[Film] Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Kinostart: 17. November 2016
Dauer: ca. 133 Minuten

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Besetzung

Regie: David Yates
Drehbuch: J. K. Rowling

Newt Scamander – Eddie Redmayne
Porpentina Goldstein – Katherine Waterston
Jacob Kowalski – Dan Fogler
Queenie Goldstein – Alison Sudol
Percival Graves – Colin Farrell
Credence – Ezra Miller
Mary Lou Barebone – Samantha Morton
Seraphina Picquery – Carmen Ejogo

uvm.

Trailer

(c) Warner Bros. UK

Inhalt

In New York wird die magische Welt 1phantastische-tierwesen-und-wo-sie-zu-finden-sind-teaser926 von einer unbekannten Macht bedroht, die die Gemeinschaft der Zauberer an fanatische No-Majs (Amerikanisch für Muggels) verraten will. Von all diesen Spannungen ahnt der exzentrische und hochbegabte britische Zauberer Newt Scamander (Eddie Redmayne) noch nichts, denn der hat gerade erst eine weltweite Forschungsreise abgeschlossen, mit der er die Vielfalt magischer Wesen erforschen will. Einige von ihnen trägt er sogar in seinem Koffer mit sich herum. Doch als der ahnungslose Jacob Kowalski (Dan Fogler) versehentlich einige der Geschöpfe freilässt, droht eine Katastrophe. Bei ihrem Versuch sie wieder einzufangen, treffen Newt und Jacob auf Tina Goldstein (Katherine Waterston), die ihnen unter die Arme greift. Doch ihre Unternehmungen werden durch Percival Graves (Colin Farrell) erschwert, dem Direktor für magische Sicherheit im MACUSA (Magischer Kongress der USA). Der hat es nämlich auf Newt und Tina abgesehen…

Mit dieser Verfilmung der Entstehung des fiktiven Lehrbuchs „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ wird Joanne K. Rowlings „Harry Potter“-Universum erweitert.

Meine Meinung

Endlich! Ich kann gar nicht sagen, wie lange und sehnsüchtig ich auf diesen Film gewartet habe. Das war ja praktisch Folter, was wir ertragen mussten! Jetzt ist er aber endlich auch in den deutschen Kinos und läuft dort hoffentlich noch sehr lange.

In Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind geht es um Newt, der nach Amerika kommt um eines seiner Wesen dort frei zu lassen. Allerdings hätte er sich keinen schlechteren Zeitpunkt dafür aussuchen können, denn in New York geht es gerade drunter und drüber. Ein magisches Wesen versetzt die Muggel, oder No-Maj, wie die Amerikaner sie nenne, in Angst und Schrecken. Es zerstört ganze Häuserreihen und reist Straßen auf. Als Newts Koffer dann mit dem von Jacob Kowalski vertauscht wird und dieser ihn öffnet, ist die Katastrophe vorprogrammiert. Newt muss sich nun zusammen mit seinen neuen Freunden daran machen, seine Tierwesen wieder einzufangen, um zu beweisen, das nicht sie es sind, die die Verwüstung anrichten.

Ich muss ganz ehrlich sagen, in meinen Augen ist die Atmosphäre des Filmes das Beste daran. Sobald die Filmmusik anfängt zu spielen und der Titel eingeblendet wird, hat man das Gefühl, nach Hause zukommen. Stilistisch ist der Film in meinen Augen ein kleines Meisterwerk. Die Figuren sind alle so herrlich authentisch gekleidet und verhalten sich auch dementsprechend. Man fühlt sich tatsächlich, als wäre man mitten in den 20igern in New York. Es ist unglaublich faszinierend, wie realistisch der Film ist.

niffler-fantastic-beastsMir persönlich hat auch die Animation der verschiedenen Tierwesen sehr gut gefallen und ich kann es kaum erwarten, noch weitere zu sehen. Allen voran der kleine Niffler, der den Plott eröffnet, in dem er davon läuft und praktisch im Alleingang eine Bank beraubt. Ich glaube, um diese Niedlichkeit zu beschreiben, reichen  meine Worte nicht aus. J.K. Rowling hat sich mit dem Tierwesen selbst übertroffen.

Ich persönlich fand es etwas schade, das die Tierwesen im Verlauf des Filmes deutlich in den Hintergrund gerückt sind. Mich hätte es auch wahnsinnig intressiert, wie Newt es geschafft hat, sie beim ersten Mal zu fangen. Die Jagd nach dem zerstörerischen Wesen ist durchaus spannend, aber ich hatte etwas anderes erwartet. Das macht den Film nicht schlechter, aber ich würde mich freuen, wenn die Tierwesen in den folgenden vier Teilen eine größere Rollen spielen würden.

Wenn ich ehrlich bin, muss ich auch gestehen, dass ich den Film stellenweise sehr gruselig fand. In Amerika wurde er deswegen auch höher eingestuft, in Deutschland hingegen ist er FSK 6 und das finde ich etwas zu niedrig. Als ich den Film am Wochenende das erste Mal gesehen habe, saß ein kleiner Junge neben mir, der sich die Augen zugehalten hat, weil er das Geschehen so gruselig fand. Wenn ich sein alter schätzen müsste würde ich sagen vielleicht acht Jahre. Ich würde glatt behaupten, der Film ist eigentlich mehr für die Generation gemacht, die mit Harry Potter aufgewachsen ist, denn diese Generation ist jetzt nämlich erwachsen. In meinen Augen ist der Film definitiv kein Kinderfilm, daher sollte man etwas aufpassen. Eltern können am Besten abschätzen, ob ihre Kinder mit dem Film umgehen können oder nicht.

Nichtsdestotrotz hat mich der Film auch beim zweiten Mal noch völlig begeistert. Mir ist tatsächlich bisher nur ein kleiner Fehler aufgefallen, aber das hat mich eher zum Grinsen gebracht. Ich liebe Newt, ich liebe Tina, Jacob und Queenie und kann es kaum erwarten, mehr über sie zu erfahren. Die Atmosphäre in dem Film ist einfach so toll. Ich wünschte, ich könnte direkt hinein hüpfen um für immer mit den vier zu leben. Ich freue mich wahnsinnig auf den nächsten Teil und kann 2018 kaum erwarten. Das es fünf volle Monster gibt, war glaube ich von Anfang an klar.

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