben ihrem Beruf, der mich ja so schon total begeistert hat, mochte ich sie vom menschlichen sehr gerne. Sie hätte meiner Meinung nach perfekt in ein Buch von Jane Austen gepasst.

Neben Sophie lernt man dann auch tatsächlich Jane Austen in 1796 kennen. Zu dieser Zeit lernt sie Richard Mansfield kennen. Über einen regen Briefwechsel lernt man viel darüber, wie ihre Werke entstanden sind und welchen Inspirationen sie gefolgt ist. Gerade diesen Teil der Geschichte mochte ich sehr gerne.

Der Schreibstil der Autorin war manchmal sehr klischeehaft und hin und wieder hätte man das bestimmt etwas einfallsreicher lösen können, alles in allem hat mich das aber noch gar nicht so gestört. Eher die stegtig steigende und meiner Meinung nach etwas übertriebene Dramatik zum Ende, hat mich etwas genervt und aus dem Takt gebracht. Auch wenn ich das Ende stellenweise etwas übertrieben fand, hat mir das Buch ganz gut gefallen. Es kommte mich auf jeden Fall unterhalten und hat mein Bedürfnis nach Büchern um, von und mit Jane Austen etwas gestillt. Es hat mir nicht ganz so gut gefallen, wie zum Beispiel „Im Hause Longbourn“ von Jo Baker, in dem es um ein Dienstmädchen aus Stolz & Vorurteile geht.

Von mir gibt es drei von fünf Monstern für eine wirklich solide Geschichte mit einem Ende, das mich leider nicht so überzeugen konnte. Vielleicht geht es euch da etwas anders und ihr könnt darüber hinwegsehen. Eine Leseempfehlung kann ich ohne schlechtem Gewissen aussprechen, weil mich das Buch ja wirklich gut unterhalten hat.

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