Von Wegen Unzertrennlich

Infos zum Buch18964-Crane-Von wegen unzertrennlich.indd

von Caprice Crane
Originaltitel Family Affair
Erschienen 2011
Ebook 384 Seiten
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-18964-9
Preis 8,99 € (Ebook) / 8,99 € (Taschenbuch)

Inhalt

Layla Brennan, benannt nach dem Eric-Clapton-Song, hat ihren Highschool-Schwarm Brett Foster geheiratet – you’ve got me on my knees, Layla – und mit ihm die große, herzliche und liebenswerte Familie, die sie sich immer gewünscht hat, seit ihre Mutter gestorben und ihr Vater abgehauen ist. Ihre Schwiegereltern sind einfach nur klasse, mit Bretts Bruder kann man über alles reden, und mit seiner Schwester macht sie sich als Haustierfotografin selbstständig. Laylas Leben ist ein schönes buntes Album, doch plötzlich – what will you do when you get lonely? – will Brett sich scheiden lassen. Sie ist verletzt, weil er sie allein lässt, aber vor allem stinksauer, dass sie nun auch seine tolle Verwandtschaft verlieren wird. Layla beschließt, um ihr Familienglück zu kämpfen, gegen ihren Mann: Please don’t say we’ll never find a way …

Cover

Ein ziemlich nichtssagendes und auch nicht besonders schönes Cover. Das ist bestimmt kein Grund dieses Buch zu kaufen. Es passt auch nicht unbedingt zur Geschichte …

Meine Meinung

Brett Forster will sich von Layla scheiden lassen. So weit so gut, doch eigentlich gibt es dafür keinen Grund, außer das er der Meinung ist, sie würde ihm zu wenig Aufmerksamkeit widmen und wäre mehr seine Schwester, als seine Ehefrau. Letzteres kann ich ja sogar noch irgendwie nachvollziehen. Jetzt ist es allerdings so, dass Layla keine Familie hat. Ihre Mutter ist gestorben und ihr Vater verschwunden, deshalb hat sie Bretts Familie praktisch adoptiert.

Nachdem das mit der Scheidung raus ist, beginnt ein Kleinkrieg darum, wer jetzt die Familie bekommt und bei aller Liebe zu lustigen Frauenromanen, aber das ist der größte Schwachsinn, den ich in letzter Zeit gelesen habe. Layla will tatsächlich gerichtlich bestimmen, das Bretts Familie ihr „gehört“. Die Beiden kämpfen darum, als wäre es ein Kind. Das fand ich so dermaßen unpassend und schwachsinnig. Es hat ja niemand von ihr verlangt, das sie nie wieder etwas mit der Familie unternimmt, aber etwas weniger würde ihr wirklich nicht schaden.

Statt ein Machtwort zu sprechen, spielt die Familie das ganze einfach nur mit. Diesen Umstand habe ich bis jetzt noch nicht wirklich verdaut. Das alles ist so unsäglich unrealistisch. Ich hätte das Buch einfach weglegen sollen, aber ich fand den Klapptext gelungen und der war es auch, der ich dazu gebracht hat, dieses Buch zu kaufen. Mittlerweile bereue ich es nur noch, da ich mich in keine der Figuren hinein versetzten konnte. Sie waren mir beinahe alle furchtbar unsympathisch und auch der Schreibstil der Autorin hat mir überhaupt nicht zugesagt. Die Idee, immer wieder die Sichtweise zu wechseln fand ich klasse, aber leider sehr schlecht umgesetzt.

Alles in allem war dieses Buch für mich ein totaler Reinfall und ich bin wirklich enttäuscht, das es mir so gar nicht gefallen hat. Daher vergebe ich ein Monster von insgesamt fünf möglichen.

Monster_1v5

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