Summer Breeze 2015 – Kurz und schmerzlos!

Summer Breeze 2015
Jetzt ist es schon wieder eine Woche her, dass ich auf dem Summer Breeze 2015 angekommen bin. Arbeitsbedingt konnte ich dieses Jahr leider nur Freitag und Samstag da sein. Irgendwie hat das auch meine ganze Planung vernichtet. Normalerweise habe ich wenigstens den Hauch einer Ahnung, was für Bands spielen … dieses Jahr NICHT! Insgesamt habe ich auch nur 4 oder 5 Bands gesehen, was ich aber überhaupt nicht bedauere. Ich habe eine tolle Zeit mit Freunden verbracht, die ich nur einmal im Jahr sehe. Außerdem habe ich es geschafft sowohl alte Freunde, als auch Festivalbekannte zu treffen und das in nur zwei Tagen. Ich bin wirklich stolz auf mich. Zu den Bands, die ich gesehen habe, will ich gar nicht viel sagen, weil es dieses Jahr wirklich wenig war, daher dieses Jahr nur ein kurzer „Tagebucheintrag“:

Freitag bin ich völlig verschwitz und beinahe „etwas“ gestresst (ich war sehr gestresst) angekommen. Die armen Leute am Tages-Tickets-Stand haben mich wahrscheinlich für völlig verrückt gehalten, weil ich irgendwie total neben der Spur war… Naja…. ich bin trotzdem aufs Gelände gekommen. Bis zum unteren Eingang und zu den reservierten Flächen habe ich noch gefunden, nur leider hatte meine Gruppe dieses Jahr irgendwie keinen wirklich markanten Punkt, den man festmachen konnte, also stand ich da und wusste nicht wohin. Dank eines überraschend guten Handynetzes, konnte ich dieses Problem aber schnell lösen. Ich wurde abgeholt und zum Zelt gebracht. Da hab ich erst einmal alles von mir geworfen und mir mein erstes Glas Barcardi-Sprite eingeschenkt. Es war unglaublich toll alle wieder zu sehen, nach dem ich leider nicht mit nach Wacken konnte (Arbeit …) hab ich mich riesig gefreut. Wir saßen bis zum Abend zusammen, haben uns viel unterhalten und richtig viel Spaß gehabt. Irgendwann war ich dann auch bei Powerwolf, von denen ich aber nicht wirklich viel mitbekommen habe. Wenn ich ehrlich bin, war ich froh, Freitagnacht im Bett aka Schlafsack und Zelt zu liegen.

Samstag war ich dann recht früh wach und habe darauf gewartet, meinen kleinen Bruder abholen zu können. Dieser hatte es sich in den Kopf gesetzt bei Nightwish in der ersten Reihe zu stehen und verbrachte so die meiste Zeit des Tages vor der Bühne (Es war sein erstes Festival.). An dieser Stele möchte ich mich auch einmal selbst als tolle, große Schwester loben, denn ich hab ihn und einen seiner Kumpel mit Essen und Trinken versorgt. Allerdings wird das nicht zur Gewohnheit, das sei hier gleich festgehalten!

Am Samstag hab ich mir folgende Bands angeschaut (das ist der Moment, in dem ich zum ersten Mal mein Programmheft aufschlage.. ich bin wirklich ein lausiger Festivalbesucher …): Kataklysm, Knorkator, Paradise Lost & Nightwish.

Da ich mich mit Kataklysm nicht wirklich anfreunden konnte und ich von Knorkator nur die letzten 3 Lieder gehört habe, werde ich dazu nichts schreiben, weil ich einfach nichts sagen kann *seufz*

Paradise Lost fand ich ganz in Ordnung. Allerdings haben sie mich jetzt auch nicht vom Hocker gehauen. Bei Gelegenheit werde ich sie mir aber definitiv noch einmal ansehen.

Nightwish…. ja… Darauf habe ich mich richtig gefreut und sie waren auch der Grund, warum ich überhaupt aufs Festival gegangen bin…. sonst hätte ich mir das vielleicht ganz gespart dieses Jahr. Ich bin ein großer Fan von Floor Jansen. Meiner Meinung nach passt sie toll zu Nightwish und ihre Stimme ist super, aber irgendwie fand ich ihre Show ziemlich nichtssagend. Man konnte Floor kaum hören und irgendwie fand ich die Auswahl der Lieder nicht so toll. Da ich kein eingefleischter Fan bin (ich mag nur ein paar der alten Alben), kannte ich die meisten Lieder nicht. Die neuen Sachen fand ich ziemlich Popig und nicht wirklich mehr schön. Wäre es nur ein Nightwish Konzert gewesen, ich wäre sehr enttäuscht und würde es bereuen Geld dafür ausgegeben zu haben. Das finde ich immer noch sehr schade.

Alles in allem war es trotzdem ein sehr schönes Festival. Zum Schluss hat es Sonntag dann noch ziemlich stark geregnet, was mehr nervig als wirklich schlimm war.

Eines kann ich mit Gewissheit sagen: Ich freu mich auf nächstes Jahr!

Summer Breeze 2016

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