Queens of Geek

Infos zum Buch

von Jen Wilde
Originaltitel Queens of Geek
Erschienen 14. März 2017
Taschenbuch 262 Seiten
Verlag Swoon Reads
ISBN 978-1-250-11139-5
Preis 6,89 € (Ebook) / 9,49 € (Taschenbuch)

Inhalt

Three friends, two love stories, one convention: this fun, feminist love letter to geek culture is all about fandom, friendship, and finding the courage to be yourself.

Charlie likes to stand out. She’s a vlogger and actress promoting her first movie at SupaCon, and this is her chance to show fans she’s over her public breakup with co-star Reese Ryan. When internet-famous cool-girl actress Alyssa Huntington arrives as a surprise guest, it seems Charlie’s long-time crush on her isn’t as one-sided as she thought.

Taylor likes to blend in. Her brain is wired differently, making her fear change. And there’s one thing in her life she knows will never change: her friendship with her best guy friend Jamie—no matter how much she may secretly want it to. But when she hears about a fan contest for her favorite fandom, she starts to rethink her rules on playing it safe.

Queens of Geek by Jen Wilde, chosen by readers like you for Macmillan’s young adult imprint Swoon Reads, is an empowering novel for anyone who has ever felt that fandom is family.
Bild- und Textquelle: Swoon Reads

Cover

Alle die mich kennen, wissen, dass Pink so überhaupt nicht meine Farbe ist und trotzdem musste ich dieses Buch als Taschenbuch haben, weil ich das Cover einfach irgendwie total cool fand. Es hat mich einfach sehr positiv angesprochen.

Meine Meinung

Was für eine tolle und faszinierende Geschichte! Mit hohen Erwartungen bin ich an dieses Buch gegangen und ich wurde absolut nicht enttäuscht!
Charlie ist eine „berühmte“ Vloggerin mit eingen hunderttausend, wenn nicht sogar Millionen Fans, die ihre Videos verfolgen und sie begeistert im Internet feiern.

Taylor ist ruhig, möchte nicht auffallen und liebt es, sich in ihrer geekigen Welt zu verlieren. Dort fühlt sie sich auch am wohlsten und sichersten. Sie ist anders und das weiß sie, auch wenn sie selbst es nicht als positiv „anders“ auffasst.

Jamie ist Taylors und Charlies bester Freund. Die drei bilden ein interessantes Gespann und das Band der Freundschaft wurde mit den Jahren immer stärker.

Obwohl die Geschichte ausschließlich aus der Sicht von Charlie und Taylor erzählt wird, fand ich, dass gerade auch Jamie ein toller und wichtiger Charakter für die zwei Mädchen ist. Für Beide ist er so etwas wie ein Fels in der Brandung, etwas sehr beständiges und wichtiges. Gemeinsam sind die drei nach Amerika auf eine Convention gefahren, um dort eine aufregende Zeit zu verbringen. Charlie, die bereits in einer australischen Serie mitgespielt hat, muss zu verschiedenen Fan-Events, während Jamie und Taylor die Convention unsicher machen. Für alle drei ist es ein wahrgewordener Traum.

Sie stellen sich verschiedenen Ängsten und müssen Probleme überwinden, die vermutlich die meisten Teenager und jungen Erwachsenen sehr gut nachvollziehen können. Das Gefühl, welches man in diesem Alter konstant hat, wird hier gut vermittelt und ich war wirklich überrascht, wie sehr ich mich wiedergefunden habe.
Gleichzeitig kommt auch diese Aufregung auf, die ich immer auf einer Buchmesse verspüre und ich konnte sehr gut nachvollziehen, wie es den Dreien erging. Die Spannung und die freudige Eregung hat die Autorin wunderbar rüber gebracht. Für mich definitiv ein gutes Buch, nachdem ich die Messe dieses Jahr ausfallen lassen musste.

Einzig hätte ich mir etwas mehr Zeit mit den Charakteren gewünscht. Mit 262 Seiten ist das Buch doch recht dünn. Insgesamt war die Geschichte rund und abgeschlossen, doch ich bin davon überzeugt, man hätte noch viel mehr rausholen können und das ganze Vermutlich noch weiter in die Länge ziehen. Ich bin mir selbst noch nicht ganz sicher, ob es nun etwas gutes ist, dass die Autorin sich auf das wesentliche beschränkt hat, oder ob ich mir noch mehr drumherum gewünscht hätte.

Ganz besonders den LGTBQ+ „Ansatz“ fand ich ausgesprochen erfrischend. Ich finde man solte es wirklich sehr positiv hervorheben, dass die Autorin keine Angst hat, eine der Hautfiguren Bisexuell zu machen. Sie geht völlig offen mit dem Thema um und spricht Probleme an, denen sich Gleichgesinnte ebenfalls oft gegenüber sehen. Ich selbst konnte mich in vielem wieder entdecken. Meiner Meinung nach sollte es viel mehr solcher Bücher geben!

Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr authentisch und äußerst ansprechend. In präzisen Sätzen konnte sie die Gefühle und die Gedankenwellt der Figuren vermitteln und so ein klares Bild schaffen. Als Leserin hatte ich immer das Gefühl, wirklich dabei zus ein, statt nur von außen zuzusehen. Ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen und auch in einem Rutsch. Da das Buch nicht wirklich lange ist, kann man es auch mal schnell zwischen durch lesen.
Von mir bekommt „Queens of Geek“ vier von fünf möglichen Monstern und eine klare Leseempfehlung! Sollte das Buch jemals auf Deutsch erscheinen, hat niemand mehr eine Ausrede, es nicht zu lesen!

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