Konzertbericht „The Mystery of Time – Tour 2013“

20. April 13 Fulda & 26. April 13 Lichtenfels

Dieses Jahr hatte ich das unglaubliche Glück gleich auf zwei Avantasia Konzerte gehen zu dürfen. Ich muss ehrlich zu geben, obwohl ich schon seit fast 6 Jahren Fan von Tobias Sammet und seiner Metal-Oper bin, habe ich es noch nicht geschafft, ein Konzert zu besuchen.

 

Fangen wir mit Fulda an. Entgegen meinem Ticket, fing das Konzert erst um halb acht an anstatt um sieben, was mich etwas verwirrt und im ersten Moment auch echt genervt hat, da ich zu dem Zeitpunkt schon ewig lang gestanden bin und das, obwohl ich nicht sonderlich weit vorne war.

Das Konzert selbst war einfach nur unglaublich. Da fehlen mir wirklich die Worte. Wobei, eigentlich habe ich ja immer was zu sagen:
01 Spectres: Da fängt die Musik an zu spielen und man spürt das Adrenalin nur so durch den Körper rauschen. Es war ein unglaubliches Gefühl, so voller Erwartung und Spannung. Als Tobi dann angefangen hat zu singen war ich wirklich für einen Moment sprachlos, ehe ich dann lautstark mitsingen und kreischen musste.
02 Invoke the Machine: Mit Ronnie … wirklich genial. Dazu muss ich glaub ich nicht mehr sagen. Ich hab es so gefeiert und mit gesungen (oder geschrien) es war einfach fantastisch.
03 Savior in the Clockwork: Und gleich noch einer von den Neuen und mit Ronnie. Ich glaube das war so der Punkt, wo ich wusste, dass es das beste Konzert meines Lebens werden würde und das dachte ich bei beiden. Die haben so eine Stimmung gemacht, die Leute sind unglaublich mitgegangen. In Lichtenfels noch mehr als in Fulda es war fantastisch.
04 Reach out fort he light: Michael und Tobi können unglaublich gut zusammen singen. Auch ist Michael Kiske meiner Meinung nach einer der Besten Sänger bei Avantasia und er hat dieses Lied so gigantisch gesungen. Es war unglaublich.
05 Breaking Away: Das ist normalerweise nicht unbedingt eines meiner Lieblingslieder, aber ich fand es live wirklich klasse und es hat echt viel Spaß gemacht.
06 Scales of Justice: Da war ich wirklich überrascht, als das Lied kam, weil es doch sehr speziell ist und ich der Meinung bin, dass nicht jeder das Singen kann. Aber auf beiden Konzerten hat es einfach super geklungen. Die Stimme von Thomas Rettke ist echt was Besonderes und ich bin echt froh, dass er als Backgroundsänger mitfährt.
 
07 What’s left on me: Eric Martin hatte ich am Anfang überhaupt nicht auf dem Schild. Auch in Fulda auf dem Konzert war ich nicht zu 100% überzeugt. In gehauen, vor allem mit diesem Lied.
 

 

08 Promised Land: Von dem Lied hab ich in Fulda nicht wirklich was mit bekommen, weil ich so mitgesungen habe, gehüpft bin und mich wahrscheinlich, wie ein kreischender Teenager aufgeführt habe. Mein absolutes Lieblingslied sowohl Live als auch auf CD.
09 The Story ain’t over: Auch eines der schönsten Lieder von Avantasia. Mir gefällt es Live wirklich, wirklich gut und ich könnte es mir wahrscheinlich immer wieder anhören.
10 The Great Mystery: Das Beste an dem Lied waren ja Bobs Handbewegungen die mich bei „The Story ain’t over“ noch etwas verwirrt haben. Hier hatte ich mich schon daran gewöhnt und fand es einfach nur total liebenswürdig.
11 The Watchmakers‘ Dream: Mit Oliver Hartmann. Der hat mich ja echt aus den Socken gehauen. Also da hatte ich nicht die Hälfte erwartet, auch wenn ich wusste, dass er Hammer ist, aber Live ist er ja noch viel besser. Ich fand es schade, dass er nur so „wenig“ gesungen hat, und hab mich jedes Mal gefreut, wenn er losgelegt hat.
12 Sleepwalking: Da muss ich ganz ehrlich sagen, dass mich das Lied nicht wirklich überzeugt hat, weder in Lichtenfels noch in Fulda. Amanda hat eine wirklich tolle Stimme, aber zu diesem Lied passt sie einfach überhaupt nicht, das hätte Tobi besser alleine gesungen.
13 Stargazers: Das war ja auch so ein Hammer. Olli, Michi und Ronnie zusammen. Da hab ich nicht mal mehr Tobi auf der Bühne gebraucht, geschweige denn vermisst. Das Lied, mit dieser Live-Besetzung war einfach nur episch und so unglaublich fantastisch. Es war auch das Lied, wo meine Stimme dann schlechter wurde oder in Lichtenfels sogar schon manche Töne nicht mehr zusammengebracht hat.
14 Black Orchid: Auch das mag ich auf der CD wirklich gerne und es hat mich Live echt überzeugt. Ronnies und Tobis Stimmen passen unglaublich gut zusammen. Die beiden sollten öfters etwas zusammen machen.
15 The Scarecrow: Mir hat es echt gefallen, das sie auch richtig lange Lieder gespielt und gesungen haben nicht immer nur die 4-Minüter, sondern auch mal was richtig Langes mit 10 oder sogar 14 Minuten.
16 The Wicked Symphony: Auch bei diesem Lied ist mir echt der Atem weggeblieben. Das war einfach nur der Hammer. Dass es so klasse klingen kann, hätte ich im Leben nicht für möglich gehalten. Olli, Thomas und Ronnie klingen zusammen auch wirklich gigantisch. Da stimmt alles und passt zusammen es ist wirklich unglaublich toll.
17 Farewell: Da konnte ich nicht mitsingen, weil es einfach so schön war. Das war etwas Ruhiges zum Luftholen und Durchatmen. Da hab ich einfach nur gelauscht und die Atmosphäre genossen. Amandas Stimme passt hier viel besser. Sie harmoniert auch unglaublich gut mit der von Michi und nicht nur mit der von Tobi. Ein sehr gelungener Auftritt von allen drein.
18 Shelter from the Rain: Hier wieder rum hab ich mir wahrscheinlich die Seele aus dem Leib gesungen und geschrien. Das war aber auch mehr als nötig. Das Lied war einfach so genial Live performt. Stillstehen ging einfach nicht.
19 In Quest for: Eines der ältesten Lieder und trotzdem hat es sich unglaublich gut in das Konzept der Konzerte eingefügt und hat supergut dazu gepasst. Auch haben es Bob und Tobi einfach nur toll gesungen. Da bin ich schon fast in alten Erinnerungen geschwelgt, als ich Avantasia entdeckt hab.
 
20 Lost in Space: Außer Spectres das einzige Lied, welches Tobi alleine singt. Es war einfach nur wunderschön. Er hat eine fantastische Stimme und weiß sie auch genau zu benutzten. Das könnte ich tausend und tausend Mal sagen. Für mich ist Tobi einer der besten Sänger dieser Zeit.
21 Twisted Mind: Da hat er dann dafür überhaupt nicht mitgesungen. Das war ein Ding zwischen Eric und Ronnie, die das fantastisch gemacht haben. Mir ist echt die Spucke weggeblieben, als die beiden angefangen haben. Ich hätte noch eine ganze Weile länger zu hören können. Das Lied ging für meinen Geschmack viel zu schnell vorbei.
22 Dying for an Angel: Ich mag die Version mit Klaus Meine wirklich total gerne, aber Eric kann das Lied auch super singen. Das hätte ich überhaupt nicht gedacht und in Fulda, als ich es zum ersten Mal gehört habe, war ich noch etwas skeptischer, aber in Lichtenfels hab ich mich dann so geärgert, dass ich es nicht ganz anschauen konnte. Eric hat seine Sache wirklich gut gemacht.
Zugaben:
23 The Seven Angels: Das sie dieses Lied spielen hätte ich im Leben nicht gedacht, gehofft habe ich es, aber geglaubt hätte ich es nie. Es war wirklich genial. In voller Länge und so gut umgesetzt. Wie vorhin schon erwähnt hat es mich wirklich geärgert, dass ich das zweite Konzert in Lichtenfels nicht ganz ansehen konnte.
24 Avantasia: Hier muss man sagen, das Avantasia noch kommen MUSSTE. Hätten sie das nicht gespielt, wäre ich wirklich enttäuscht gewesen. Dieses Lied ist für mich einfach auch ein Großteil des Projektes Avantasia und dazu noch ein wunderschönes Lied.
25 Sign of a Cross: Alle haben sie mitgesungen und es war unglaublich. Ich wollte überhaupt nicht, dass es vorbei war, obwohl ich nicht mehr stehen konnte und mir alles wehtat, aber ich wollte nicht, dass es schon vorbei war. Bei „Sign of a Cross“ haben alle noch einmal gezeigt was sie können und wie gut sie sind. Ein gelungener Abschluss für ein fantastisches Konzert.
 
Besetzung: 
Tobias Sammet – Gesang
Eric Martin – Gesang
Bob Catley – Gesang
Michael Kiske – Gesang
Ronnie Atkins – Gesang
Sascha Paeth – Gitarre
Oliver Hartmann – Gitarre, Lead-Gesang, Background-Gesang
Andre Neygenfind – Bass
Mirko Rodenberg – Keyboard, Background-Gesang
Felix Bohnke – Schlagzeug
Amanda Somerville – Background-Gesang
Thomas Rettke – Background-Gesang 
Fazit:
Ich war vielleicht noch nicht auf sehr vielen Konzerten und habe auch keine direkten Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Avantasia Konzerten. Aber diese beiden, die ich besucht habe, waren definitiv die besten Konzerte dieses Jahres und wahrscheinlich die Konzerte, die mir ein Leben lang in Erinnerung bleiben werden. Wäre die Tour nicht schon vorbei, würde ich eine dringende Empfehlung aussprechen, aber auch so kann ich nur sagen, sollte Avantasia jemals wieder in Deutschland auf Tour gehen müsst ihr ein Konzert besuchen. Es ist wirklich sehenswert und eine geniale Show. Ich bin wirklich sehr zufrieden damit. Eine Wertung kann ich allerdings nicht für die Show abgeben, denn so viele Sternchen kann ich nicht verteilen. 😉

 

Bilder von (c) Susi Teufelinchen vielen Dank dafür.
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