The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben

Kinostart: 22. Januar 2015

Dauer: ca. 115 Minuten

The Imitation Game

Besetzung

Regisseur: Morten Tyldum

Drehbuch: Andrew Hodges, Graham Moore

 

Alan Turning – Benedict Cumberbatch

Joan Clarke – Keira Knightley

Hugh Alexander – Matthew Good

Detective Robert Nock – Rory Kinnear

John Cairncross – Allen Leech

Peter Hilten – Matthew Beard

Commander Denniston – Charles Dance

Steward Menzies – Mark Strong

Jack Good – James Northcote

Sergeant Staehl – Tom Goodman-Hill

Superintendent Smith – Steven Waddington

Keith Furman – Ilan Goodman

Charles Richards – Jack Tarlton

Young Alan Turning – Alex Lawther

Christopher Morcom – Jack Bannon

 

siehe IMDb: The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben

Nominierungen / Auszeichnungen:

Oscar:

  • Bester Film
  • Beste Regie (Morten Tyldum)
  • Bester Hauptdarsteller (Benedict Cumberbatch)
  • Beste Nebendarstellerin (Keira Knightley)
  • Bestes adaptiertes Drehbuch (Grahm Moore)
  • Bester Schnitt
  • Bestes Szenenbild
  • Beste Filmmusik

 

Golden Globe Award:

  • Bester Film – Drama
  • Bester Hauptdarsteller – Drama (Benedict Cumberbatch)
  • Beste Nebendarstellerin (Keira Knightley)
  • Bestes Filmdrehbuch (Graham Moore)
  • Beste Filmmusik (Alexandre Desplat)

 

Screen Actors Guild Award

  • Bester Hauptdarsteller (Benedict Cumberbatch)
  • Beste Nebendarstellerin (Keira Knightley)
  • Bestes Schauspielensemble

 

Inhalt

Der geniale Mathematiker Alan Turing (Benedict Cumberbatch) wird vom britischen Geheimdienst engagiert, um – gemeinsam mit einer Gruppe von Code-Spezialisten – den als unentschlüsselbar geltenden Enigma-Code der deutschen Wehrmacht zu knacken. Turing entwickelt hierzu eine elektrische Rechenmaschine – und damit quasi den ersten Computer der Welt.

Von diesem Gerät hängt das Schicksal von Millionen Menschen ab. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn der Code wird alle 24 Stunden geändert. Atemlos werden wir Zeuge von Turings Kampf gegen die Autoritäten, seinen Reibereien mit seinem Team, seiner Freundschaft und platonischen Liebe zu seiner hübschen Kollegin Joan Clarke, gespielt von Keira Knightley. Sie ist eine kleine Offenbarung in dieser Rolle an der Seite von Benedict Cumberbatch im Kampf für die Freiheit in einer von Traditionen geprägten Welt, in der sie beide Außenseiter sind. Spannend, bewegend, eindringlich: Oscar-würdig.

 

Meine Meinung

Da ich selbst ein Fan von Benedict Cumberbatch bin, habe ich mir diesen Film gerne angesehen. Zusammen mit ein paar Freundinnen bin ich kurz nach Kinostart bereits ins Kino gegangen um ihn mir anzusehen.

 

Der Saal war beinahe brechend voll und ich war, und bin es immer noch, völlig erstaunt, wie viele Menschen sich diesen Film ansehen wollten. Schnell wurde mir klar, warum der Film zurecht für so viele Auszeichnungen nominiert ist. Selten sind mir knapp zwei Stunden so kurz vorgekommen. Alan Turnings Geschichte hat mich völlig mitgerissen. Zu meiner Schande muss ich gestehen, vorher noch nie von dem Mathematiker gehört zu haben, sein Schicksal hat mich dafür zutiefst berührt.

 

Benedict Cumberbatch nimmt den Zuschauer mit seiner manchmal etwas exzentrischen Ausstrahlung mit in die Welt des Mannes, der den „ersten Computer“ entwickelt hat. Man sitzt so zusagen daneben, während es in Turnings Gehirn nur so vor sich hin rattert und arbeitet. Zusammen mit anderen Wissenschaftlern versucht er, den Code der Deutschen im Zweiten Weltkrieg zu entschlüsseln. Der Enigma-Code jedoch gilt als unentschlüsselbar.

 

Im Laufe des Filmes gelingt es Turning jedoch mithilfe seiner Maschine, eben diesen Code zu knacken und die Pläne der Deutschen aufzudecken. Um zu vermeiden, dass der Feind erfährt, was die Wissenschaftler geschafft haben, müssen diese ihr Wissen geheim halten.

 

In drei verschiedenen, in einander verschlungenen Handlungssträngen wird die Geschichte von Alan Turning erzählt. Alles beginnt mit dem Einbruch in seine Wohnung. Der Polizist, der für diesen Einbruch zuständig ist, vermutet, dass mehr dahinter steckt, als es den Anschein hat. Er stellt Untersuchungen an. Während einer Befragung erzählt ihm Alan Turning seine Geschichte. Diese bildet den zweiten Handlungsstrang.

Der dritte Handlungsstrang ist in seiner Kindheit angesiedelt und erzählt, warum er seine Maschine Christopher nennt.

 

Der Film hat mich absolut mitgerissen und völlig geschafft und geplättet zurück gelassen. Stellenweise konnte ich mir die Tränen nicht verkneifen und musste ein kleines Stückchen weinen. Sowohl Benedict Cumberbatch, als auch Keira Knightley sind hervorragende Schauspieler. Besonderes gefallen haben mir neben den beiden auch noch Alex Lawther, der den jungen Alan Turning spielt, und Matthew Good, der Hugh Alexander spielt, Turnings direkten Konkurrenten.

 

In diesem Film wird eine unglaublich faszinierende und auch bewegende Geschichte über einen Mann erzählt, der unsere Zeit mehr geprägt hat, als ihm damals bewusst war und als wir heute glauben.

 

Wertung (5/5)

Trailer

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