Die verrückteste Nacht meines Lebens

Die verrückteste Nacht meines Lebens

von Lauren Barnholdt

Erschienen: Oktober 2012
Gebundene Ausgabe 299 Seiten
ISBN: 978-3-5703-0824-0
7,99 € DE

Inhaltsangabe

Wer wagt gewinnt.
Nicht nur im Spiel …
Eliza hat die Nase voll. Ihr Ex Cooper und seine chauvinistischen Freunde haben ihr allergeheimstes Tagebuch geklaut! Aus Rache, weil Eliza unschöne Dinge über Cooper im Internet gepostet hat. Der Tagebuch-Klau ist die ultimative Katastrophe, denn in dem Buch hat Eliza ihre grässlichsten Ängste notiert. Cooper und seine Freunde stellen ein Ultimatum: Eliza muss eine Nacht voller Mutproben bestehen, wenn sie das Tagebuch je wiedersehen will. Also beißt Eliza die Zähne zusammen und hakt eine Angst nach der ab – vom Rumknutschen mit einem Wildfremden bis zur peinlichen Beichte bei der Schwester. Doch wie Amor es so will, trifft sie dabei ausgerechnet Cooper auf Schritt und Tritt …

Meinung zum Buch

Am Anfang war ich wirklich skeptisch. Ich hätte Eliza am liebsten in den Hintern getreten für so viel Dämlichkeit, aber was will man machen. Ich hab weiter gelesen und mich Stellenweiße gewundert.

Doch im Laufe des Buches sind mir Eliza und ihre Freundinnen doch ans Herz gewachsen und ich konnte sie verstehen, konnte nachvollziehen, warum Eliza all diese Aufgaben hinter sich bringt. Es ist erstaunlich wie sehr sie sich in manchen Bereichen ihrer Persönlichkeit und ihres Lebens verändert und wie wenig sie es in anderen Bereichen tut. Es gab auch später noch Moment, wo ich mir am liebsten das Buch gegen den Kopf geschlagen hätte, doch ich habe es bleiben lassen.

Eliza ist eine wirklich nette, aufrichtige und vielleicht etwas verwirrte Person. Zusammen mit ihren beiden Freundinnen meistert sie die Aufgaben mehr oder weniger gut und am Ende wartet natürlich der Prinz, wie sollte es anderes sein.

Trotz ihrer teilweise doch sehr ärgerlichen Unbeholfenheit hat mich Eliza als Figur sehr angesprochen. Sie verkörpert ein „normales“ Mädchen, das auf der Jagd nach ihren Ängsten ist, die sie in einem geheimen Tagebuch aufgeschrieben hat. Verzweifelt und doch mutig stürzt sie sich in jede Aufgabe und vermittelt so die Botschaft, dass man sich seinen Ängsten stellen muss, weil sonst das Leben nur halb so schön ist.

In dem letzten Punkt kann man sich wirklich ein Beispiel an ihr nehmen. Sie schreckt vor keiner der Aufgaben zurück, auch wenn sie Angst hat. Eliza besiegt diese und wächst mit den Aufgaben.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich musste schmunzeln, mich ärgern, lachen, fast weinen und mitfühlen. Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht. Er trägt den Leser durchs Buch und man ist fast schon überrascht, wenn es denn zu Ende ist. Zu diesem muss man allerdings sagen, dass es selbst für dieses Genre sehr vorhersehbar war, was etwas schade gewesen ist.

Am Geeignetsten wird es wohl für liebeskranke Teenager und hormongesteuerte Frauen sein, also für eine Großzahl der weiblichen Spezies. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass es nicht für jeden etwas ist.

Wertung (4/5)

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