Lieber jetzt als irgendwann

Lieber jetzt als irgendwann

von Lauren Graham

Erschienen 22. Januar 2015
Taschenbuch 432 Seiten
Verlag Fischer Taschenbuch
ISBN 978-3-596-19844-3
Preis 9,99 € (E-Book) / 9,99 € (Taschenbuch)

Inhalt

LAUREN GRAHAM, BEKANNT AUS „GILMORE GIRLS“, erzählt eine Geschichte, die ihre eigene sein könnte.
Franny Banks ist zwar ein bisschen chaotisch, aber vor allem witzig, charmant und klug – eigentlich müsste sie alle ihre Ziele erreichen können:
– Schauspielerin werden
– den Durchbruch schaffen
– Mann fürs Leben finden

Für den Notfall hat sie trotzdem einen Plan B:
– langjährigen Freund Clark heiraten
– Englisch-Lehrerin werden
– in einen Vorort ziehen

Doch ihr „Ultimatum zur Traumverwirklichung“ von drei Jahren läuft bald ab. Als sich herausstellt, dass sogar Plan B geplatzt ist, lautet Frannys Motto deshalb: Lieber jetzt als irgendwann.

Cover

Die junge Frau auf dem Cover sieht ein bisschen aus, als würde sie auf der Titanic stehen. Irgendwie passt das auch sehr gut zu dem Buch. Ich mag das englische Cover lieber, aber das deutsche ist nicht hässlich, sondern auch ziemlich schön.

Meine Meinung

Lauren Graham ist selbst Schauspielerin und erzählt die Geschichte einer jungen Schauspielerin, die in New York Fuß fassen möchte und sich auch schon ziemlich lange als Schauspielerin durchs Leben schlägt.

Mich hat die Idee dahinter total fasziniert. Für mich war es niemals erstrebenswert Schauspielerin zu werden, aber umso mehr interessiert mich, warum überhaupt jemand das machen möchte. Das Buch vermittelt einen guten und auch ziemlich glaubwürdigen Eindruck. Obwohl es eine erfundene Geschichte ist, hat man doch das Gefühl, genau so könnte es auch passieren. Man leidet mit Franny mit, auch wenn sie manchmal echt anstrengend und zuweil, auch dramatisch sein kann. Trotzdem habe ich sie irgendwie lieb gewonnen.
Sie schien mir zuweilen sehr sprunghaft und hat ihr Leben offensichtlich nicht wirklich im Griff. Allerdings schafft sie es, das Beste aus ihren getroffenen Entscheidungen zu machen und dabei spielt es keine Rolle ob es gute oder schlechte Entscheidungen waren. Sie lernt aus ihren Fehlern und das ist etwas, das ich sehr zu schätzen weis. Nicht immer konnte ich nachvollziehen, warum sie in diesem Moment genau so handelt, wie sie es getan hat.

Franny drückt sie auch ein bisschen vor dem echten Leben. Sie telefoniert kaum mit ihrem Vater und ruft ihren langjährigen Freund Clark nie zurück. Alles in allem scheint sie sich nur auf ihre Karriere zu fixieren, die wenn man mal ehrlich ist, während der meisten Zeit des Buches schlicht und ergreifend einfach nicht vorhanden ist. Dieses Weltfremde hat mich manchmal wirklich gewaltig genervt und kurzzeitig auch dazu geführt, dass ich dieses Buch weglegen wollte.

Schließlich hab ich es doch geschafft und muss aber ehrlich sagen, dass es meine Erwartungen nicht wirklich erfüllt hat. Franny ist kein Charakter, über den ich unbedingt mehr wissen möchte. Über Frannys Freunde und Familie erfährt man nur das Nötigste. Alles in allem finde ich das Buch stellenweise etwas chaotisch geschrieben. Auch mit dem Schreibstil der Autorin konnte ich nicht immer unbedingt etwas anfangen und ich fand ihn ziemlich gewöhnungsbedürftig.

Wertung (3/5)

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