Selection

selectionInfos zum Buch

Selection #1
von Kiera Cass
Originaltitel Selection
Erschienen 11. Februar 2013
Taschenbuch 368 Seiten
Verlag Sauerländer Verlag
ISBN 978-3-411-81125-0
Preis 9,99 € (Ebook) / 9,99 € (Taschenbuch)

Inhalt

Die Chance ihres Lebens?
35 perfekte Mädchen – und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien.
Doch zu welchem Preis? Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst des Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt?
Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe?

Quelle: Goodreads

Cover

Das Cover gefällt mir wirklich. Ich habe definitiv eine sehr mädchenhafte Schwäche für dieses Kleid entwickelt. Man könnte es fast als etwas „neues“ bezeichnen. Mir gefällt es auf jeden Fall ziemlich gut.

Meine Meinung

America ist eines von fünfunddreißig Mädchen, die zu einem Casting ausgewählt wurden, bei dem der zukünftige Prinz seine neue Ehefrau finden soll. Das ganze Buch handelt ausschließlich von dem Casting und den Zickerein der Mädchen.

Ganz im Ernst. Ich hab mich gefühlt wie mitten in einer Folge von Germany’s Next Topmodel. Ich weiß gar nicht wo ich bei diesem Buch anfangen soll, aber ich glaube ich nehme mir zu erst die Figuren vor.
America Singer, zeichen ihres Namens ist sie natürlich auch eine hervorragende Sängerin. Hauptsächlich zeichnet sie sich aber durch ihr unmögliches Verhalten aus. Sie ist so selbstherrlich, selbstverliebt und selbstgerecht. Ihre Art ist mir dermaßen unsympathisch, dass ich mich ernsthaft gefragt habe, warum ich das Buch beim ersten Mal lesen mochte… Es gab keinen Moment in diesem Buch, in der ganzen Reihe(!), in dem ich America mochte, oder gar nur nett fand. Die meisten Zeit geht sie mir wahnsinnig auf die Nerven. Ihr ganzes Verhalten hat mich die meisten Zeit nur noch angewidert. Sie hält sich praktisch ständig eine zweite Option offen und verarscht die beiden Typen ihrer Dreiecksbeziehung von hinten bis vorne. Sie denkt, sie wäre sonst wie wichtig, dabei ist sie nur eine von vielen, die mit den Wimpern klimpert und dem Hintern wackelt, um die Aufmerksamkeit eines Prinzen zu erlangen…

Der Prinz ist zugegebenerweise (zumindest in diesem Band) noch nicht so schlimm wie America, aber er ist auf dem besten Weg dort hin. Völlig rückgratslos ist er seinen Eltern, deren Beratern und den Mädchen ausgeliefert und taumelt von einer Verabredung in die nächste, ohne wirklich Substanz zu besitzen. Bei ihm hatte ich das Gefühl er wäre nur dazu da, um nett zu winken. Er kriegt es einfach nicht hin, zu sagen was er will und sei es nur im Privaten zwischen America und ihm. Furchtbar!

Dann hätten wir da noch Aspen. Bei ihm hatte ich den ganzen Band lang die Hoffnung, dass noch was aus ihm wird, das er mehr Backstory bekommt oder das er endlich mal etwas tut, außer zu Jammern, er könne ja America nicht ernähren und überhaupt… Die Hoffnung habe ich mittlerweile aufgegeben.

Das ganze System mit den Kasten und vor allem auch die Welt werden extrem stiefmütterlich von der Autorin behandelt. Das Konzept und die Idee dahinter, gerade auch mit den beiden unabhängigen Rebellengruppen, ist wirklich interessant und man kann so viel daraus machen, doch die Autorin nutzt diese Kulisse nur, um ihre Castingshow voranzutreiben. Es wird praktisch nichts erklärt, nur das aller nötigste. Die Hintergründe, die geliefert werden, sind so hauchdünn, dass ich nur noch lachen konnte. China soll in Amerika einmarschieren wegen Geld? Also wirklich, da geht mehr! Die Rebellen sind nur Mittel zum Zweck um unsere hübschen Auserwählten etwas aufzumischen, aber einen wirklichen Zweck und Sinn haben sie nicht. Es ist so Schade, das hier eine wirklich tolle Idee für so einen Mist verkommt. Die Autorin macht einfach nichts daraus. Die Welt bleibt inhalts- und farblos, während die Charaktere sich alle in ihren Spiegeln anstarren und bewundern, wie toll sie doch sind. Warum erzählt die Autorin nicht mehr über die Welt die sie geschaffen hat?

Das Buch besitz auch keinen wirklichen Plott, zumindest keinen, der vier Folgebände rechtfertigt. Ich weiß nicht, was die Autorin und der Verlag sich dabei gedacht haben. Ich habe schon so viele Bücher gelesen, die um Welten besser sind und nicht die Hälfte der Anerkennung erhalten! Ehrlich gesagt kann ich auch überhaupt nicht mehr nachvollziehen, warum ich das Buch zu beginn mochte. Es erscheint mir so unausgereift und hätte noch sehr viel Zeit gebraucht und vor allem noch ein paar Ideen…
Ich kann diesem Buch nur ein Monster geben, weil ich mich einfach immer noch so darüber aufregen könnte!
Monster_1v5

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