Leaving Paradise

Leaving Paradise

– Simone Elkeles

Erschienen: Januar 2013
Taschenbuchausgabe: 332 Seiten
ISBN: 978-3-570-30793-9
Preis 8,99€ DE

Inhalt

Das Letzte, was Caleb Becker vorhat, als er in seinen Heimatort Paradise zurückkehrt, ist, sich in Maggie Armstrong zu verlieben. Denn wegen Maggei, die er in jener fatalen Nacht mit dem Auto angefahren haben soll, war er verurteilt worden. Maggie wiederrum will alles, nur nicht Caleb wiederbegegnen – dem Jungen, den sie für ihr Unglück verantwortlich macht.

Und doch verbindet diese eine Nacht sie für immer, und so fühlen sich Caleb und Maggie, als sie sich wiederbegegnen, gegen ihren Willen zueinander hingezogen. Aber gerade, als die beiden sich näher kommen, kommen Dinge ans Tageslicht, die alles zu zerstören drohen…

Cover

Wie alle anderen Bücher von Simone Elkeles ist auch dieses hier schwarz. Einzig alleine der Titel ist in bunter Schrift und man sieht zwei Arme und Hände die sich halten. Mehr bekommt man von den beiden Menschen auf dem Cover nicht zu sehen. Mir gefällt es sehr gut. Das Buch fügt sich auch gut in die Reihe der anderen Bücher von Simone Elkeles ein.

Meine Meinung

Caleb darf zurück nach Paradise, er wird vorzeitig aus der Haft entlassen. Doch dort angekommen ist alles anderes, als er es sich vorgestellt hat. Seine Familie ist nur noch ein Trümmerhaufen, genau wie sein Leben. Während er seine Sozialstunden bei Mrs. Reynolds ableistet, kommen er und Maggie sich näher. Doch die anfängliche Liebe wird bald auf eine harte Probe gestellt. Immer mehr Probleme türmen sich zwischen den beiden auf und versuchen sie auseinander zu bringen.

Maggie wünscht sich nichts sehnlicher, als wieder völlig normal gehen zu können. Diese eine Nacht hat sie so viel mehr gekostet, als ein zertrümmertes Knie. Sie ist zur totalen Außenseiterin geworden und will einfach nur noch weg aus Paradise. Da sich ihre Mutter das Auslandssemester in Spanien aber nicht für sie leisten kann, nimmt sie einen Job als Mrs. Reynolds, der Mutter vom Chef ihrer eigenen Mutter, an. Dort trifft sie auf Caleb, den jungen Mann, der sie angefahren hat. Am Anfang ignoriert sie ihn und geht ihm aus dem Weg, doch mit der Zeit kommen sich die beiden Näher und Maggie entwickelt Gefühle für Caleb.

Meiner Meinung nach ist „Leaving Paradise“ ein wirklich sehr schönes Buch. Stellenweiße war es etwas verwirrend, wie schnell Maggie oder auch Caleb manche Schlussfolgerungen gezogen haben. Ich persönlich konnte der Autorin nur folgen, weil ich beide Seiten der Geschichte kannte. Ohne den Wechsel der Sichten zwischen Maggie und Caleb wäre das Buch nicht halb so gut, geschweige denn halb so verständlich. Trotzdem hat es mir viel Freude bereitet das Buch zu lesen und ich war auch unglaublich schnell durch. Es ist sehr spannend, schön und flüssig geschrieben und durchaus weiter zu empfehlen.

Wertung (4/5)

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