[Musik] Nothing Personal – All Time Low

All Time Low
Veröffentlichung: 11.September 2009
Hopeless Records (Soulfood
Preis: 10,99 €

Cover

Das Cover ist sehr schlicht, und wenn ich ehrlich bin, würde es mir nicht sofort auffallen. Von der Schrift her kann man es wunderbar lesen, das passt alles. Insgesamt finde ich die Aufmachung wirklich toll und es passt zur Band und zum Album.

Die Songs

01 Weightless: Eines der schönsten Lieder vom Album. Es hält am Anfang eine Spannung auf, während Alex singt und die Gitarre ziemlich erwartend klingt und dann erst kurz vor dem Refrain anfängt, aktiver zu werden. Der Refrain ist superschön und ich muss jedes Mal fast laut mitsingen, wenn es gerade läuft. Es nimmt mich mit und lässt mich nicht mehr los.

02 Break your little heart: Hier steigt man gleich viel Rockiger ein und geht alles viel schneller. Es ist wirklich ein tolles Lied zum Tanzen und ebenfalls laut mitsingen. Hier kann ich richtig durchs Zimmer Hopsen und meine angestaute Energie loswerden.

03 Damned if I do ya (Damned if i don’t): Wenn dieses Lied anfängt, dann spätestens bin ich dabei, durchs Zimmer zu hopsen. Der Anfang ist schnell mit einer starken Gitarre, aber sobald Alex anfängt zu singen sind fast alle Instrumente ruhig. Im Refrain muss man einfach laut mit singen und richtig rocken. Dieses Lied spiegelt in meinen Augen All Time Low am besten wieder. Mir gefällt die Liveversion von ihrer DVD fast noch besser als die Studioversion.

04 Lost in Stereo:Das ist mein absolutes Lieblingslied der CD. In jeder Hinsicht ist es für mich einfach inspirierend. Ich liebe den Text, die Melodie und Alex Stimme ist sowieso der Hammer, aber hier übertrifft er noch einmal alles. Da kommt richtig der Wunsch auf dieses Mädchen, das im Stereosound verloren ist, zu sein.

05 Stella: Wer mag wohl Stella sein, war mein Gedanke, als ich den Titel gelesen habe und ich war sehr gespannt auf das Lied. Sobald Alex anfängt zu singen sind meine Augenbraue hoch gewandert und ein Grinsen auf meinem Gesicht erschienen. Es war einfach zu knuffig. Es ist ein Lied, das so richtig Schwung bringt und man davon einfach nur gute Laune bekommt.

06 Sick Little Games: Schon im Intro wird einem bewusst, das ist kein Partylied. All Time Low hat mit Sick Little Games eine wunderschöne Ballade auf ihrem Album, die einem das Herz schmelzen lässt. Dieses Lied hat mir mit der Zeit wirklich Tränen in die Augen getrieben. Es klingt irgendwie so verzweifelt und doch ist es total schön und auf seine eigene Art und Weise rockig.

07 Hello Brooklyn:Da nickt der Kopf schon automatisch mit und die Füße wippen. Der Beat geht einem durch Haut und Knochen. Man wartet praktisch nur darauf so richtig abgehen zu können und im Refrain ist es dann endlich so weit. Laut mitsingen und hüpfen ist hier definitiv angesagt. Das Lied macht einfach nur gute Laune und ist hinter Sick Little Games perfekt angesiedelt. Da kommt man von den trübsinnigen Gedanken wieder richtig in Fahrt und die Laune steigt rapide an.

08 Walls: Hier muss ich ehrlich sagen, dass Walls eines der Lieder ist, die ich lange nicht wirklich bewusst angehört habe. Erst beim erneuten Durchhören für diese Rezension ist es mir so richtig aufgefallen und im Ohr geblieben. Es klingt nicht ganz so eingängig wie die andern Lieder, hat aber durchaus seinen Charme.

09 Too Much: Bei diesem Lied handelt es sich erneut um eine Ballade, dieses Mal um eine richtig Ruhige. Ich muss fast jedes Mal, wenn ich es anhöre, die Augen schließen. Nur so kann ich das Lied richtig genießen. Dieses Lied macht mich irgendwie auch unglaublich traurig und melancholisch, trotzdem gehört es für mich definitiv zu den Höhepunkten des Albums.

10 Keep The Change You Filthy Anima: Okay, als ich gerade eben den Titel gelesen habe, konnte ich mich überhaupt nicht mehr an das Lied erinnern. Als dann der Refrain allerdings kam, kannte ich es wieder. Denn der ist richtig eingängig und bleibt im Kopf. Der Rest des Liedes ist leider nicht ganz so gut. Trotzdem würde ich sagen, es ist nicht das Schlechteste auf dem Album.

11 A Party Song (The Walk Of Shame): Der Party Song ist auch wirklich ein Party Song und kommt sowohl bei mir als auch bei den meisten anderen, denen ich das Lied gezeigt hab wirklich gut an. Nicht nur, dass er von einer Party erzählt, man kann dazu auch richtig gut feiern. Er versetzt mich in eine richtige Hochstimmung.

12 Therapy: Neben Too Much ist das hier wahrscheinlich der ruhigste Song. Das ganze Lied zerreißt mir beinahe das Herz und ich möchte Alex in diesem Moment einfach nur in den Arm nehmen. Jeder, der schon einmal verliebt war, wird hier gut mitfühlen können. Dieses Lied kann ich mir immer wieder anhören und es wird einfach nicht langweilig. Auch hier klingt die Liveversion der DVD so schön, und wenn ich ehrlich bin, hätte ich nie erwartet, dass Alex solche Töne trifft, aber das nur nebenbei.

Ein kleines Extra

Poison: Es ist völlig anderes, als erwartet, ziemlich ruhig, steigert sich dann aber bis zum Refrain. Allerdings bleibt es für All Time Low-Verhältnisse doch ruhig und dreht nicht so krass auf wie andere Lieder. Vielleicht nicht zwingend mein Lieblingslied, aber es gefällt mir sehr gut. Dieses Lied ist hier gelandet, da ich nicht weiß, wo es dazugehört und in meinem „Nothing Personal“ Ordner war. Es hat mich erstaunt, es auf keinem Album zu finden und ich hab keine Ahnung, wie es dahinein gekommen ist.

Fazit

Nothing Personal ist wirklich ein tolles Album. Die Lieder sind alle wirklich klasse und es gibt keines, bei dem ich sagen kann, das es mir überhaupt nicht gefällt. All Time Low hat mit diesem Album vielleicht nicht Musikgeschichte geschrieben, aber trotzdem ist es etwas ganz tolles geworden, auf das sie sehr stolz sein können und das man sich auch immer wieder gerne anhört.

Wertung (4/5)

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