The First Avenger: Civil War

Kinostart: 28. April 2016
Dauer: ca. 148 Minuten

Civil War

Besetzung

Regie: Anthony Russo, Joe Russo
Drehbuch: Christopher Markus, Stephen McFeely

Captain America/Steve Rogers – Chris Evans
Iron Man/Tony Stark – Robert Downey Jr.
Black Widow/Natasha Romanoff – Scarlett Johansson
The Winter Soldier/Bucky Barnes – Sebastian Stan
Falcon/Sam Wilson – Anthony Mackie
War Machine/James Rhodes – Don Cheadle
Hawkeye/Clint Barton – Jeremy Renner
Black Panther/T’Challa – Chadwick Boseman
Vision – Paul Bettany
Scarlet Witch/Wanda Maximoff – Elizabeth Olsen
Ant-Man/Scott Lang – Paul Rudd
Sharon Carter – Emily VanCamp
Crossbones/Brock Rumlow – Frank Grillo
Spider-Man/Peter Parker – Tom Holland (II)
Everett K. Ross – Martin Freemann
Zemo – Daniel Brühl

Trailer

Inhalt

Nach all der Zerstörung, die mit der Abwehr globaler Bedrohungen durch die Avengers einhergegangen ist, ist die US-Regierung der Meinung, dass es eine stärkere Kontrolle der Superhelden braucht. Man beschließt daher eine Instanz zu schaffen, die dafür Sorge tragen soll, dass die Helden nur noch auf Anweisung aktiv werden und Bericht erstatten. „Iron Man“ Tony Stark (Robert Downey Jr.) unterstützt den Plan. Er hat nach der gescheiterten Schöpfung des feindseligen Super-Roboters Ultron aus erster Hand erfahren müssen, was passieren kann, wenn man auf eigene Faust handelt. Doch Steve Rogers alias Captain America (Chris Evans) weiß nur zu gut, wie eine solch mächtige Organisation missbraucht werden kann. Er stellt sich gegen das Vorhaben, sodass es zur Auseinandersetzung mit seinem Kollegen kommt.
Quelle: filmstarts.de

Meine Meinung

Captian America ist mit absoluter Sicherheit nicht mein Lieblingsheld und er wird es wohl auch nie werden. Da dieser Film jedoch eher einen Avengers Teil 2.5 darstellt, habe ich ihn mir doch angesehen. Zeitlich habe ich es leider nicht mehr geschafft mir den zweiten Captain America Film anzuschauen, daher kann es durchaus sein, dass ich nicht unbedingt alle Zusammenhänge verstanden habe.

Immer wieder kommt es während einem Einsatz der Avengers zu Zerstörung und Verwüstung. Beinahe jedes Mal werden Menschen schwer verletzt, wenn nicht sogar getötet. Einerseits werden die Helden gefeiert, andererseits verteufelt. Die Mitglieder der Avengers werden auf unterschiedliche Art und Weiße mit den Opfern und deren Hinterbliebenen konfrontiert und so zum Teil eingeschüchtert. Die Regierungen wollen den Einsatz der Avengers kontrollieren und wollen zu diesem Zweck eine Art Obrigkeit gründen, welche die Helden in den Kampf schickt, sollte es angemessen sein. Es gibt ein Dokument, dass genau erklärt, was sie dürfen und was nicht. während Tony Stark dies für eine gute Sache hält, ist Captain America entschieden dagegen. Es kommt zu einer Trennung und Aufteilung in zwei Lager, die sich beinahe erbarmungslos bekriegen. Während Captain America Hilfe einer FBI-Agentin erhält und auch Black Widow sich hin und wieder zu seinen Gunsten gegen Iron Man und die anderen wendet, versucht eben dieser, den Captain dazu zu bewegen, seine Unterschrift unter das Dokument zu setzten.

Der Film ist sehr Action geladen. Es gibt viele Explosionen, tatsächlich einige Tote, aber auch neue Superhelden. Für mich war unteranderem Ant-Man neu, da ich diesen Film nicht gesehen habe, auch Black Panther und der neue Spider Man haben ihren Auftritt. Einen herrlich gerissenen und beinahe kalten Bösewicht gibt Daniel Brühl ab. Das hätte ich, ehrlich gesagt, niemals erwartet. Er schafft es erstaunlich gut, authentisch rüber zu kommen und die Antipathie des Publikums zu entfachen.

Je länger ich über den Film nachdenke, desto unentschlossener werde ich, ob er mir nun gefallen hat oder nicht. Ungefähr bei der Hälfte des Filmes gab es eine Szene, bei der ich nur die Augen verdrehen konnte. Captain America befindet sich gerade mehr oder weniger auf der Flucht, während besagte FBI-Agentin Sharon Carter, im Folgenden von mir nur noch Blondie genannt, ihm hilft. Sie stehen unter eine Brücken und dann küssen sie sich tatsächlich … Ja, ich war absolut entsetzt und ehrlich gesagt hat es mir ein wenig den Film verdorben, denn danach kommt Blondie praktisch nicht mehr vor. Nachdem ich das gesehen hatte, konnte ich den Film leider nicht mehr ganz ernst nehmen.

Was ihn für mich wiederrum etwas besser gemacht hat, waren die neuen Helden. Gerade Spider Man fand ich persönlich genial. Über ihn habe ich mich kringelig gelacht, auch Ant-Man war der Wahnsinn. Die beiden sind so jugendlich aufgeregt. Sie plappern die ganze Zeit während dem Kämpfen und ich habe mich echt gefragt, ob die nie aus der Puste kommen. Es war schon extrem lustig. Black Panther war für mich selbst eine große Überraschung, aber er ist mir durchaus sympathisch geworden.

Bereits zu Beginn des Filmes war ich voll und ganz auf der Seite von Iron Man, was durchaus viel mit meiner Abneigung gegenüber dem Captain zu tun hat, und das hat sich auch während der gesamten Spieldauer nicht geändert. Als man mir gesagt hatte, der Film würde fast zweieinhalb Stunden dauern, war ich kurz davor aufzustehen und wieder zu gehen. Actionfilme sollten meiner Meinung nach nicht so lang sein, denn irgendwie ist es ja doch immer nur geknalle. Civil War ist jedoch sehr kurzweilig. Ehe ich mich versah, waren wir im Endkampf und der Abspann lief (kleiner Tipp: Bleibt sitzten, da kommt noch was). Ich muss zugeben, den abschließenden und wirklich letzten Endkampf von Captain America und Iron Man fand ich etwas … brutal? Er hat mich eher an eine Schulhofprügelei erinnert, als an den Kampf zweier/dreier erwachsener Männer. Zu viel möchte ich jetzt nicht mehr verraten.

Ich kann euch empfehlen, schaut euch den Film an. Für Fans dieser Filme ist er auf jeden Fall ein Muss. Diejenigen, die sonst nichts damit am Hut haben, sollten sich vielleicht vorher den einen oder anderen Film ansehen, damit man versteht, wovon gerade gesprochen wird. Ich hatte das Glück, mit Zysi Scar im Kino zu sein, der mir hin und wieder erklären konnte, was gerade passierte und warum. Er hat seine Rezension zu Civil War bereits auf seinem Blog veröffentlicht.

Spannend fand ich auch, das große Teile des Filmes in Berlin, Leipzig und auch Wien gedreht wurden. Das ging völlig an mir vorbei, hat mich während des Filmes aber absolut begeistert.
Wie man bestimmt auch aus der gesamten Rezension heraushören kann, so schlecht wie ich befürchtet hatte, war der Film auf keinen Fall. Ich war gut unterhalten, es war sehr kurzweilig und hat unglaublich viel Spaß gemacht. Mein Urteil über Captain America hat sich nicht verändert, wird es wohl auch nicht mehr, trotzdem fand ich den Film sehr gut. Daher vergebe ich auch gerne vier von fünf möglichen Monstern.

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Ein Gedanke zu “The First Avenger: Civil War

  1. Pingback: Rezension: Captain America: Civil War – Zysi Scars

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