Sie kam, sah und liebte

Sie kam, sah und liebte

von Rachel Gibson
Seattle Chinooks Hockey 2

Erschienen 17. August 2011
Taschenbuch 352 Seiten
Verlag Goldmann
ISBN 978-3-641-06955-1
Preis 8,95 € (Taschenbuch) / 7,99 € (E-Book)

Inhalt

Ein hinreißendes Lesevergnügen – witzig, romantisch und unglaublich sexy!

Die Journalistin Jane Alcott ist klein und ausgesprochen zierlich, ihr Outfit lässt sich allenfalls als praktisch oder dezent beschreiben, zudem ist sie mit mehr als nur einer Prise Schlagfertigkeit und Sturheit gesegnet. Also genau der Typ Frau, den der gefeierte Eishockeystar Luc Martineau normalerweise keines zweiten Blickes würdigt. Nun bekommt aber ausgerechnet Jane den Auftrag, eine Saison lang exklusiv über Lucs Team zu berichten. Und bald muss Luc erkennen, wie trügerisch der erste Eindruck sein kann …

Cover

Mir gefällt das Cover meiner E-Book-Ausgabe gut. Es ist darauf eine lachende junge Frau zu sehen, die faul im Gras liegt. Direkt neben ihrem Kopf liegen ihre Schuhe und man sieht ein paar Gänseblümchen wachsen. Ein sehr sommerliches und frischen Cover, wie ich finde. Es verrät nichts über die Geschichte, wirkt aber trotzdem ansprechend.

Meine Meinung

Ein etwas verquertes Buch, wie ich finde. Jane ist eine sympathische Protagonistin. Sie ist Journalistin und hat die Aufgabe über das Team der Seattle Chinooks zu berichten. Da die Eishockeyspieler aber alle unglaublich abergläubisch und unausstehlich sind, fällt ihr das ziemlich schwer. Außerdem nehmen die Spieler sie nicht ernst geschweigedenn, dass sie irgendetwas mit der jungen Frau zu tun haben wollen.

Luc gehört zu diesen überbezahlten und arroganten Spielern. Er hält absolut nichts davon, dass eine Frau in ihrer Umkleidekabine herumtanzt, der es auch noch offensichtlich peinlich ist, dass die Spieler „hin und wieder“ auch nackt sein könnten. Er empfindet es beinahe als persönliche Beleidigung, das man ihm Jane vorsetzt.

Es ist eine absolute „Nettes-Mädchen-Böser-Junge“-Geschichte. Mir hat sie gefallen und ich war und bin absolut zufrieden damit. Manchmal tut es einfach gut Geschichten zu lesen, bei denen von Anfang an klar ist, dass sie definitiv ein gutes Ende haben werden. Genau so eine Geschichte ist das und ich hab sie sehr gerne gelesen. Rachel Gibson schafft es ihre „Arschloch“-Männer gerade so arschig zu machen, dass sie nicht zu furchtbar sind, aber schlimm genug um als „böser Junge“ durchzugehen. Auch ihre weiblichen Figuren scheinen nur auf den ersten Blick ähnlich.

Ich fand Jane toll und konnte ihre Probleme sehr gut nachvollziehen. Sie hat sich alle Mühe gegeben, um gegen diese Männer anzukommen. Als Frau hat sie einen unglaublich schweren Stand im Eishockey und sie ist sich dessen auch bewusst.
Das Zusammenspiel zwischen Luc und Jane hat mir auch sehr gut gefallen und ich finde, die beiden passen auch gut zusammen.

Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen und mir eine solide Beschäftigung geliefert. Es hat mich nicht großartig überrascht und das ist auch gut so. In meinen Augen ein lesenswertes Buch.

Wertung (4/5)

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