Play On

Infos zum Buch

von Samantha Young
Originaltitel Play On
Erschienen 12. September 2017
Ebook 426 Seiten
Verlag –
ISBN 978-1-974-26214-4
Preis 4,25 € (Ebook) / 12,83 € (Taschenbuch)

Inhalt

Nora O’Brien chased a dream from Indiana to Scotland, so sure it was the right thing to do. Three years later she was left in her adopted country with nothing to her name but guilt and regret.

Until Aidan Lennox entered her life.

Older, worldlier, a music producer and composer, the sexy Scot should never have made sense for Nora. But somehow in each other they found the light they were looking for, the laughter and the passion—the strength to play on despite their past losses.

But when life dealt Aidan another unlucky hand, instead of reaching for her he disappeared. The agonizing loss of him inspired something within Nora. It fired her spirit— the anger and hurt pushing her forward to take control and reach for her dreams.

Finally pursuing a career on stage while she put herself through college, everything is how Nora wants it. She’s avoiding heartbreak and concentrating on her goals.

Sounds easy but it’s not. Because Aidan is back. And for some reason he hates Nora.

He’s determined to be at war with her.

And she has absolutely no idea why.
Bild- und Textquelle: Goodreads

Cover

Ein etwas geheimnisvolles Cover, dass eigentlich sehr gut zum Buch passt, sehr romantisch und verspielt. Obwohl ich es mir jetzt nicht unbedingt ins Regal stellen würde, finde ich es hübsch.

Meine Meinung

Was habe ich auf dieses Buch hingefiebert! Ich bin ein absoluter Fan von Samantha Young und habe beinahe alle ihre Bücher gelesen und geliebt. Nachdem die Dublin Street – Reihe mehr oder weniger beendet wurde, freue ich mich wahnsinnig auf diese Reihe.

Nora ist eine tolle Figur. Sie ist gefangen in einer Welt, die viel zu klein ist und es gelingt ihr auszubrechen. Doch ihr Leben hält noch viele Überraschungen für sie bereit und nicht alle sind positiv. Als Leserin fand ich es durchaus spannend, Noras Weg zu verfolgen, auch wenn ich ihre Entscheidungen nicht immer unbedingt gut und nachvollziehbar fand.

Als männliche Hauptfigur gibt es schließlich noch Aidan. Auf ihn habe ich mich wirklich gefreut. Er ist einer dieser sympatischen Alpha-Männern, die doch einen sehr, sehr weichen Kern haben. Ihn mochte ich irgendwie sogar viel lieber, als Nora. Besonders gut hat mir auch der doch etwas größere Altersunterschied zwischen den beiden gefallen. Ein klein bisschen hat es mich an Braden und Joss erinnert, aber nur ein ganz kleines bisschen.

Was die restliche Geschichte betrifft, muss ich ehrlich gestehen, dass ich es etwas schwierig fand, einen guten Einstieg in die Handlung zu finden. Die Zeitsprünge fand ich etwas schwierig und obwohl ich mir bei Dublin Street manchmal gewünscht habe, Joss Vergangenheit wäre anders erzählt worde, war es mir hier einfach viel zu viel. Ohne jetzt großartig Spoilern zu wollen, fand ich es einfach sehr unnötig, da ich keine Verbindung zu den Figuren gefunden habe und die Dramatik an mich quasi verschwendet war. Die Emotionen von Nora konnte ich gerade am Anfang nicht nachvollziehen und fand es einfach zu viel. Obwohl ich den Mittelteil super schön fand und auch das Ende gut war, konnte mich der Anfang einfach nicht überzeugen und auch nicht die gewohnte Begeisterung hervorgerufen.

Das Buch hatte für mich einfach zu viele Längen, als dass es mich so sehr fesseln konnte, wie die vorherigen Werke der Autorin. An ihrem Schreibstil lag es nicht, denn den fand ich nach wie vor noch sehr angenehm. Allerdings gab es an diesem Buch eine unverhältnismäßige Häufung des schottischen Dialekts. Hat die Autorin in der Dublin Street – Reihe nur darauf hingewiesen, wird er in Play On völlig ausgeschreiben und meine Güte hat mich das genervt. Mir ist es wirklich schwer gefallen, die Dialoge zu verfolgen. Zu Beginn fand ich es noch süß, aber es wurde einfach immer schlimmer und ich habe mich stellenweise echt schwer getan alles zuverstehen und in ein verständliches Englisch zu übersetzen.

Das Buch hat mir gefallen, keine Frage, doch so ganz überzeugen und begeister wie die anderen konnte es mich nicht. Es war ein etwas schwächerer Reihenauftakt bei dem ich mir noch nicht so sicher bin, ob ich den zweiten Teil wirklich lesen möchte, aber vermutlich werde ich trotzdem nicht widerstehen können.

Play On erhält von mir drei von fünf Monstern. Es geht deutlich besser, aber irgendwie hat die Autorin mich doch wieder in ihre Welt gezogen und mir dort ein paar schöne Stunden beschert. Ein eindeutige Leseempfehlung kann ich für das Buch nicht geben. Um einen Einstieg in die Bücher der Autorin zu finden, empfehle ich die Dublin Street – Reihe.

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