Act of Passion

Act of Passion

von Jane Christo

Erschienen 01. Oktober 2014
Ebook 328 Seiten
Verlag Sieben Verlag
ISBN 978-3-864-43446-4
Preis 12,90 € (Taschenbuch) / 6,99 € (E-Book)

Inhalt

Als Maya nach Boston zog, hatte sie andere Pläne, als in einer Bar zu kellnern und gelegentlich als Aktmodel zu jobben. Ursprünglich wollte sie Kunst studieren und ihren Traum leben, anstatt ihn zu begraben. Dass sich der Hotshot-Anwalt Avery in sie verliebt, stand ebenfalls nicht auf ihrer Agenda. Durch die leidenschaftliche Affäre mit dem Staranwalt gerät jedoch nicht nur ihr Gefühlsleben in Aufruhr. Als Avery einen neuen Fall übernimmt, droht die Vergangenheit sie einzuholen und ihr den Rest zu geben. Averys Mandant ist jemand, der Maya regelmäßig in Albträumen heimsucht. Jemand, den sie lieber vergessen hätte …

Cover

Ein durchaus ansehnlicher Männerrücken ziert hier das Cover. Sonderlich auffällig ist es leider trotzdem nicht, denn so in etwa sieht jedes dieser Young Adult-Buch aus. Ich finde es etwas schade. Allerdings kann man auch nicht sagen, das Cover wäre hässlich, denn das ist es definitiv nicht. Es passt zum Buch.

Meine Meinung

Während meiner Young Adult-Phase (die wohl immer noch andauert) ist auch dieses Buch in meinen Einkaufskorb gerutscht. Es hat mich angesprochen und klang sehr interessant.
Maya lebt in Boston. Sie kellnert in einer kleinen Bar und ist Fotomodell für Aktfotos. Ihr Traum war es Kunst zu studieren, doch diesen Traum musste sie begraben. Ihre Vergangenheit hat ihr einen Strich durch die Rechnung gemacht. Eben diese Vergangenheit holt sie langsam aber sicher wieder ein, als Maya sich auf Avery einlässt.

Avery ist ein sehr erfolgreicher Anwalt und er will Maya. Er besitzt bereits einige Fotografien von ihr und begehrt sie. Es scheint alles ziemlich perfekt sein. Doch auch Avery ist nicht vor seiner Vergangenheit sicher. Er gibt sich mit Menschen ab, die Maya das Leben schwer machen und versuchen ihn zu manipulieren.

Neben Avery gibt es auch noch Carter. Er „überwacht“ Maya für Avery, allerdings tut er dies nur zu Beginn der Geschichte und schnell wird klar, dass er manchmal nicht ganz eigennützig handelt. Anderes als Avery, konnte ich ihn relativ schnell gut leiden. Er ist nicht so distanziert wie der junge Anwalt und scheint auch Maya in gewisser Weise näher zu stehen.

Am Besten hat mir an dem Buch gefallen es nicht nur darum ging sofort mit einandner zu schlafen und Kinder in die Welt zu setzten. Auf diesem Gebiet ist das Buch etwas zurückhaltender als andere. Auch hat mir der Aufbau der Dreiecksbeziehung zwischen Avery, Maya und Carter gut gefallen.
Das Buch ist spannend und schön erzählt, allerdings gab es Phasen, in denen ich trotzdem mit den Augen gerollt habe. Manchmal laufen Dinge einfach zu glatt. Es gibt Klischees, die unbedingt erfüllt werden müssen und natürlich wird immer alles perfekt.
Als dann irgendwann das Drama dazu kommt, war es mir einfach viel zu viel.

Ich bin von dem Buch nicht wirklich enttäuscht, aber auch nicht begeistert. Es hat mich nicht so berührt und bewegt, wie andere davor. Allerdings kann ich auch nicht sagen, dass es schlecht war. Die Autorin hat es nicht geschafft, dass ich eine Verbindung zu Hauptfigur gefunden habe. Wenn ich an das Buch denke, dann meistens mit einem Schulterzucken. Ob ich den zweiten Band lesen werde, weiß ich noch nicht mit Sicherheit, da mir hier der Klapptext weniger gefallen hat.

Für begeisterte Leser von Young Adult-Büchern ist dieses hier gewiss geeignet. Für all die Menschen, die damit eher weniger anfangen können, wäre es ein Einstieg, denn schlecht ist „Act of Passion“ nicht.

Wertung (3/5)

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