[Film] Der Mittelerde-Marathon

 

Kili, Fili und Thorin

Für mich war es mehr als nur ein kleines Abenteuer.

Zum ersten Mal würde ich die Gelegenheit haben, mir die „Herr der Ringe“-Trilogie auf einer großen Leinwand anzusehen.

Um auch ja pünktlich zu sein, bin ich extra etwas früher von der Arbeit gegangen und habe es sogar noch geschafft, mir etwas zu essen zu kaufen. Leider war ich so aufgeregt, dass ich meine Schnittlauch-Bretzel kaum hinunter bekam.

Endlich mit Ticket und 3D-Brille ausgestattet bin ich dann ins Kino marschiert. Der Saal war schon ziemlich voll und es waren auch tatsächlich ein paar als Elben verkleidet. Mir wäre das viel zu viel gewesen. Auf meinem Platz habe ich mich dann „häuslich“ eingerichtet. In weiser Voraussicht habe ich mir dicke Socken mitgenommen und als Erstes auch meine Schuhe ausgezogen. Dann ging es los… (hier bitte dramatische Musik vorstellen!)

Der erste „Hobbit“ ist definitiv einer meiner Lieblingsfilme. Das liegt zum größten Teil daran, dass er einfach nicht so düster ist, wie die „Herr der Ringe“-Filme ist. Mir gefallen die weichen Farben und das weiche Licht, mit dem hier viel gearbeitet wird. Außerdem ist auch die Geschichte noch nicht so Dunkel und scheint auch nicht so aussichtslos wie im weiteren Verlauf der Geschichte.

Die 3D-Einstellung ist für mich meistens irrelevant, da ich mit 3D überhaupt nicht zurechtkomme. Ich war ziemlich froh, keine Kopfschmerzen davon bekommen zu haben. Mir hätten die drei Filme definitiv in 2D gereicht.

Der zweite „Hobbit“ hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Hier war es nicht so ungewohnt die Kinofassung zu sehen, wie beim ersten Teil oder den drei „Herr der Ringe“-Teilen. Da ist mir immer wieder aufgefallen, dass etwas fehlt oder etwas nicht ganz so schön und verständlich erklärt oder gezeigt wurde. Allerdings bin ich froh, dass „nur“ die Kinofassungen gezeigt wurden und nicht die Extended Versionen, denn das wäre einfach viel zu lange geworden.

Ich für meinen Teil muss auch sagen, dass mir die viel kritisierte Andeutung einer Liebe zwischen Kili und Tauriel gefallen hat. Natürlich hat Peter Jackson sich hier große Freiheiten im Vergleich zum Buch erlaubt. Mir hat es gefallen und auch andere Änderungen, die Jackson vorgenommen hat, haben mir gefallen. Der zweite Teil besteht schon wesentlich mehr aus Kämpfen wie der Erste. Ich bin auch nicht der Meinung, dass der Film schwächen hat. Es mag sein, dass ich die Filme noch durch einen rosaroten Schleier sehe, weil ich einfach völlig begeistert bin.

Dann kam der dritte Teil. Hierfür hatte ich mir extra noch Popcorn und etwas zu trinken gekauft, dass ich dann gar nicht so dringend gebraucht hatte. Zum Glück habe ich mir den Film eine Woche vorher schon einmal angesehen und wusste daher, was auf mich zukommt. Das war auch gut so, denn beim ersten Mal anschauen war ich ein ziemliches emotionales Wrack. Der Film hat mich unglaublich gerührt und mich zum Weinen gebracht. In meinen Augen ist der dritte Teil ein wahres Meisterwerk. Peter Jackson hat es geschafft eine Schlacht zu kreieren, die einen würdigen Abschluss für die Trilogie bildet.

Nach einer Pause ging es mit der „Herr der Ringe“-Trilogie los.

Mittlerweile war es mitten in der Nacht und ich war ehrlich gesagt schon ziemlich Müde. Trotzdem hab ich mich unglaublich darauf gefreut, die Filme zu sehen.

Den Ersten davon habe ich noch ohne große Müdigkeit überstanden und bin zusammen mit Frodo auf die Reise gegangen.

Während des zweiten Teils war ich irgendwann ziemlich froh, dass es die Kinofassungen waren. Mit der Zeit war es immer schwerer der Geschichte zu folgen, und vor allem auch wach zu bleiben. Obwohl ich mir immer viel lieber, die Extended Versionen ansehe, war ich noch nie so froh, dass sie es dieses Mal nicht waren.

Trotzdem waren die Filme einfach unglaublich toll. Dazu muss ich denke ich nicht mehr viel sagen.

Nachdem letzten Film hatte ich ein unglaubliches Gefühl. Es war nicht nur Triumph, den ich empfunden habe, sondern einfach auch ein unbeschreibliches Hochgefühl.

Es hat unglaublich viel Spaß gemacht und ich würde es jederzeit wieder machen.

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3 Gedanken zu “[Film] Der Mittelerde-Marathon

  1. Freu mich, dass du einen schönen Tag/ Abend hattest 🙂

    Ich glaube, der Schnitzer mit der Liebesgeschichte war ein dramaturgisches Meisterwerk, denn ich denke, dass man dadurch noch viel mehr mitgelitten hat. Ich bin auch sehr froh, dass Ben mich gefragt hat, weil ich den Film sonst später und nicht im Kino gesehen hätte – Das wäre nicht das Selbe gewesen 😉

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