[Film] The Light Between Oceans

Kinostart: 08.09.16
Dauer: ca. 134 Minuten

 the_light_between_oceans_poster

Besetzung

Regie: Deek Cianfrance
Drehbuch: Derek Cianfrance

Tom Sherbourne – Michael Fassbender
Isabel Sherbourne – Alica Vikander
Hannah Roennfeldt – Rachel Weisz
Septimus Potts – Bryan Brown
Ralph Addicott – Jack Thompson
Gwen Potts – Emily Barclay
Vernon Knuckey – Anthony Hayes
Lucy Grace (Erwachsen) – Caren Pistorius
Frank Roennfeldt – Leon Ford

Trailer

(c) KinoCheck

Inhalt

Westaustralien, der Erste Weltkrieg ist gerade vorbei: Ex-Soldat Tom Sherbourne (Michael Fassbender) ist nun Leuchtturmwärter auf dem abgelegenen Eiland Janus Rock. Er will allein bleiben – bis er Isabel Graysmark (Alicia Vikander) trifft. Sie ist ebenfalls vom Krieg gezeichnet, hat zwei Brüder verloren. Schnell lernen Tom und Isabel sich kennen und lieben, wenig später heiraten sie und bald wird Isabel schwanger. Der Kinderwunsch aber erfüllt sich erst auf ungewöhnlichem Wege: Nach einer Fehlgeburt in tiefer Trauer, finden Tom und Isabel ein Boot mit einem toten Mann und einem schreienden Baby am Ufer. Das Paar beschließt, das kleine Mädchen aufzuziehen, als wäre es das eigene Kind. Dann, eines Tages, treffen Tom und Isabel eine Frau, die angeblich die leibliche Mutter des Kindes ist: Hannah Roennfeldt (Rachel Weisz)…

Meine Meinung

Bei diesem Film hat mich der Titel hauptsächlich angesprochen. Auch die Schauspieler sind für mich äußerst hochkarätig.

The Light Between Oceans spielt im Westen Australiens, hauptsächlich auf einer kleinen Insel mit einem Leuchtturm. Dorthin zieht es Tom Sherbourne, der dort Leuchtturmwächter wird. Er hat den ersten Weltkrieg überlebt und möchte nun in der Abgeschiedenheit von Janus Rock wieder zu sich selbst finden und die Einsamkeit genießen. Als er Isabel kennenlernt, fühlt er sich sofort zu sich hingezogen. Obwohl sie ihn mit freuden heiraten möchte, verwehrt er ihr diesen Wunsch und kehrt alleine auf seine Insel zurück. Es dauert eine ganze Weile und die beiden schreiben sich viele Briefe, ehe Tom einwilligt, sie zu heiraten.

Isabel wünscht sich nichts sehnlicher als ein Kind zu bekommen, doch dieser Wunsch bleibt ihr verwehrt. Als die beiden schließlich ein Boot auf ihre Insel zu treiben sehen, in dem sich ein toter Mann und ein schreiendes Baby befinden, kann sie nicht an sich halten. Sie fleht Tom an, ihr das Kind zu lassen und es nicht zu melden. Obwohl es gegen all seine Grundsätze und Anweisungen widerspricht, tut er ihr diesen Gefallen. Bereits an diesem Punkt hatte ich jegliches Mitgefühl für Isabel verloren. Sie mag schwere Depressionen auf grund der Fehlgeburt haben, aber ihren Mann so zu manipulieren finde ich absolut nicht in Ordnung. Außerdem sie hier noch eingefügt, das zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als die erste Stunde des Filmes vorbei war.

Isabel und Tom ziehen das kleine Mädchen als groß. Irgendwann findet Tom heraus, das die Mutter der Kleinen noch lebt und zwar in der Stadt, aus der auch Isabel kommt. Er schickt ihr einen Brief, der sie wieder hoffen lässt.
Als schließlich herauskommt, dass Tom und Isabel nicht die leiblichen Eltern von Lucy sind, beginnt das eigentliche Drama erst so richtig.

Ich weiß gar nicht so genau wo ich eigentlich anfangen soll. Der Film hat mich nicht überzeugt, obwohl ich absolut ohne Erwartungen im Kino war. Tom war mir noch sympathisch und ich konnte seine Handlungen zum größten Teil nachvollziehen, aber Isabel mochte ich persönlich überhaupt nicht. In meinen Augen war sie ein ziemliches Miststück. Andererseits glaube ich auch nicht, dass ise unbedingt etwas dafür kann, ich vermute eher, dass sie an schweren Depressionen litt und deshalb so gehandelt hat, doch für mich wurde das aus dem Film nicht unbedingt ersichtlich. Die Schauspieler haben ihre Rollen sehr gut verkörpert und auch glaubhaft gespielt.

Dann kam noch hinzu, dass der Film wirklich sehr lang war und sich auch extrem gezogen hat. Er ist nur so vor sich hingeplätschert und eigentlich ist nicht wirklich viel passiert. Erst zum Ende hin wurde es dann spannend und es gab etwas Action. Ich bin mir auch sicher, dass der Film dem Buch nicht gerecht wird. Leider habe ich es nicht gelesen und werde es wohl auch nicht mehr. Die vielen Zeitsprünge haben für mich den Film kaputt gemacht. Ich konnte dadurch keine Verbindung zu den Figuren aufbauen und habe mich ihnen nicht sonderlich nahe gefühlt. Das Problem ist auch, dass diese Zeitsprünge im Buch funktionieren, doch in einem Film finde ich persönlich das nicht so prickelnd. Das reist mich immer aus der Handlung heraus.

Ich bin mit sehr gemischten Gefühlen aus dem Kino gekommen und bin mir auch jetzt noch uneinig. Eigentlich hat mir der Film nicht wirklich gefallen, aber ganz so schlecht fand ich ihn dann auch wieder nicht. Trotzdem kann ich nur zwei von fünf Monstern vergeben, denn er hat mich nicht überzeugt und auch nicht abgeholt.

Monster_2v5

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s