Pharos

Infos zum Buch

Pharos. Die Unwandelbaren
Die Unwandelbaren #1
von Laura Labas

Erschienen 17. September 2014
Paperback 434 Seite
Selfpublishing
ISBN 978-1-502-41080-1
Preis 3,49 € (Ebook) / 12,99 € (Taschenbuch)

Inhalt

›Also existierten wir gemeinsam in ihrem Körper und begannen ganz langsam und dann immer schneller durch den weißen Wald zu laufen. Mit einem Mal war mein Menschsein von mir abgefallen.‹

Reyna ist eine Pharos, eine Unwandelbare. Sie kann ihre Seele in die Körper von Tieren wandern lassen und in ihnen die Welt neu entdecken. Doch sie hat keine Ahnung, was sie ist und ob noch andere ihrer Art existieren. Zumindest solange nicht, bis die Caelum in Walcott Hill auftaucht; eine Gruppe von Pharos, die plötzlich Interesse an ihrer besten Freundin hat. Als ob das noch nicht verwirrend genug wäre, findet Reyna die sterblichen Überreste ihrer Schuldirektorin und muss sich die Fragen stellen, ob es eine Verbindung zwischen diesem Tod und der Welt der Unwandelbaren gibt und welche Rolle die Caelum darin spielt.

Cover

Ich steh total auf dieses Cover. Mir gefällt der Kontrast unglaublich gut. Omega passt perfekt zu der Geschichte und ich finde es richtig schön, dass die beiden Pfeile in der Mitte des Symbols im Buch immer wieder auftauchen. Sie trennen Szenen voneinander und das sieht ziemlich cool aus. Ehrlich gesagt ist mir das zwar gerade eben erst aufgefallen, aber es hat meine Meinung zu dem Cover nur verbessert!

Meine Meinung

Reyna ist unsere wunderbare Hauptfigur. Sie lebt bei ihren Großeltern weil ihre Mutter nach Italien ausgewandert ist um dort zu arbeiten. Zusammen mit ihrem besten Freund Glen und ihrer besten Freundin Felicity übersteht sie den Alltag in ihrer Heimatstadt. Reyna ist etwas Besonderes, denn sie kann ihre Seele aus ihrem Körper heraus wandern lassen und sie mit der Seele eines Tieres verbinden, sie gehört zu den Pharos. Zusammen mit ihrer besten Freundin gerät sie irgendwie in die Fokus einer Gruppe der Pharos. Reyna hat mir total gefallen. Sie ist nicht so irrational in ihren Entscheidungen und definitiv nicht unfehlbar. Aus der Ich-Perspektive wird ihre Geschichte erzählt und ich fand es sehr angenehm. Reyna versucht immer ihr Bestes zu geben, um sowohl Glen, als auch Feliz eine gute Freundin zu sein. Die Beiden können sich nämlich absolut nicht ausstehen.

Dann sind da noch die Caelum und ihr Anführer Cadan. Zu Beginn habe ich ihn mir irgendwie wesentlich (!!!) älter vorgestellt, als er tatsächlich ist. Im Laufe der Geschichte habe ich ihn vor meinem geistigen Auge bestimmt um 20 Jahre jünger gemacht … Entweder habe ich die Beschreibung überlesen, oder es wurde nicht ganz so deutlich, das er gar nicht so alt ist. Trotzdem mag ich ihn. Er ist beschützerisch und versucht Feliz zu helfen, trotzdem hat er immer ein Auge auf Reyna. Obwohl ich mir lange unsicher war, bin ich doch zu dem Schluss gekommen, dass ich ihn total mag. Er steht für etwas ein, hat feste Grund- und Glaubenssätze, die er nicht so schnell über Bord wirft. Ich finde es toll, wenn Figuren in Geschichten zu ihren Grundsätze und Überzeugungen stehen und diese dann auch nicht bei der erst besten sich bietenden Gelegenheit einfach brechen oder wegwerfen, dass tut doch niemand! Die Entwicklung zwischen den beiden fand ich toll und ich hoffe, es geht so weiter!

Es gibt in dem Buch noch eine weitere Figur, die es mir angetan hat und das ist Glen, Reynas bester Freund. Obwohl er bis zum Schluss unter Tatverdacht stand und sich vielleicht nicht immer, wie der perfekte beste Freund verhalten hat, bin ich ihm doch in gewisser Weise verfallen und kann sehr gut verstehen, warum Reyna seine beste Freundin geblieben ist. Er hat ihr Schlimmes angetan und ihr dadurch doch ein großes Geschenk gemacht. Er bemüht sich so sehr und schafft es doch nicht, so zu sein, wie sie ihn verdient hätte. Glen hat es in der kleinen Stadt nicht einfach, seine Vergangenheit macht ihn zum Außenseiter, dabei kann er nicht einmal etwas dafür. Bis zum Schluss konnte ich nicht glauben, das Glen etwas mit den Morden zu tun hat.

Die Geschichte ist eine fantastische Mischung aus einem Krimi und Fantasy. Das hätte ich so ehrlich gesagt überhaupt nicht erwartet! Gerade deswegen bin ich aber auch so begeistert von diesem Buch. Im Vordergrund steht nicht die Beziehung der Hauptfiguren, sondern tatsächlich, was passiert ist, nämlich die Morde an verschiedenen Menschen. Feliz und Reyna lernen vieles über die Pharos und doch ist es nicht genug um sich und die, die sie Lieben wirklich zu beschützen. Ryenas Welt bricht in sich zusammen und sie schafft es aus den Trümern wieder einen Platz zu erschaffen, an dem sie sein kann.

Die Autorin hat mich mit ihrer Idee und der genialen Umsetzung total in den Bann gezogen. Der Beginn der Geschichte war etwas schwierig, doch schnell war ich gefesselt und wollte das Buch überhaupt nicht mehr weglegen! Am Liebsten würde ich mich jetzt sofort auf die verbleibenden vier Teile der Reihe stürzen, um zu erfahren, wie die Geschichte endet und welche unvorhergesehenen Wendungen die Autorin noch für mich vorbereitet hat. Davon gibt es nämlich absolut viele. Bis zum Schluss bin ich nicht darauf gekommen, wer es denn jetzt war, wer die Schlüsselfigur hinter allem war. Ungefähr eine Seite, bevor es dann herauskam, hat es Klick gemacht!

Mit ihrer klaren und deutlichen Sprache schaffte es Laura Labas, dem Leser ein herrliches Bild zu zeichnen, das in keinster Weise irgendwie verklärt oder überromantisiert ist. Nirgendwo sieht man rosa Herzchen und Blumen. Ich finde es toll, dass Liebesgeschichte zweitrangig ist und doch so süß beschrieben und so zart in die Geschichte eingeflochten wird. Sie ist nicht aufdringlich, sondern einfach nur schön.

Mich hat dieses Buch überzeugt und begeistert! Die nächsten Teile werde ich auf jeden Fall lesen! Fünf Monster sind für dieses Buch mehr als gerechtfertigt!Monster_5v5

 

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Ein Gedanke zu “Pharos

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