Summer Breeze 2014 – Ein weiteres Jahr

13. August 2014 – 16. August 2014

Dinkelsbühl
Auch dieses Jahr habe ich mich wieder auf dem Summer Breeze herumgetrieben. Da das Wetter dieses Jahr nicht mitgespielt hat, wurden wir ziemlich nass und es war zeitweise, Besonderes abends, sehr kalt. Soviel aber zum Wetter, trotz allem war es ein tolles Festival.

Bands 2014 (Auswahl)

Machine Head, Heaven Shall Burn, Children of Bodom, In Extremo, Down, Carcass, Testamet, Behemoth, Wintersun, Tarja, Hypocrisy, Arch Enemy, Gamma Ray, Watain, Obituary, Eluveitie, Callejon, Eskimo Callboy, J.B.O., Primal Fear u.v.w.

Mittwoch, 13. August 2014

Der Mittwoch ist für mich meistens dazu da um mich in die Schlange zu stellen, die vor dem Merch-Stand ist. Dieses Jahr wurde das Problem etwas besser gelöst. Sie haben wie in Wacken mit Zäunen einen Weg „abgesteckt“, dem die Besucher folgen mussten, um zum Stand zu kommen. Allerdings ging die Schlange Mittwochnachmittag bestimmt hundertfünfzig oder sogar zweihundert Meter über diesen Weg hinaus. Auch direkt vor dem Stand war es nicht sonderlich günstig gelöst. In Wacken wurde eine Person nach der Anderen zu den Verkäufern gelassen, hier hat sich wieder eine Traube gebildet, was allerdings nicht so schlimm war wie letztes Jahr.
Den Abend habe ich gemütlich auf dem Zeltplatz mit ratschen verbracht und bin ziemlich früh ins Zelt gefallen.

Donnerstag, 14. August 2014

Die erste Nacht hatten wir gut überstanden, es war immer noch ziemlich kalt und es hat geregnet, schon wieder oder immer noch. Nachdem wir endlich aus dem Zelt gekrochen und mit Kuchen versorgt waren, konnte der Tag erst richtig beginnen.
Kärbholz
Beschreibung: Erstmals dabei und von vielen bereits bei der Ankündigung gefeiert, sorgen die Nordrhein-Westfalen für Begeisterung bei den Fans von Punkrock und Rock’n’Roll mit deutschen Texten rund um die großen Themen Freundschaft, Liebe und Hass. Ihre Heimatgemeinde Ruppichteroth hat gerade mal knapp über 10.000 Einwohner – da hat das Summer Breeze weit mehr! 10.000 werden sie um diese Uhrzeit wohl noch nicht ganz vor die Hauptbühne locken, aber ein großes Fest wird ihre Show so oder so. Ihr aktueller Albumtitel RASTLOS charakterisiert Kärbholz ganz gut. Immer eifrig, mit den letzten beiden Alben sogar in den Charts vertreten und oft live beim G.O.N.D.!
14:30 Uhr – 15:15 Uhr Main Stage
Meinung: Gehört haben wir sie während dem Shopping. Wir sind zu zweit durch die Stände geschlendert und haben ungefähr bei der Hälfte des Konzertes aufgemerkt und festgestellt das ist ja eine richtig coole Band, die da oben auf der Main Stage spielt. Dann sind wir eiligst nach oben gerannt und haben uns das restliche Konzert vor der Bühne angesehen. Es war richtig toll, die Jungs machen super Musik, und obwohl es noch so früh war, standen bereits einige Leute vor der Bühne und haben gefeiert. Es war richtig klasse und Kärbholz ist eine Band, die ich mir gerne noch mal anhören würde, da hätte ich absolut nichts dagegen.
Of Mice & Men
Of Mice & Men mussten ihren Auftritt leider kurzfristig absagen, was ich sehr, sehr schade fand denn auf die habe ich mich fast mit am meisten gefreut. Ich mag ihre Musik sehr gern und wollte sie unbedingt live sehen.
Als Ersatz haben HACKNEYED gespielt, eine schwäbische Death Metal-Band. Angesehen habe ich sie mir nicht, da mir die ersten paar Lieder nicht sonderlich zu gesagt haben und ich etwas enttäuscht war Of Mice & Men nicht zu sehen.
Eluveitie
Beschreibung: The New Wave Of Folk Metal ist die hauseigene Genrebezeichnung der Schweizer. Und wie keine andere Formation beherrscht das achtköpfige Kleinorchester die perfekte Fusion von beinhartem Metal und genau der richtigen Dosis Folk-Input mit einem großen Instrumentarium von Dudelsack über die Drehleier bis hin zur Flöte. Anfang August erscheint das sechste Studioalbum ORIGIN, von dem sie somit auch bestimmt etwas auf die Setlist nehmen werden. Bei all den Besuchen und trotz vieler Umbesetzungen haben sie hier noch nie enttäuscht, in ihrer Schweizer Heimat wurden sie dieses Jahr auch prompt mit dem Swiss Music Award als beste Schweizer Liveband ausgezeichnet.
16:10 Uhr – 17:10
Meinung: Eluveitie ist eine Band, die ich mir auf Festivals immer wieder gerne anhöre, aber ansonsten fast nie selbst höre. Warum weiß ich eigentlich nicht mal denn ihre Musik gefällt mir wirklich gut ich mag die bunte Mischung mit der sie immer auf der Bühne stehen. Die Stimme des Sängers ist äußerst angenehm und auch die Lieder sind alle richtig schön. Ich kann auch jetzt zu dem Auftritt nichts Schlechtes sagen, weil er mir wirklich gut gefallen hat.
Arch Enemy
Beschreibung: Dieser Auftritt wird mit Spannung erwartet – und das gleich aus mehreren Gründen. Einerseits hat sich das Melodic Death Metal-Flagschiff nach den intensiven Touren zum KHAOS LEGIONS-Album eine kleine Auszeit genommen, die Gitarrero Amott u.a. für seine andere Combo Spiritual Beggars nutzte. Und andererseits gab’s mächtiges Rauschen im Blätterwald, als die langjährige Arch Enemy-Sängerin Angela Gossow vor einigen Monaten bekannt gab, sich mehr auf ihre Familie konzentrieren zu wollen und mit Alissa White-Gluz eine neue Sängerin präsentiert wurde. Die gibt auf WAR ETERNAL, einen überragenden Einstand und wird auch live überzeugen!
18:20 Uhr – 19:20 Uhr
Meinung: Bereits auf dem Wacken Open Air habe ich die Band aus der Ferne etwas gehört und mich dazu entschlossen sie mir beim Summer Breeze mal genauer anzuhören. Ich hab mich vorher noch nicht so viel mit Arch Enemy beschäftigt, daher bitte ich, mein Unwissen zu entschuldigen. Ich kannte die vorherige Sängerin nicht, daher kann ich die beiden auch nicht vergleichen. Mir hat Alissa gut gefallen. Es ist wirklich der Wahnsinn, was diese Frau für Töne von sich geben kann. Ich war echt mehr als nur etwas überrascht. Gut fand ich es auf jeden Fall, obwohl es nichts ist, was ich mir unbedingt auf Dauer zuhause anhören kann oder muss. Auf einem Festival würde ich es mir aber auf jeden Fall wieder anhören.
Equilibrium
Beschreibung: Auch im Hause Equilibrium hat sich in den letzten Monaten viel getan. Zwei Umbesetzungen und mit ERDENTEMPEL ein fulminantes Album brachten ordentlich frischen Wind ins bajuwarische Pagan-Metal-Haus. Die Show im fränkischen Dinkelsbühl ist ein halbes Heimspiel, und so werden die Fünf sicherlich nicht unter Motivationsmangel leiden, wenn sie zum wiederholten Mal die Pain Stage in Besitz nehmen. Stimmung ist garantiert, denn die Herren und die Dame haben ja nicht umsonst einen Track names „Wirtshaus Gaudi“ auf ihrem aktuellen Album, also „Ozapft is!“. Die aktuelle Singel „Karawane“ mit ihrem orientalischen Touch wird da wohl auch nicht fehlen.
19:25 Uhr – 20:25 Uhr
Meinung: Auf Empfehlung einer Bekannten hin sind wir auch zu Equilibrium gegangen. Allerdings auch nicht um die ganze Show zu sehen, weil ich unbedingt „The Ocean“ sehen wollte. Leider muss ich auch dazu sagen das mich die Band nicht sonderlich überzeugt hat. Die Musik hat mich überhaupt nicht angesprochen und mir auch nicht sonderlich gefallen. Deshalb kann ich noch weniger beurteilen ob sie denn gut oder nun schlecht gespielt haben, denn es ist einfach nicht meine Musik gewesen. Die Stimmung vor der Bühne war gut, das hat man auf der Leinwand sehr gut erkennen können, also würde ich sagen an sich war es gar nicht so schlecht, nur hat es mir eben nicht gefallen.
The Ocean
Beschreibung: Der letzte Besuch dieser Deutschen Post Metal-Band von 2011 ist legendär, und nachdem die Veröffentlichung des Mitschnitts lange angekündigt war, kann seit ein paar Monaten auch jeder, der die Show damals verpasst hat, dank der genialen COLLECTIVE OBLIVION-DVD noch Zeuge dieses intensiven Erlebnisses werden. Auf der Bühne werden von der damaligen Besetzung 2014 aber nur noch Mastermind Robin Staps und Sänger Loic Rossetti anwesend sein. The Ocean durchliefen nämlich kürzlich erneut eine Runderneuerung und können neben Aborted wohl auf die längste Liste ehemaliger Musiker verweisen. Ihr aktuelles Werk PELAGIAL nimmt den Hörer mit auf eine Reise in die Tiefen des Ozeans.
19:30 Uhr – 20:15 Uhr
Meinung: Dieser Auftritt war für mich einer der heiß ersehntesten. Ich wollte The Ocean unbedingt live sehen und hören, nachdem ihre Musik mich schon ziemlich überzeugt hat. Der Auftritt hat mir sehr gut gefallen sie haben viele Stücke von ihrem neusten Album gespielt, welches ich richtig gut finde. Das Zelt war auch ziemlich voll und wir standen relativ weit hinten. Es hat Spaß gemacht die Band auf der Bühne feiern, und die Menschen tanzen zu sehen. The Ocean ist definitiv eine Band, die ich mir auch ein weiteres Mal live ansehen werde und worauf ich mich auch schon freue.
Fazit Donnerstag
Donnerstag war ein richtig guter Tag. Die Musik hat gepasst und die Stimmung war richtig super. Einzig bedauere ich, dass ich Eskimo Callboy nicht geschafft habe. Das fand ich sehr schade.

Freitag, 15. August 2014

Freitag ist immer mein Duschtag. Mein Elternhaus liegt nicht weit vom Festivalgelände entfernt, sodass ich einmal duschen gehen kann, was ich sehr, sehr toll finde.
Primal Fear
Beschreibung: Für Power Metal-Fans ist heut e der beste Tag des Festivals, und zwischen 14:30 und 19:20 braucht sich da auch niemand von der Hauptbühne wegzubewegen. DELIVERING THE BLACK heißt das bereits im Januar veröffentlichte zehnte Werk der deutschen Power Metal-Institution Primal Fear, und die erste Singel „Bad Guys Wear Black“ steht im krassen Widerspruch zu Will Smiths Men-in-Black-These – aber das sollen die Bitte untereinander ausmachen. Für die 2014-Shows ist Gründungsmitglied Tom Naumann wieder an die Gitarre zurückgekehrt. Sänger Ralf Scheepers wird als bewegungsfreudiger Fronter einmal mehr ordentlich Strecke machen und die Massen Mitreisen.
14:30 Uhr – 15:15 Uhr
Meinung: Gesehen habe ich von Primal Fear eigentlich nicht viel, aber gut gehört haben wir sie, nämlich während unserem „Frühstück“/Mittagessen. Der Wind ging genau in die richtige Richtung so mussten wir nach dem Duschen nicht mal mehr zur Bühne vorhetzten, um diese Band zu sehen. Natürlich ist es immer besser, wenn man etwas direkt vor der Bühne hört, aber dieses Mal musste es so gehen. Wir fanden es auch richtig klasse und haben es fast etwas bedauert, nicht doch nach vorne gegangen zu sein. Das nächste Mal werde ich definitiv vor der Bühne stehen.
J.B.O
Beschreibung:Ihr 25-jähriges Bestehen feiern die albernen Franken dieses Jahr standesgemäß mit ihrem zehnten Studioalbum NUR DIE BESTEN WERDEN ALT, das im August auf die Massen losgelassen werden wird. Beim SUMMER BREEZE sind die Rosagewandeten stets gern gesehene Gäste, die hingebungsvoll für die im Leben wichtige Portion Humor sorgen. Mittlerweile sind die Coverversionen bei ihrern Shows deutlich in der Unterzahl, denn man setzt heutzutage hauptsächlich auf eigenes Material, jedoch stets mit dem Schalk im Nacken! Der Titel ihres 2009er Albums I DON’T LIKE METAL – I LOVE IT ist eben immer noch Programm! Wir sind gespannt, was sie sich für 2014 ausgedacht haben!
16:10 Uhr – 17:10 Uhr
Meinung: J.B.O haben wir uns vom Metalmarkt aus angehört. Zum Glück! Man konnte Sonntag noch sehen, wer in der großen, rosafarbenen Wolke gestanden hatte, was ich persönlich sehr lustig und amüsant fand. Auch von weiter weg hat es ziemlich imposant gewirkt, als da plötzlich diese Wolke von der Bühne kam. Die Leute fanden es richtig gut, das hat man gehört. Die Musik war wirklich lustig und dieses Mal auch nicht so laut, im Vergleich zu vor ein paar Jahren. Damals war es so laut, dass man sich nirgendswo mehr unterhalten konnte. J.B.O. sollte man einfach einmal gesehen oder gehört haben, am besten beides und ich schätze, es wird sich noch eine Gelegenheit bieten, um das nachzuholen.
Gamma Ray
Beschreibung: Die Humor-kompatiblen Power Metal-Fans sind nach Primal Fear einfach stehen geblieben und haben sich allenfalls zum Bierholen und Verarbeitetes-Bier-Wegstellen kurz vom Fleck bewegt. Und noch ein 25. Jubiläum: 1989 von Kai Hansen gegründet, nachdem er bei Helloween ausgestiegen war, hat es die Band über die Jahre geschafft, sich als einer der weltweit wichtigsten Power Metal-Acts zu etablieren. Trotz diverser Umbesetzungen (zuletzt kam der Ex-Metalium-Drummer neu an Bord) hat sich Gamma Rays charakteristischer Sound nie verloren, und mit EMPIRE OF THE UNDEAD ist ihnen 2014 eines ihrer besten Alben gelungen, das von Fans und Presse gleichermaßen gelobt wird.
18:20 Uhr – 19:20 Uhr
Meinung: Gamma Ray finde ich auch schon sehr lange richtig gut. Sie waren auch eine der Bands, die mir diese Musik näher gebracht haben und eine der Ersten, die ich richtig gut fand. Noch heute ist eines meiner Lieblingslieder von ihnen (Heart of the Unicorn). Dass ich sie endlich Live sehen konnte, hat mich richtig gefreut und ich fand sie auch super gut. Sie haben mir gefallen und bestätigt, dass sie live mindestens genauso gut sind wie auf CD. Definitiv eine Band, die ich auf Festivals nicht verpassen werde.
August Burns Red
Beschreibung: Erst gut zehn Jahre im Geschäft, haben die US-Amerikaner mit ihrem Breakdown-geschwängerten Metalcore in dieser Zeit eine Menge Staub aufgewirbelt. Satte sechs Alben haben sie bereits veröffentlicht – und eines davon ist tatsächlich ein Weihnachtsalbum! Und um jegliche Glaubensdiskussionen hier direkt im Keim zu ersticken: Es ist doch egal, ob und wie herum ein Musiker ein Kreuz trägt, was zählt, ist, ob die Mucke knallt und da gibt es hier ja mal so was von keinen Zweifel! RESCUE & RESTORE heißt ihr aktueller Longplayer und wer weiß, ob es im Publikum während der Show nicht ein paar Leute gibt, die gerettet und wieder hergestellt werden müssen.
19:25 Uhr – 20:25 Uhr
Meinung: Leider muss ich sagen das mich August Bruns Red nicht so überzeugt haben. Auf CD finde ich ihre Musik ganz gut und höre sie mir auch gerne immer mal wieder an, doch Live fand ich es ehrlich gesagt nicht so berauschend. Vielleicht war es einfach schlecht abgemischt, oder wir standen einfach blöd. Fakt ist, den Auftritt fand ich nicht so klasse, eigentlich mag ich die Musik aber ganz gerne. Eine zweite Chance werde ich ihnen bei Gelegenheit aber auf jeden Fall wieder geben.
Fazit Freitag:
Erneut ein recht gemäßigter Tag, was ich sehr genossen habe. Die Musik war gut, die Stimmung ebenfalls. Freitag ist leider meistens der Tag, an dem ich ein kleines Tief habe, so auch dieses Mal, doch im Laufe des Nachmittags mit zunehmend guter Musik wurde auch das überwunden.

Samstag, 16. August 2014

Der letzte Tag war schneller, da als ich gedacht hatte. Ganze Sechs Bands habe ich geschafft, bevor ich wieder um elf in den Schlafsack gefallen bin. Was dieses Jahr mit mir los war, weiß ich wirklich nicht. Insgesamt bin ich glaube ich an einem, maximal zwei Tagen länger als 2 Uhr wach geblieben und das war beides in Wacken. Die Ausrede, dass ich Alt werde, zählt nicht!
Texas In July
Beschreibung:Texas In July in Dinkelsbühl im August. Dass diese Jungs das in gerade mal sieben Jahren ihrer Existenz erreichen würden, war nicht absehbar, als sie Texas In July im Alter zwischen zarten 18 und 21 Jahren gründeten. Sie erspielten sich schnell einen sehr guten Ruf in der US-Metalcore-Szene, schafften den Sprung nach Europa und veröffentlichten bereits 2012 ihr drittes Album TEXAS IN JULY. Nachdem er bereits mehrfach und für längere Zeit als Ersatz eingesprungen war, wurde J.T. Cavey im Februar 2014 als neuer Sänger bekannt gegeben. Gelegentlich wildern die gläubigen Mucker auch mal im Göteborger Melodic-Death-Fundus, steht ihnen aber gut!
14:30 Uhr – 15:15 Uhr
Meinung: Bei dieser Band hat mich Hauptsächlich der Name gereizt. Außerdem finde ich in letzter Zeit immer mehr Metalcore-Bands richtig gut, also wollte ich auch dieser Band eine Chance geben.
Ganz zu 100 % ist es immer noch nicht meine Musik doch ich kann mich wirklich dafür begeistern. Texas in July hat mir gut gefallen, das Zelt war auch ziemlich voll und das obwohl sie gleich als erstes um die Mittagszeit gespielt haben. Ich werde sie mir definitiv öfter Live anhören, denn die Jungs machen gute Musik.
Tracy Ate A Bug
Beschreibung: Der Bandname und auch das Artwork ihrer im Mai erschienenen zweiten CD GENERATIONFALLOUT deuten auf eine recht humorvolle Truppe hin. Warum sonst sollte man ein Kätzchen mit einer Nerdbrille in seinem Artwork zentrieren? Der Breakdown-reiche Metalcore bzw. Screamo der Jongens aus dem Kölner Raum hat mit dem neuen Album auch die melodischen Klargesang-Refrains für sich entdeckt und weckt dabei Erinnerungen an Callejon – nicht nur wegen der deutschen Texte. „Schwarze Witwe“ wurde erst kürzlich als neuer Videoclip ausgekoppelt. Zu sechst werden die erst 2010 gegründeten Tracy Ate A Bug die Camel Stage in Beschlag nehmen und für `ne Menge Action sorgen.
15:15 Uhr – 15:45 Uhr
Meinung: Auch hier hat mich hauptsächlich der Bandname gereizt, denn ich kannte die Band vorher noch gar nicht. Live hat sie mir auch gar nicht so gut gefallen, doch ich habe mir nach dem Festival zu Hause noch ein paar Sachen von ihnen angehört und musste feststellen, dass ihre CDs richtig gut sind und mir dort auch die Musik und vor allem der Gesang wesentlich besser gefällt. Wenn sie das nächste Mal wieder auf einem Festival spielen, werde ich sie mir wieder ansehen, um Vergleichen zu können, ob sie Live wirklich so viel schlechter sind, wie ich sie in Erinnerung hatte.
Callejon
Beschreibung: „BastiBasti“ Sotzick und seine Jungs haben wir ein paar Jahre nicht gesehen in Dinkelsbühl, umso wärmer wird der Empfang sein, wenn sie die Pain Stage heimsuchen. Mit ihrem weitestgehend deutsch-sprachigen Metalcore und dem Hang zur theatralischen Inszenierung nehmen sie eine Ausnahmestellung in der Szene ein. Ihre letzte Scheibe BLITZKREUZ schaffte es auf einen sensationellen 9. Platz in den Charts. Das ein Jahr später nachgeschobene Cover-Album MAN SPRICHT DEUTSCH toppte den Erfolg noch um zwei Plätze und landete auf der 7. Klar, das Cover von TicTacToe oder auch Tokio Hotel nicht jedermanns Geschmack sind, aber das war wohl auch nicht der Plan.
17:15 Uhr – 18:15 Uhr
Meinung: Auch diese Band kannte ich vorher nicht und wurde während des Konzertes begeistert. Ich finde es super eine Metalcore-Band zu hören die Deutsch singt. Das hat mich von Anfang an gefallen. Was mir auch aufgefallen ist, der Sänger macht auf der Bühne einen ziemlich sympathischen Eindruck daher habe ich mir in den letzten Tage noch ein bisschen was der Band angehört und festgestellt die sind richtig, richtig gut. Was ich total genial finde, ist ihr Cover-Album. Ich habe es mir mittlerweile schon ein paar Mal angehört und finde es immer besser.
Tarja
Beschreibung: Denkt man an Metal mit Frauengesang, dann ist Tarja Turunen nach Doro Pesch wohl unter den Ersten, die einem in den Sinn kommen. Und nachdem Courtney La-Planet als Opener auf dieser Bühne ehe die unkonventionelle Lady am Mikro gegeben hat, gibt’s mit Tarja jetzt Female-Fronted-Rock, wie er im Buche steht. Colours in the Dark, das dritte Rock-Album der ehemaligen Nightwish-Sängerin mit der Lizenz für die ganz hohen Opernlagen, erschien vor einem Jahr, und unter dem Namen BEAUTY AND THE BEAT hat sie gerade zusammen mit Ausnahmedrummer Mike Terrana ein sehr interessantes Opus veröffentlicht: ganz ohne Gitarre und Bass, dafür mit Orchester.
18:20 Uhr – 19:20 Uhr
Meinung: Bereits bei ihrem letzten Auftritt am Summer Breeze habe ich sie mir angesehen und mir damals schon gedacht, dass ich sie zusammen mit Nightwish besser fand. Das hat sich auch dieses Mal wieder bestätigt. Ihre Texte sind einfach nicht so gut und auch die Kompositionen gefallen mir nicht mehr so gut wie früher. Das einzige Lied, welches ich wirklich gefeiert habe, war Over the hills und das wurde ihr ja praktisch auf den Leib geschrieben.
In Extremo
Beschreibung: Sie sind die Erfolgreichsten, denn 1,5 Millionen verkaufte Tonträger kann im Bereich Mittelalterrock sonst niemand vorweisen. Und wenn der Rapper Casper nicht zufällig in derselben Woche veröffentlicht hätte wie In Extremo ihren KUNSTRAUB, dann wäre die Scheibe wohl auch, wie ihre zwei vorherigen Alben, wieder von 0 auf Platz 1 geschossen. Auch weit über das Mittelalter-Fanvolk hinaus sind sie mittlerweile bekannt und beliebt, und einen Fronter wie Das letzte Einhorn kann eben nicht jeder vorweisen. Wenn es nach den Publikumswünschen ginge, dann müssten In Extremo ohnehin jedes Jahr hier spielen, 2014 geht der Wunsch also mal wieder in Erfüllung.
20:30 Uhr – 21:45 Uhr
Meinung: In Extremo war eine der ersten Bands die ich auf dem Breeze gesehen hatte und ich habe sie mir seither immer angesehen und das auch sehr gerne, denn mir gefällt ihre Musik richtig gut. Man kann einfach nur laut mitsingen und es macht eine richtig gute Stimmung. In Extremo höre ich mir immer wieder gerne live an. Ihr neues Album hatte ich bis jetzt noch nicht so auf dem Schirm werde ich mir aber auch noch anhören, denn was ich bis jetzt so gehört habe, hat mir sehr gut gefallen.
Wintersun
Beschreibung:Auf vielfachen Wunsch lassen wir für euch jetzt die finnische Wintersonne aufgehen. Vor zehn Jahren trennte sich Jari Mäenpää von Ensiferum und veröffentlichte über Nuclear Blast noch im selben Jahr das Wintersun-Debüt. So schnell Mäenpää dieses an den Start brachte, so lange lies der Nachfolger TIME I auf sich warten, nämlich geschlagene acht Jahre! Der Popularität von Wintersun und ihrem mitreißenden Melodic Death Metal tat das keinen Abbruch. TIME II sollte eigentlich innerhalb nur eines Jahres erscheinen, aber vielleicht gehen die Uhren in Finnland ja irgendwie anderes … Fakt ist, das Mäenpää & Co. massig Material für ein Set voller Hits haben.
21:50 Uhr – 22:50 Uhr
Meinung: Die letzte Band die ich mir auf dem Summer Breeze 2014 angesehen habe. Eigentlich waren wir nach In Extremo schon fertig mit unserer Liste und sind dann aber doch noch mit zwei Freundinnen zu Wintersun und ich bereue es ehrlich gesagt nicht. Der Anfang war etwas schwierig und hat mir nicht so zugesagt. Doch mit der Zeit wurde es immer besser und hat mir immer mehr gefallen, hätten meine Füße nicht so unsäglich wehgetan hätte ich mir das Konzert auf jeden Fall bis zum Schluss angesehen, denn es war wirklich gut und bei einer weiteren Gelegenheit werde ich es mir sicher ganz anhören.
Fazit Samstag
Ein wirklich richtig guter Tag. Wie schon die Tage zuvor hat einfach alles gepasst. Die Musik und die Stimmung waren einfach super. Das Einzige, was nicht ganz so mitgespielt hat, war das Wetter. Ab dem Konzert von Tarja war ich ziemlich nass und hab ganz schön gefroren bei dem frischen Wind, der immer wieder ging. Das hat bei mir die Stimmung etwas gedrückt, aber war nicht allzu schlimm.

Gesamtfazit

Das Summer Breeze war wie jedes Jahr ein sehr ruhiges und angenehmes Festival. Leider hat dieses Jahr das Wetter nicht ganz so mitgespielt wie die Jahre zuvor. Die Polizei hatte dieses Jahr auch verhältnismäßig wenig zu tun.
Einzig und allein wirft der Tod eines 54 jährigen Familienvaters einen Schatten über das sonst so gut verlaufene Festival. Allerdings wurde ein natürlicher Tod als Todesursache festgestellt.
Als Besucher muss ich ehrlich sagen habe ich davon überhaupt nichts mitbekommen und es erst Montag in den Nachrichten erfahren. Das ist natürlich sehr schrecklich, kann man aber den Organisatoren in keiner Weise ankreiden.
Ich hatte sehr viel Spaß auf dem Festival, es war gut organisiert und die Auswahl der Bands war auch richtig gut dieses Jahr. Auf nächstes Jahr bin ich schon sehr gespannt und freue mich auch richtig.

Bands 2015

Bereits bestätigt wurden entgegen der sonstigen Gewohnheit bereits neun Bands:
–      Cannibal Corpse
–      Dark Tranquillity
–      Ensiferum
–      Kataklysm
–      Knorkator
–      Powerwolf
–      Pyogenesis
–      Saltatio Mortis
–      Sepultura
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