Eine Zugfahrt ins Glück

Eine Zugfahrt ins Glück

– Miranda J. Fox

Erschienen Oktober 2014
Ebook 144 Seiten
Verlag Smashwords, Inc.
ISBN 978-1-310-94391-1
Preis 4,49 € (E-Book)

Inhalt

Um endlich von ihrer störrischen Mutter wegzukommen, zieht die 25 Jährige Sophia nach Berlin und möchte dort ein neues Leben anfangen. Leider stellt sich die Fahrt dorthin als absolute Katastrophe heraus, denn sie muss sich die Kabine mit einem unverschämt arroganten aber leider auch gutaussehenden Geschäftsmann teilen, der sie fortwährend provoziert. Während der Fahrt lassen die beiden ordentlich die Fetzen fliegen und als sie Berlin endlich erreicht und den Albtraum hinter sich glaubt, sieht sie den Mann bei ihrem ersten Arbeitstag wieder … als ihren neuen Chef.

Eine witzige und freche Liebesgeschichte über zwei Menschen, die mehr gemeinsam haben, als es auf den ersten Blick scheint.

Cover

Das Cover passt wie die Faust aufs Auge zu dem Titel des Buches. Im Hintergrund die Skyline von Berlin und die Gleise fahren direkt auf den Fernsehturm zu, genau so stellt man sich das Cover vor, wenn man den Titel des Buches hört und auch weiß, wo die Geschichte spielt. Es wirkt so, als würde man wirklich direkt auf sein Glück zu fahren.

Meine Meinung

Das Buch fängt in meinen Augen verdammt unrealistisch an. Wir sitzen in einem Zug der Deutschen Bahn. Oder besser gesagt, noch steht die Hauptfigur, denn ihr Platz wurde doppelt vergeben. Der Zugbegleiter bietet ihr an, für sie nachzusehen, ob es noch einen freien Sitzplatz gibt. Hier fängt der Wahnsinn schon an, denn so etwas würde niemals passieren. Erstens können die Zugbegleiter gar nicht kontrollieren, ob es noch freie Plätze gibt und zweitens interessiert es die meisten auch gar nicht (hier sei gesagt, es gibt auch sehr, sehr nette Zugbegleiter, aber die Ausnahme bestätigt die Regel). Die Deutsche Bahn achtet nicht darauf, wie viele Sitzplätze ihr Zug hat und wie viele Tickets sie dafür verkaufen.
Vielleicht hänge ich mich daran etwas zu sehr auf, aber das hat mich von Anfang an ziemlich gestört. Ich bin selbst eine Viel-Fahrerin, was die Deutsche Bahn angeht und hab so auch schon eine Menge an Erfahrung gesammelt.

Naja, als ich über diese Tatsache hinweggekommen war und weiter lesen konnte, musste ich feststellen, dass es keineswegs besser wurde. Während ich so über dieses Buch nachdenke, kommt es mir etwas „Amerikanisiert“ vor. Die ganze Geschichte hätte wahrscheinlich besser in eine amerikanische Großstadt gepasst, als nach Deutschland.

Auch die Geschichte zwischen Luca und Sophie (der Hauptfigur) selbst hat mich nicht wirklich begeistert. Es war von Anfang an klar, wie das ganze Enden würde. Recht schnell waren wir dann auch so weit und zack! Das Buch war zu Ende. Vielleicht hatte die Geschichte einfach Pech und ich habe schon zu vieler Bücher dieser Art gelesen, aber ich konnte mich einfach überhaupt nicht dafür begeistern. Es hat mich bis zu einem gewissen Grad sogar ziemlich gelangweilt und ich habe die Seiten einfach nur noch überflogen aber beim besten Willen nicht mehr gelesen.

Wenn man auf vorhersehbare Liebesgeschichten steht, könnte einem dieses Buch wirklich gefallen. Schlecht geschrieben ist es nämlich gar nicht. Die Autorin schreibt sehr flüssig und auch angenehm. Obwohl ich mich eigentlich zu der Zielgruppe des Buches zähle, hat es mich einfach nicht überzeugt.

Wertung (2/5)

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