Nacht ohne Namen

Nacht ohne Namen

von Jenny-Mai Nuyen

Erschienen 1. März 2015
Hardcover 448 Seiten
Verlag Deutscher Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-423-76109-3
Preis 16,95 € (Hardcover) / 14,99 € (E-Book)

Inhalt

Manche Menschen sind füreinander bestimmt. So wie Nicki und Canon. Sie haben ihre eigene Welt. U-Bahnfahren in der morgengrauen Großstadt. Verstehen sich fast ohne Worte. Und doch wissen sie nicht viel voneinander. Ihre wahren Namen zum Beispiel kennen sie nicht. Und als Canon verschwindet, kommt Nicki einem noch viel größeren Geheimnis in seinem Leben auf die Spur. Denn sie teilt Canon mit einem Dämon – einem Dämon, der in üblen Schwierigkeiten steckt …

Cover

Hier hat mich das Cover sofort angesprochen. Die Farbe an sich ist nicht zu 100 % meines, aber ich mag den Stil des Covers unglaublich gerne. Das Mädchen in der Mitte und zu beiden Seiten Berlin.

Meine Meinung

Nicki, deren richtiger Name Estella lautet, und Canon, dessen richtigen Namen sie nicht weis, treffen sich jeden Tag, um in der Bahn zusammen zu zeichnen. Für Nicki sind diese Treffen etwas ganz besonderes. Sie hat bereits einige harte Schicksalsschläge hinnehmen müssen und genießt die Zeit mit Canon, in der sie einfach nur sie selbst sein kann.
Als Canon jedoch verschwindet, ist Nicki völlig verzweifelt. Sie begibt sich auf die Suche nach ihrem Freund und begegnet einigen seltsamen Gestalten, darunter auch dem Inkubus Tallis.

Tallis ist ein Dämon. Er rettet Nicki bei ihrer Suche und behaupt darauf hin, die beiden hätten einen Pakt abgeschlossen. Davon allerdings will Nicki nichts wissen. Als Leserin musste ich sagen, dass ich Tallis mochte. Er war verspielt, lustig und sehr charmant zu Nicki. Natürlich kann ich ihre Zweifel bezüglich ihm durch aus verstehen, denn immerhin will er durchsetzen, dass der Pakt gültig ist.

Nicki selbst ist ein verschlossenes Mädchen. Nachdem ihr Vater ins Gefängnis musste, hat sie sich von all ihren Freundinnen zurückgezogen. Das wird auch im Buch sehr deutlich. Einzig und allein Canon, den seltsamen Jungen aus der Ubahn lässt sie näher an sich heran. Nicki hat mir sehr gut gefallen. Sie ist eine tolle Protagonistin und es macht Spaß mit ihr diese Geschichte zu erleben.

Die Idee mit den Fließwesen fand ich unglaublich toll und sehr originell. Von einer ähnlichen Geschichte habe ich bis her noch nie gehört und ich finde auch, das die Autorin genug Informationen vermittelt hat um das Ganze als abgerundete, passende Welt zu verkaufen. Zu Beginn der Geschichte war es etwas viel, doch im weiteren Verlauf des Buches wurde es besser und war auch gut, dass man vorher schon so viel über die Welt erfahren hat.

Hervorheben möchte ich auch noch, dass diese Geschichte in Berlin spielt und nicht irgendwo in Amerika. Mir persönlich hat das nämlich sehr gut gefallen. Es müssen ja nicht immer die großen amerikanischen Städte sein.
Das Buch hat mir ein paar Stunden hervorragende Unterhaltung geboten, hin und wieder gab es Abschnitte, die nicht so spannend oder mitreisend waren, aber alles in allem ein wirklich gutes Buch.

Wertung (4/5)

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