Amber to Ashes – Ungebändigt

Infos zum BuchAmber to Ashes

Torn Hearts #1
von Gail McHugh
Erschienen 09. Juni 2015
Taschenbuch 416 Seite
Verlag PIPER
ISBN 978-3-492-30594-5
Preis 11,99 € (Ebook) / 12,99 € (Taschenbuch)

Inhalt

Als Amber an ihrem ersten Tag am College den charmanten Brock Cunningham kennenlernt, kann sie bald an nichts anderes mehr denken als an ihn. Zumindest bis sie Ryder Ashcroft trifft, einen tätowierten Bad Boy, der bei ihr zunächst einen starken Fluchtreflex auslöst – dann aber mit einem Kuss ein Stück ihrer Seele stiehlt. Brock und Ryder sind wie Feuer und Eis, Tag und Nacht, doch Amber sehnt sich nach beiden gleichermaßen. Brock ist ihre Obsession, Ryder ihr brennendes Verlangen …

Cover

Mit dem Cover dieses Buches kann ich mich so gar nicht anfreunden. Es gefällt mir überhaupt nicht. Ich finde weder die Personen darauf ansprechend noch deren Pose. Wegen dem Cover hätte ich es mir auf keinen Fall gekauft. Sehr schade! Es entspricht allen Erwartungen, die man an ein Buch aus diesem Genre hat.

Meine Meinung

Amber ist eine so stereotypische Figur für dieses Genre, dass es mir beinahe körperliche Schmerzen bereitet hat, je mehr ich über sie gelesen habe. Abgesehen davon, dass sie mir wahnsinnig auf den Keks gegangen ist, konnte ich sie so überhaupt nicht verstehen. Sie ist extrem oberflächlich und unsäglich herablassend (von dem Rassismus will ich gar nicht anfangen!!!). Selten war mir eine weibliche Hauptfigur so unsympathisch wie Amber. Sie hat kein bisschen mein Herz berührt und die meiste Zeit habe ich mich gefragt, was sie denn gerade tut und warum sie das tut. Ich habe das ganze Buch darauf gehofft, dass es noch zu irgendeinem Punkt kommt, an dem ich sie verstehen kann. Leider kamen wir dazu nicht, stattdessen gab es eine Menge Sex und Gespräche und Handlungen, die ich absolut nicht nachvollziehen konnte und wenn ich ehrlich bin, habe ich das an einem gewissen Punkt auch gar nicht mehr gewollt.

Abgesehen von Amber hätten wir da noch Brock Cunningham. Ihn lernt Amber zu Beginn des Semsters kenn und natürlich ist er suuuuuper heiß (hier bitte ungläubiges Husten einfügen) und sowieso total toll, sexy und anbetungswürdig. Brock war mir fast genau so unsympathisch wie Amber, eigentlich war es sogar noch schlimmer, denn ihn hab ich teilweise richtig gehasst, weil er einfach so unsäglich dumm ist. Fragt mich nicht wie, aber selbst der Bösewicht in einer Geschichte, ist mir selten so unsympathisch wie Brock und der gehört zu den „Guten“. Seine Handlungen und Entscheidungen sind zum Teil noch weniger nachvollziehbar, als die von Amber. Er begiebt sich, seinen besten Freund und auch Amber in Gefahr, nur wegen des Nervenkitzels. Eigentlich hat Brock es auch nicht nötig während dem Studium zu arbeiten, da seine Eltern sehr wohlhabend sind, trotzdem tut er es auf die eine oder andere Weiße, darüber möchte ich jetzt aber nicht mehr schreiben, sonst spoilere ich am Schluss noch.

Die letzte nennenswerte Figur ist Ryder Ashcroft, der Amber mit einem Kuss ein Stück ihrer Seele gestohlen hat. An dieser Stelle war ich nur noch eine Winzigkeit davon entfernt, dieses Buch abzubrechen. Abgehalten hat mich der Hauch von Sympathie, den ich Ryder entgegengebracht hat. Natürlich wird auch er nur auf sein Aussehen reduziert (darüber will ich jetzt nicht einmal etwas negatives sagen), aber die Tatsache, dass Amber sich NUR aufgrund seines Aussehens in ihn verliebt ist schon sehr bitter. Bereits beim dritten Treffen ist Amber alles, woran Ryder denken kann und natürlich ist sie anders als die anderen Mädchen (Nicht!) und etwas ganz besonderes (Nicht!). Er fällt sich absolut idiotisch, sowohl Brock gegenüber als auch bei Amber und die Sympathie war schnell dahin.

Ich weiß ehrlich nicht, was Autoren sich bei solchen Geschichten denken. Viele werden sich bestimmt auch fragen, warum hat sie das Buch denn dann fertig gelesen, wenn es ihr so wenig gefallen hat? Die Antwort ist ganz einfach: Es war wie ein Unfall, man konnte einfach nicht wegsehen. Es gab so viele, die dieses Buch wirklich gelobt haben und ich kann einfach nicht verstehen warum. Mir blieb die Faszination völlig verborgen. Allerdings bedauere ich es nicht wirklich, denn es gab nichts, was mir an diesem Buch gefallen hat und ich bereue es sehr, Geld dafür ausgegeben zu haben.

Dieses Buch ist etwas für Menschen, die Geschichten mit total verworrenen, verdrehte Dreiecksbeziehungen mögen. Das Ständige hin und her zwischen den Dreien hat mich schier wahnsinnig gemacht und ich war sehr froh, als ich das Buch beendet hatte. Mir hat es absolut nicht zu gesagt und ich glaube, dass ich von dieser Autorin kein Buch mehr lesen werde…

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