A Clash of Kings

Infos zum Buch

A Song of Ice and Fire #2
von George R. R. Martin
Originaltitel A Clash of Kings
Erschienen 1999
Ebook 1040 Seiten
Verlag Bantam
ISBN 978-3-453-27017-6
Preis 5,49 € (Ebook) / 6,99 € (Taschenbuch)

Inhalt

A comet the color of blood and flame cuts across the sky. And from the ancient citadel of Dragonstone to the forbidding shores of Winterfell, chaos reigns. Six factions struggle for control of a divided land and the Iron Throne of the Seven Kingdoms, preparing to stake their claims through tempest, turmoil, and war. It is a tale in which brother plots against brother and the dead rise to walk in the night. Here a princess masquerades as an orphan boy; a knight of the mind prepares a poison for a treacherous sorceress; and wild men descend from the Mountains of the Moon to ravage the countryside. Against a backdrop of incest and fratricide, alchemy and murder, victory may go to the men and women possessed of the coldest steel . . . and the coldest hearts. For when kings clash, the whole land trembles.
Bild- und Textquelle: Random House


Meine Meinung
Auf geht es in eine zweite Runde Game of Thrones. Viele Fragen sich bestimmt, warum liest sie das überhaupt weiter, wenn sie den ersten Teil schon so gehasst hat? Gute Frage, ich hab auch keine Antwort für euch. Allerdings kann ich euch vorab schon verraten, dass ich hier das Ende ganz okay fand und auch den Anfang vom nächsten Band, aber dazu später mehr.

Mein persönliches Highlight in diesem Buch war Arya. Ihre Handlung fand ich extrem spannend und es gefällt mir sehr gut, wie sie sich eigentlich immer zu helfen weiß. Sie ist eine wahnsinnig starke Kämpfernatur und obwohl sie eine Frau bzw. ein Mädchen ist, schafft es der Autor sie glaubhaft und nicht ganz so verdreht wie Dany darzustellen. Gemeinsam mit Arya werden wir mitten in den Krieg hineingezogen und sie muss einiges durchmachen, bis sie schließlich in Harrenhal landet. Ich fand es etwas schade, das man über ihren Weg nicht mehr erfahren hat. Tatsächlich war dies einer der wenigen Handlungsstränge, die mich begeistert und gefesselt haben.
Besonders auch Jaqen H’ghar fand ich toll. Nicht zuletzt weil er in der Serie von einem deutschen Schauspieler verkörpert wurde. Auch wenn man im zweiten Buch noch nichts über die Magie erfährt, die er wirkt, hoffe ihc, dass sich das in Aryas Handlungsstrang noch ändert.

Kaum zu glauben, aber auch Tyrion hat es wieder auf meine Liste der positiven Dinge geschafft. Obwohl ich ständig sage, dass ich ihn eigentlich nicht mag, landet er doch wieder hier. Ich finde es sollte honoriert werden, wie viel Mühe er sich als Hand des Königs gibt. Wie sehr er versucht alles richtig zu machen um seine Familie, allen voran den König und seine Schwester, vor dem nahenden Krieg zu beschützen. Nicht nur Robb Stark ist als König im Norden eine Bedrohung für die Lannister, sondern auch Stannis, der Königsmund (ich finde diese Übersetzung grauenhaft) uaf den Leib rückt. Tyrion mag durchtrieben und hinterlistig sein, aber er ist vor allem intelligent und die einzige Figur, die in diesem Buch zu lesen scheint, was schon ein großer Pluspunkt ist. Sein Verhältnis zu Shae hat mich tatsächlich etwas berührt und ihn mir noch näher gebracht.

Doch leider ist meine Liste damit schon wieder erschöpft. Das liegt zum einen tatsächlich daran, dass ich dieses Buch vor circa einem Jahr gelesen habe, aber auch daran, dass einfach unglaublich wenig hängen geblieben ist. Ich kann mich stellenweise an gar nichts erinnern. Nicht sehr gut für den Autor. Lange schien es mir so, als wäre hier auch recht wenig Handlung vorhanden. Der Autor verliert sich wie bereits im vorherigen Buch in unnötigen und sinnlosen Beschreibungen und Aufzählungen von Namen, die man danach nie wieder braucht. Sein Schreibstil ist einfach überhaupt nichts für mich und ich muss ehrlich sagen, die Übersetzung ins Deutsche finde ich noch schlimmer. Wer hat sich bitte dazu entschieden, die Eigennamen zu übersetzen und dann auch noch in solchen Unsinn? King’s Landing als Königsmund oder Casterly Rock als Casterlystein? Es ist zum Haare raufen. Vielleicht mag es für den einen oder anderen nicht so schlimm sein, aber ich finde, so etwas geht überhaupt nicht.

Auch die ganzen unnötigen Kapitel über Daenerys wie sie durch die Wüste zieht und ihre Drachenfüttert, während ihr Volk verhungert fand ich eher schlecht als recht. Ihr Handlungsverlauf hat mich insgesamt auch am meisten Enttäuscht. Da gibt es schon so tolle Geschöpfte und ein junges Mädchen, das voll von Rachegelüsten ist und was tut sie? Durch die Gegend ziehen und jammern, dass sie keine Schiffe hat. Es gibt so viel Potential in ihrem Handlungsstrang, das einfach verschenkt und ignoriert wurde.

Absolut enttäuscht war ich auch von Cersei die für mich in diesem Buch absolut den Biss verloren hat. Waren ihre Pläne im vorherigen Band noch enorm groß und kaum zu erreichen, hat sie doch umso verbissener dafür gekämpft. Doch jetzt ist sie einfach nur noch Königsmutter, die gerne mehr zu sagen hätte. Nun hingegen scheint sie noch mehr in dieser Mutterrolle gefangen zu sein. Sie hat kaum Verbündete un dihr Sohn hört nicht mehr wirklich auf das was sie sagt. Die Kontrolle entgleitet ihr zusehends.

Was bleibt am Ende von diesem Buch? Meiner Meinung nach nicht so viel, wie ich mir gewünscht hätte. Nachdem mir gesagt wurde, dass der erste Band eigentlich nur die Vorgeschichte ist, sind meine Erwartungen auf etwas mehr Aktion deutlich gestiegen. Doch gerade die erste Hälfte des Buches hat mich schwer enttäuscht. es hat sich lange gezogen und ich war so froh, als im letzten viertel danmn endlich etwas passiert ist. Trotzdem finde ich, dass ist viel zu lang. Die Bücher brauchen ewig bis sie sich entwickelt haben und der Plot richtig anfängt. Es ist, als müssten sie sich erst auf drei- bis vierhundert Seiten warmlaufen, ehe es los geht.
Die Charaktere sind eigentlich gleich geblieben. Bei nur ganz wenigen gab es eine Entwicklung und im Vergleich zu anderen Geschichten war diese Minimal. Meine Hoffnungen auf etwas Action wurden ziemlich enttäuscht und ich frage mich einmal mehr, warum es so vielen Menschen so sehr gefällt.

Von mir erhält A Clash of Kings zwei Monster. Es ist nicht ganz so schlimm, wie der erste Teil, aber überzeugt hat es mich auf keinen Fall.

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