Wacken Open Air 2014 – Auch ich war wieder dabei!

Mein letztes W:O:A ist jetzt schon zwei Jahre her. Kaum 18 geworden bin ich los in den hohen Norden gezogen, um wenigstens einmal dabei zu sein. Da ich 2012 noch nicht gebloggt habe, wird dies mein erster Beitrag zum Wacken Open Air sein und bestimmt nicht der Letzte.

Wacken ist das größte Metal-Festival der Welt und in dem kleinen Ort Wacken in Schleswig-Holstein angesiedelt.

Bands 2014 (Auswahl)

Bring me the Horizon, Arch Enemy, Behemoth, Megadeth, Avantasia, Bülent Ceylan, Heaven Shall Burn, Amon Amarth, Knorkator, Carcass, Saltatio Mortis, August Burns Red, J.B.O und viele andere

Mittwoch, 30.08.2014

Wir sind in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Wacken angekommen und hatten riesen Glück mit unserem Zeltplatz, denn wir waren relativ weit vorne auf H. Dem entsprechend hatten wir die folgenden Tage nicht weit zum Gelände. Aufgebaut war dann auch recht schnell. Mich fasziniert es immer wieder, wie gut das im Dunkeln funktioniert. Nachdem ich etwa zwei Stunden geschlafen hatte, wagte ich mich in die Schlange, um mir ein Shirt zu kaufen (das habe ich 2012 nämlich versäumt). Vielmehr habe ich Mittwoch auch nicht geschafft. Die Musik hat mich an dem Tag noch nicht wirklich interessiert und so verbrachte ich den Rest des Tages am Zeltplatz.

Donnerstag, 31.08.2014

Die erste Nacht habe ich ziemlich gut überstanden. Bereits um sieben Uhr war die auf den Beinen und konnte auch nicht mehr einschlafen, dafür war es im Zelt einfach viel zu warm, was sich leider die nächsten Tage nicht ändern sollte.
Bülent Ceylan
Beschreibung: Heavy Metal und Humor? Ja, geht das denn? Und wie das geht! Das wissen wir spätestens seit Wacken 2011, als Bülent Ceylan zum ersten Mal auf der Black Stage stand und Riesengelächter produzierte. Mit Sätzen wie: „Ey oider, produzier mich net, ich weiß, wo dein Haus wohnt!“ hat Bülent Ceylan Comedy-Klassiker geschrieben und nimmt sämtliche Stereotypen deutscher Gesellschaftswirklichkeit aufs Korn. Und das alles in Schwarz, schwäbisch und – wenn’s drauf ankommt – schwermetallisch. Kein Wunder, dass Bülent Ceylan längst ein deutscher Comedy-Superstar ist. Lachmuskeln fertigmachen!
17:00 – 17:45
Meinung: Was habe ich gelacht. Es war wirklich ein genialer Auftritt, denn ich wohl nicht so schnell wieder vergessen werde. Die anderen aus meiner Gruppe fanden ihn alle nicht sehr lustig, ich hingegen habe mich wirklich königlich amüsiert. Bülent schafft es mit den unterschiedlichen Rollen, in die er schlüpft, die meisten Menschen irgendwie anzusprechen. Er nimmt die Musik nicht so ernst und hin und wieder auf die leichte Schulter. Mir hat sein Programm sehr gut gefallen, was vielleicht auch daran lag, dass ich ihn vorher schon sehr lustig fand.
Hammerfall
Beschreibung: Im vergangenen Jahr haben sich die schwedischen Epic-Metaller endlich mal die schon lange verdiente Auszeit genommen. Die hat Oscar Dronjak genutzt, um die beinahe siebzehnjährige Geschichte der Band in einem Buch nachzuerzählen, das den vielsagenden Titel „Legenden om HammerFall“ (Die Legende von Hammerfall) trägt. Die Pause ist vorbei, in diesem Jahr drehen sie wieder auf. Das mittlerweile neunte Studioalbum ist eingespielt, heißt (R)EVOLUTION und sollte zu diesem Zeitpunkt bereits überall erhältlich sein. Produziert hat das Werk übrigens Fredrik Nordström, mit dem Hammerfall bereits bei den Aufnahmen von LEGACY OF KINGS zusammengearbeitet hatten.
18:00 – 19:15
Meinung: Hammerfall habe ich mir mit Freunden zusammen angesehen. Wir haben eher geratscht und Bier getrunken. Die Musik ist eigentlich ganz Okay, trotzdem wäre es nichts, was ich mir abseits eines Festivals anhören muss. Dabei kann ich nicht mal sagen, dass sie schlecht sind. Nur irgendwie erreicht mich diese Band nicht. Man kann sehr viel Spaß haben während sie spielen das ist sicher.
Steel Panther
Beschreibung: Glam und Glory, mitreißende Partykracher und Haarspray-Metal wie aus den Latex-Achtzigern: Steel Panther lassen die Hochzeit des Glam Metal wiederauferstehen, zahlen augenzwinkernden Tribut an Ikonen wie Mötley Crüe, Ratt oder Poison und schreiben zudem noch geile Songs. Was ursprünglich mal als Parodie- und Coverband im sonnigen Los Angeles begonnen hatte, ist zu einem Phänomen geworden: Steel Panther haben mit Def Leppard und Mötley Crüe getourt, zusammen mit Guns N‘ Roses das Forum in Los Angeles zum Toben gebracht, auf dem britischen Download-Festival gnadenlos abgeräumt und auch hierzulande schon für einiges Aufsehen gesorgt. Höchste Zeit fürs Wacken-Debüt.
19:30 – 20:45
Meinung: Mit dieser Band konnte ich so überhaupt nichts anfangen. Wie ihr oben in der Programmheft-Beschreibung lesen könnt, handelte es sich bei Steel Panther früher um eine Parodie- und Coverband. Natürlich war es irgendwie lustig, doch nicht wirklich etwas, was ich mir ein zweites Mal ansehen möchte. Ich hab nicht mit gezählt, aber gefühlt war jedes zweite Word, das gesprochen wurde, F*ck und das finde ich ehrlich gesagt nicht so prickelnd. Vielleicht bin ich dafür zu Prüde oder so, ich habe keine Ahnung, doch mir hat der ganze Auftritt der Band nicht gefallen. Dabei möchte ich ihnen nicht einmal das musikalische Talent absprechen, denn sonst wären sie nicht so bekannt geworden. Mir hat es einfach nicht gefallen. Außerdem fand ich es etwas befremdlich, als plötzlich lauter junge Mädchen auf die Bühne geholt wurden, um ihre Brüste zu zeigen. Was ich allerdings sagen muss, der Auftritt von Steel Panther war sehr lustig und auch abwechslungsreich (anders als die Wortwahl der Band).
Saxon:
Beschreibung: 35 Jahre donnern die Sachsen aus Barnsley im Süden Yorkshires nun schon auf ‚Wheels of Steel‘ durch die Metal-Welt. Ihre Karriere hatte in diesen Jahren durchaus was von einer ebenso turbulenten wie gelegentlich atemberaubend rasanten Achterbahnfahrt an sich, trotzdem sind sich die beiden Gründer Biff Byford und Paul Quinn samt ihrer wechselnden Mitstreiter stets treu geblieben, musikalisch wie persönlich. Zugeständnisse an wechselnden Zeitgeistern finden sich da nur selten. In Wacken sind die Sachsen längst eine bekannte Größe, frühere Auftritte gehörten stets zu den großen Höhepunkten des Konzerts. In diesem Jahr wird’s vielleicht noch ein bisschen spektakulärer, denn Saxon befinden sich mitten auf ihrer Jubiläumstour. Im Gepäck hat die Band übrigens auch das herausragende Livealbum ST. GEORGE’S DAY SACRIFECE – LIVE IN MANCHESTER, das wunderbar einfängt, was uns auch in Wacken bevorsteht: geballte Sachsen-Power und machtvolle Songs!
21:00 – 22:15
Meinung: Saxon habe ich ehrlich gesagt nur nebenbei gesehen. Der Anfang war richtig gut, dann jedoch hat uns der Hunger geplagt. Was ich allerdings gehört habe, war gar nicht so schlecht. Den Sänger Biff Byford kenne ich von Avantasia und finde ihn dort richtig gut. Auch bei Saxon seiner eigenen Band geht er aufs Ganze. Ich bin immer wieder erstaunt von manchen Bands. Ehrlich gesagt hatte ich etwas anderes, erwartet wurde dann aber überrascht und finde es gar nicht so schlecht. Mit Sicherheit werde ich mich noch genauer mit dieser Band beschäftigen. Mal sehen ob sie mich als Fan gewinnen können.
Fazit Donnerstag:
Donnerstag wollte ich bis auf Bülent Ceylan nichts anschauen und bin aber doch fast den ganzen Abend vor den beiden großen Bühnen geblieben. Es hat sich wirklich gelohnt und ich hatte sehr viel Spaß. Die Musik war relativ gut, bis auf Steel Panther könnte ich mir alles noch mal anhören. Ein erfolgreicher Tag würde ich sagen.

Freitag, 01.08.2014

Die zweite Nacht war für mich dank oder wegen der Hitze im Zelt auch bereits sehr früh zu Ende. Es war nicht weiter schlimm, weil ich nicht die Einzige war, der es so ging. Die Stimmung auf dem Zeltplatz war ziemlich gut. Es gab kaum laute Musik und ich hatte auch kein Aggregat neben dem Zelt stehen. Alles in allem hatten wir wirklich Glück.
Bring me the Horizon
Beschreibung: Film-Fans mögen sich an die Schlussszene von „Fluch der Karibik“ erinnern, in der Captain Jack Sparrow forderte: „Now, bring me that horizon!“ Diese Szene gab dem Fünfer aus Sheffield seinen Namen. Die Briten begannen mit hammerhartem Metalcore, doch für das aktuelle Album SEMPITERNAL entwickelten sie sich weiter: Immer wieder erinnert es an die frühen Linkin Park. „Offensichtlich hat die Platte einen kommerzielleren Sound, mit dem wir mehr Leute ansprechen wollen“, bekräftigt Frontmann Oli Sykes. Er habe keinerlei Probleme, mit Linkin Park verglichen zu werden: „Genau das wollen wir.“
15:30 – 16:30
Meinung: Diesen Auftritt wollte ich unbedingt ansehen. Bereits im November habe ich Bring me the Horizon in München gesehen und war völlig begeistert von dem Konzert. Leider muss ich gestehen, dass sie mich in Wacken etwas enttäuscht haben. Der Sound war einfach nur schrecklich. Oli ist kaum gegen die unterschiedlichen Instrumente angekommen und man hat nur einzelne Fetzen von dem gehört, was er gesungen hat. Das fand ich sehr schade, denn mir hat das Album und auch speziell die Lieder, die sie gespielt haben sehr gut gefallen.
Heaven Shall Burn
Beschreibung: Ihr 15-jähriges Jubiläum feierten die Thüringer mit einer Scheibe der Extraklasse: VETO hat das Zeug zum Klassiker. Die Fünfer präsentiert den kompletten Fächer seiner Einflüsse, von Melodic Death Metal über Extreme-, Speed- und Trash Metal bis hin zu klassischem Hard Rock. Ein Alleinstellungsmerkmal für HSB ist auch ihr Einsatz gegen soziale Ungerechtigkeit, sie singen über Revolutionäre wie Thomas Sankara aus Burkina Faso. Dazu erinnern sie an den chilenischen Liedermacher Victor Jara, erwähnen die Meeresschützer der „Sea Shperd“ und den DDR-kritischen Theologen Walter Schilling. Außerdem wenden sie sich mit ihrem härtesten Song „Follow Them And Godless You Will Be“ einmal mehr gegen organisierte Religion. Fazit: HSB sind definitiv ein Unikat.
16:45 – 17:45
Meinung: Für mich ist diese Band kein Unbekannter. Live habe ich sie jedoch noch nie gehört. Im Großen und Ganzen kann ich ehrlich auch nicht viel darüber sagen, außer dass es mir gefallen hat. Trotzdem ist die Musik nichts was ich mir unbedingt dauern anhören müsste. Es hat Spaß gemacht die auf dem Festival zu sehen und ich werde sie mir bei nächster Gelegenheit sehr wahrscheinlich wieder ansehen.
Carcass
Beschreibung: Nach siebenjähriger Plattenpause legten die britischen Extrem-Metal-Vorreiter wieder ein Album vor: SURGICAL STEEL (2013) wurde in der Musikpresse abgefeiert und löste prompt eine gesteigerte Carcass-Nachfrage aus. So tourte die Band in Südamerika & Europa und steuert nun auch wieder das W:O:A an. Ende der 80er hatte sie zu den Pionieren des Grindcore gezählt, um später mit ihrem legendären HEARTWORK (1993) ein neues Genre zu erfinden: Melodic-Death-Metal. Die neuen Songs von SURGICAL STEEL sind scharf geschliffen wie ein Skalpell, der operative Eingriff dauert 52 Minuten und hat definitiv heilende Wirkung. Die funkelnde Scheibe könnte als Bindeglied von NECROTICISM (1991) und HEARTWORK fungieren. Bestandteile sind filigraner Trash Metal, maximaler Gitarren/Bass/Schlagzeug-Punch, pfeilschnelle Blastbeats und unwiderstehliche Melodien. Die Prügel-Pioniere gehen mit der ungebremsten Kraft einer Abrissbirne, der Radikalität einer Knochensäge und der eiskalten Präzision eines Laserstrahls zu Werk. Am Ende steht melodischer Metal der Marke „brutal, zielstrebig& grandios“.
21:00 – 22:15
Meinung: Carcass kannte ich vor dem W:O:A noch nicht und habe sie mir zusammen mit ein paar Freunden angesehen, um die Zeit zu überbrücken. Der Text im Programmheft hat die Erwartungen (meine auf jeden Fall) nach oben getrieben und ich denke für Fans der Band dürfte dieses Konzert definitiv ein großes Erlebnis gewesen sein. Ich habe es mir vom Rand aus angehört und später meine Freunde freudestrahlend aus der Menge kommen sehen. Sie waren absolut begeistert! Da ich diese Art von Musik kaum höre, kann ich mir nur schlecht ein Urteil bilden. Nur so viel: Ich habe schon wesentlich Schlechteres gehört.
Saltatio Mortis
Beschreibung: „Wildes Wachstum heißt auch Krebs / Wachstum, Wachstum über alles / über alles in der Welt / Danach lasst uns alle streben, bis der letzte Groschen fällt“. Das alternative Deutschlandlied „Wachstum Über Alles“ ist Bestandteil des aktuellen Drehers der Totentänzer, DAS SCHWARZE EINMALEINS. Mit dieser Scheibe verlassen die Karlsruher das enge Korsett der Mittelaltermusik und fügen ihrem Sound dynamischen Heavy Metal und fetten Hard Rock hinzu. Der mutige Schritt zahlte sich aus, Saltatio Mortis fanden ein Publikum jenseits des Ritter-Rock, heute strömen Anhänger diverser Szenen erwartungsfroh in ihre Konzerte. Kein Wunder, dass DAS SCHWARZE EINMALEINS im August 2013 prompt auf dem ersten Platz der Charts einstieg.
00:00 – 01:15
Meinung: Alleine wenn ich die Zeilen von „Wachstum Über Alles“ im Programmheft lese, fange ich an die Melodie im Kopf zu singen. Saltatio Mortis hat es wirklich geschafft, ein geniales Album zu veröffentlichen. Es macht einfach nur Spaß den Musikern zuhören und auch zuzusehen. Man möchte sofort mittanzen und laut dazu singen. Letztes Jahr habe ich die Band für mich entdeckt und möchte sie nicht mehr missen. Die Musik macht einfach sehr viel Spaß und ist dazu auch noch recht tiefgründig und gesellschaftskritisch. Mir sagt es sehr zu, anderen wieder eher weniger. Das Konzert war wirklich klasse.
Fazit Freitag
Saltatio Mortis war ein gelungener Abschluss des Tages. Auch der Freitag war sehr schön, hat viel Spaß gemacht und ich habe die Musik sehr genossen. Außerdem lustige Gespräche mit einem Security gehabt und mich wirklich gut amüsiert. Alles in allem ein ebenfalls sehr gelungener Tag.

Samstag, 02.08.2014

Der dritte und letzte Tag auf dem Wacken Open Air 2014 ist angebrochen. Tatsächlich habe ich es geschafft, auf den Metal-Markt zu gehen. Das allerdings war mehr als nur schwierig. Der Boden war so unfassbar staubig, dass man manchmal nicht mehr wirklich weit sehen konnte, weil die Menschenmengen den Staub aufgewirbelt haben und er gut zwei Meter hoch in der Luft stand. Viele sind mit Tüchern vor Nase und Mund herumgelaufen, weil das Atmen immer schwerer ging.
Amon Amarth
Beschreibung: Ihr im Juni 2013 erschienener 10-Tracker DECEIVER OF THE GODS erreichte einen sensationellen dritten Platz in den Deutschen Albumcharts – und auch live-technisch avancierten die schwedischen Melodic-Deathler um Sänger/Growler/Schreihals Johann Hegg zur Band der Stunde und scheinen wie aufgezogen durch die Welt und um den Globus zu ziehen. Ihr Auftritt im Rahmen des W:O:A 2012 avancierte zu einem der Höhepunkt des Events- keine Frage also, dass die Stimmungsgranaten aus Tumba bei Stockholm auch beim 25. Wacken Open Air nicht fehlen dürfen. Und was sollen wir groß Worte verlieren? Voíla – da sind sie wieder!
19:00 – 20:15
Meinung: Amon Amarth ist einfach nur toll und ich höre sie mir richtig gerne Live an. Wenn sie spielen, ist die Stimmung immer sehr ausgelassen und locker. Es ist als würden sie mit guter Laune und Spaß um sich werfen. Ihre Musik gefällt mir zu dem auch noch ziemlich gut und das neue Album kann sich Live wirklich hören lassen. Johann schafft es wie immer, die Fans und Zuschauer um den Finger zu wickeln. Es war einfach fantastisch.
Avantasia
Beschreibung: Welch ein Kontrastprogramm auf der True Metal Stage: Nach Thrash vom Feinsten und Melodic Death Metal vom Exzellentesten kommt ihr hier nun in den Genuss eines Rock-Musicals vom Superbesten! Edguy-Frontmann Tobias Sammet trommelte noch einmal sein Ensemble und all seine Gast-Sänger zusammen, um euch einen Querschnitt seiner METAL OPERA und der WICKED TRILOGY darzubieten, aber auch seine letzte, 2013 veröffentlichte und auf Platz 2 (!) der Deutschen Albumcharts vorgedrungenen Saga THE MYSTERY OF TIME vorzustellen. Wer also das Sensationsspektakel im Vorjahr während der „Mystery World Tour“ verpasst hat, erhält somit noch einmal eine vorerst letzte Gelegenheit, sich diesen Augen- und Ohrenschmaus zu gönnen. Denn danach ist definitiv Schicht im Schacht – der Maestro wird sich dann erst einmal auf die Aktivitäten mit seiner Band Edguy konzentrieren.
22:00 – 00:00
Meinung: Wie bestimmt aus dem Beitrag zum Album herausgegangen ist, finde ich Avantasia einfach nur toll. Tobias Sammet ist ein unglaublich genialer Künstler und Musiker. Ich kann mir nahezu jedes Lied von Avantasia anhören und bei den meisten den Text mitsingen. Mit zwei Stunden haben sie die längste Show gespielt, soweit ich das gesehen habe, und hätte mir auch nicht weniger vorstellen können. Obwohl sie viel gesungen haben, gab es noch einige Lieder, die ich vermisst habe. Natürlich hat Tobi auch wieder sehr viel geredet und zur Belustigung aller seine Musik als „Pussy Metal“ und „Gay Power Metal“ bezeichnet. Auch seine Interaktion mit den Kreator-Fans war wirklich lustig. Es gibt allerdings viele Menschen, die total genervt von seinem Monolog sind. Dieses Mal gab es dann sogar Gespräche zwischen den unterschiedlichen Sängern zum Teil auf Deutsch und zum Teil auf Englisch. Ich finde es lustig, andere finden es sehr nervig.
Tobias Sammet bliebt für mich trotzdem ein fantastischer Musiker, dessen Werke ich mir immer anhören werde.
Fazit Samstag
Zwei Bands sind wirklich nicht viel, werden sich jetzt viele denken, was macht das Mädel denn den ganzen Tag. Ich habe mir natürlich mehr als nur die beiden Bands angesehen, doch über viele kann ich einfach nichts sagen, weil ich mich mit der Musik nicht beschäftige und es mir dann auch nicht so gut gefallen hat. Außerdem war ich sehr lange shoppen (hust) und bin dann ab 19:00 vor der True Metal Stage gestanden um auf Avantasia zu warten.
Samstag war der für mich beste Tag, alleine wegen Avantasia. Trotzdem habe ich für mich beschlossen, nicht mehr so weit nach vorne zu gehen. Das war mir stellenweise echt zu anstrengend zumal ich bestimmt einen halben Liter Bier in meinem Tour-Shirt kleben hatte, nach dem der Mann hinter mir sich immer wieder fast über mich und die Jungs neben mir geworfen hat. Das war tatsächlich etwas anstrengend und nervenaufreibend meinen Platz zu verteidigen. Vor zwei Jahren bei Edguy war das meiner Meinung nach nicht so schlimm.
Trotzdem hatte ich sehr viel Spaß an diesem Tag.

Fazit

Ein sehr gelungenes Festival! Mehr werde ich dazu nicht sagen 🙂

Bands 2015

Ganz zum Schluss hier noch eine Liste mit den ersten Bands für nächstes Jahr:

–  Amorsphis
– Cannibal Corpse
– Death ANgel
– Ensiferum
– In Extremo
– In Flames
– Kataklysm
– Powerwolf
– Running Wild
– Sabaton
– Savatage
– Sepultura
– Thyrfing
– Trans-Siberian Orchestra
– U.D.O with Bundeswehr Musikkorps

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