Die Scheidungspapiere

Infos zum Buch

Die Scheidungspapiere von Susan Rieger

Die Scheidungspapiere von Susan Rieger

von Susan Rieger
Originaltitel The Divorce Papers
Erschienen 14. September 2015
Paperback 512 Seite
Verlag Goldman
ISBN 978-3-442-48259-7
Preis 9,99 € (Ebook) / 12,99 € (Taschenbuch)

Inhalt

Die 29-jährige Anwältin Sophie ist eigentlich auf Strafrecht spezialisiert. Doch eines Tages bittet sie ihr Chef, bei einem ganz anderen Termin einzuspringen: Die Tochter eines wichtigen Mandanten, Mia Durkheim, möchte sich beraten lassen, nachdem ihr Mann völlig überraschend die Scheidung eingereicht hat. Nach dem Gespräch ist Mia so von Sophie hingerissen, dass sie unbedingt von ihr vertreten werden möchte – trotz Sophies Warnungen. Aber schließlich ist es auch Mias erste Scheidung … Und so stürzen sich die beiden Frauen gemeinsam in einen Rosenkrieg, der am Ende auch Sophies Leben gehörig auf den Kopf stellt.

Cover

Sehr pink! Die Frau, welche den Papierstaple trägt, soll mit Sicherheit Sophie darstellen. Ich finde das Cover sehr gut gewählt und auch irgendwie total witzig. Es passt gut zu dem Roman und lässt unglaublich viel Spielraum für mich und meine Fantasie.

Meine Meinung

Sophie hat noch nie in ihrem Leben einen Zivilprozess geführt und jetzt soll sie gleich die Scheidung einer wichtigen Mandantin übernehmen? Sie ist nicht sonderlich begeistert von dieser Idee, ihr Vorgesetzter lässt sich jedoch davon nicht abbringen. Er findet es erfrischend, wie anders sie die Dinge sieht und auch angeht. Hin und wieder ist es ein Vorteil, manchmal auch ein Nachteil, dass sie bisher nur Mörder und andere Straftäter vertreten hat.

Sophie macht auf mich einen sehr guten Eindruck. Dadurch, dass sie eigentlich gar nicht beschrieben wurde, konnte ich meiner Fantasie freien lauf lassen und ich habe es geliebt. Während dem Lesen habe ich in meinem Kopf selbst die Geschichte neben her geschrieben. Auch die anderen Figuren wirken in ihren Briefen und den Aktennotzien so lebendig und echt, dass es ein leichtes wahr, mein Kopfkino anzuwerfen.
Mia ist die Mandantin, die Sophie vertreten soll und es ist fantastisch zu sehen, wie sie sich weiter entwickelt und beginnt ihr Leben noch einmal völlig neu in die Hand zu nehmen.

Auch David, Sophies Chef, macht einen durchaus sympathischen Eindruck. Durch ihn erhält man einige Einblicke hinter die Kulissen, die man bei einer anderen Art das Buch zu schreiben, nicht bekommen hätte.

In vielen Rezensionen habe ich bisher gelesen, dass sie das Buch wegen der Gesetzestexte nicht mochten. Ich kann verstehen, wenn diese Teile jemanden gelangtweilt haben, war bei mir ähnlich. Es ist jedoch immer der wichtigste Teil markiert, daher musste man die nicht ganz lesen. Ich glaube sie waren zum Teil einfach nur drin, der Vollständigkeit halber. Auch kann es sein, dass die Schreiben und Auflistungen bezüglich der Vermögenswerte nicht so spannend waren, doch das kann man ja überfliegen. Ich finde, hätte das gefehlt, wäre dem Buch die Glaubhaftigkeit verloren gegangen. Deshalb bin ich ganz froh, das es ist wie es ist.

Mich hat es begeistert und ich habe es am Wochenende in einem Rutsch durch gelesen und wollte gar nicht mehr damit aufhören. Ich vergebe vier von fünf möglichen Monstern für eine Geschichte die etwas ganz besonderes ist und die mich sehr gut unterhalten hat.

Monster_4v5

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