Die Zitronenschwestern

Infos zum Buch

von Valentina Cebeni
Originaltitel La ricetta segreta per un sogno
Erschienen 17. März 2017
Ebook 447 Seiten
Verlag Penguin
ISBN 978-3-328-10040-9
Preis 7,99 € (Ebook) / 10,00 € (Taschenbuch)

Inhalt

Elettras früheste Kindheitserinnerung ist der Duft von Anisbrötchen. Ihre Mutter war eine begnadete Bäckerin, deren Köstlichkeiten direkt den Weg zum Herzen der Menschen fanden. Doch seit sie schwer erkrankt ist, steuert die Bäckerei der Familie auf den Bankrott zu. Und Elettra ist ganz auf sich allein gestellt, denn sie erfuhr nie, wer ihr Vater ist. Als sie von einer kleinen Insel im Mittelmeer hört, auf der ihre Mutter die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht haben soll, reist sie kurz entschlossen dorthin. Inmitten von Zitronenhainen stößt sie auf ein verlassenes Kloster, das eine alte Liebe verbirgt – und vielleicht das große Glück.
Bild- und Textquelle: Penguin

Cover

In dieses Cover habe ich mich sowas von verliebt. Es ist quasi das Bild, das den Sommer einfängt. Ich kann die Zitronen auf meiner Zunge schmecken und habe förmlich die salzige Meeresluft in der Nase.

Meine Meinung

Elettra ist eigentlich Journalistin, doch seit der Erkrankung ihrer Mutter leitet sie deren Bäckerei. Völlig verzweifelt macht sie sich schließlich auf den Weg nach Italien, um dort herauszufinden, was ihre Mutter erlebt hat. Sie stößt auf eine starke Ablehnung und Verschwiegenheit der Bewohner. Nur in dem alten Kloster wird sie Willkommen geheißen, doch auch dort scheint nicht alles normal zu sein.

Nun ja, das Buch lässt mich persönlich etwas verstört zurück. Der Stil der Autorin ist sehr gewöhnungsbedürftig, genau wie die Geschichte. Fangen wir mit den seltsamen Bräuchen der Insel an. Diese ist zweigeteilt. Auf der einen Hälfte leben die „normalen Menschen“, auf der anderen Witwen und die Bewohner des Klosters. Soweit ich das verstanden und noch in Erinnerung habe, wird mit diesen Menschen nicht mehr gesprochen und sie tragen nur noch schwarz. Da bei einem großen Unwetter vor einigen Jahren, viele Männer umgekommen sind, gibt es verhältnismäßig viele Witwen auf der kleinen Insel.

Elettra macht sich zwischen all der Ablehnung auf die Suche nach der Geschichte ihrer Mutter. Diese ist mehr oder weniger tragisch und ich muss ehrlich sagen, das ich die meiste Zeit von diesem Buch mehr verwirrt war, als das es mir irgendetwas erklärt hätte oder verständlich machen konnte. Selbst am Ende bin ich immer noch verwirrt und Zweifle daran, dass ich es richtig verstanden habe.
Obwohl durchaus viel passiert und die Geschichte großes Potential besitzt, bin ich nicht überzeugt davon. Es konnte mich einfach nicht erreichen. Der Stil der Autorin ist manchmal sehr steif und nicht immer so angenehm zu lesen. Ich habe mich schwer damit getan.
Die kleine Liebesgeschichte, die es in diesem Buch auch gibt, ist ebenso etwas seltsam. Manchmal frage ich mich, ob es die überhaupt gebraucht hätte, oder ob man sie nicht vielleicht etwas weiter in den Fokus hätte rücken sollen.

Mich hat das Buch mit sehr gemischten Gefühlen zurück gelassen und ich muss auch sagen, dass ich nicht das Bedürfnis verspüre, es ein weiteres Mal zu lesen. Ich bin eher froh, dass ich es geschafft habe, damit fertig zu werden. Daher vergebe ich schweren Herzens zwei Monster von fünf. Mich konnte das Buch nicht überzeugen und ich habe mich sehr schwer damit getan. Das Cover und der Klapptext klangen allerdings sehr vielversprechend.

Vielen Dank an Penguin für das Rezensionsexemplar!

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