Zimtzucker

zimtzuckerInfos zum Buch

von Hannah Kaiser
Originaltitel Zimtzucker
Erschienen 26. November 2014
Ebook 272 Seite
Verlag Selfpublishing
ISBN 978-3-736-86178-7
Preis 3,49 € (Ebook)

Inhalt

Nach dem Verlust ihres Jobs flüchtet Sarah Wellington zu ihrer Familie nach Midway, um dieser in einer schweren Zeit zur Seite zu stehen. Doch schon am Flughafen begegnet sie einem attraktiven Unbekannten, der ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf geht. Bis sie ihn unversehens wiedertrifft – was für jede Menge Chaos sorgt. Denn offenbar hat Eric McLeod sehr viel mehr mit ihrer Familie zu tun, als ihr lieb sein kann …
Quelle: goodreads.com

Cover

Das Cover finde ich ganz süß. Warum genau Schuhe ausgewählt wurden, verstehe ich nicht ganz. Irgendwas mit Zimt wäre naheliegender gewesen. Die Farben finde ich allerdings ganz Hübsch, was besonderes ist es damit allerdings leider nicht.

Meine Meinung

Nachdem sie ihren Job verloren hat, reist Sarah in ihre Heimatstadt um ihrem Vater und ihrer Halbschwester dort in einer sehr schweren Zeit bei zu stehen. Eine äußerst nette Geste, das muss man ihr lassen. Trotz all der Nettigkeit und dem Liebsein fand ich Sarah als Hauptfigur sehr anstrengend. Sie ist quasi das reiche und verwöhnte Töchterchen, das tun und lassen kann, was es möchte, weil immer genug Geld da ist. Es hat mich persönlich einfach nur genervt, dass diese Tatsache ständig wieder erwähnt wurde. Mit ihr wurde ich das ganze Buch über nicht wirklich warm.

Eric McLeod ist der geheimnisvolle Unbekannte, den Sarah auf dem Flughafen trifft und der ihr alles andere als wohlgesonnen ist. Er benimmt sich wie ein Vollidiot und ein Chauvi, das ich darüber nicht einmal mehr lachen konnte. Von der ersten Seite an fand ich ihn extrem unsympatisch und seine Wandlung zum super tollen Familienvater und Freund war in meinen Augen mehr als nur Unrealistisch. Etwas mehr Tiefe hätte den Charaktern bestimmt nicht geschadet.

Etwas mehr Handlung wäre auch ganz nett gewesen, denn mir kam es so vor, als gäbe es in dem Buch nicht wirklich welche. Die Geschichte konnte mich überhaupt nicht mitreisen und begeistern, eher hat sie mich dazu gebracht, die Augen zu verdrehen.
Der Schreibstil der Autorin war in meinen Augen noch nicht ganz abgerundet. Ich fand es etwas schwierig zu lesen, weil oft Formulierungen verwendet wurden, die einfach unglaublich verdreht waren und am Ende nicht mehr gepasst hatten. Abgesehen davon, wenn selbst ich einen Satz zwei oder dreimal lesen muss, dann ist es schon sehr offensichtlich.

Prinzipiell finde ich die Idee hinter dem Buch ganz schön, nur die Umsetzung ist der Autorin nicht gelungen. Alles in allem lässt sich das Buch nicht so schön lesen und auch die Geschichte fesselt mich als Leserin nicht unbedingt. Ich war froh, dass es nicht so lang war und ich mir Sarahs Gedankengänge und den meist etwas abrupbten und nicht immer logischen Sicht wechsel nicht mehr länger lesen musste. Mich konnte das Buch überhaupt nicht überzeugen, daher vergebe ich ein Monster und kann es euch auch nicht weiter empfehlen.

Monster_1v5

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